Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 80 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.232
Anzahl Kommentare: 523
Gedichte gelesen: 2.187.623 mal
Sortieren nach:
Titel
172 Gruß an alle
Vorschautext:
Ich grüsse alle, die mich kennen
und gern meinen Namen nennen.
Trinkt Bier und esst viel Brot,
dann verschont euch der Hungertod.
Jeder lässt die Worte klingen
und wer will, der kann auch singen.
Drei Tage geht das so,
drum sind wir alle heute froh.
09.04.2019 at Wolf-Rüdiger Guthmann
171 Alles vergebens
Vorschautext:
Will man etwas bewegen,
braucht man den richtigen Hebel.
Wir wollten uns in einer Region regen,
aber es war vormittags viel Nebel.
Da liessen wir die Autos stehen,
der Parkplatz war doch frei,
um dann zu Fuß zu gehen,
was ist denn schon dabei.
Wir sahen, was man sonst nicht sieht,
der Stadtführer hatte Ahnung.
Damit nichts schlimmes passiert,
kam öfter eine Mahnung.
...
170 Der Tischler
Vorschautext:
Der Tischler ist in seinem Fach
als Künstler wohlbekannt.
Das erste, was der Mensch so braucht,
das kommt von seiner Hand.

Und selbst das letzte in der Welt,
macht ihm der Tischler zu.
Als Meister und Menschenfreund
bringt alle er zur Ruh.

16.04.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
169 Osterfeuer im Spreewald
Vorschautext:
Wie jedes Jahr plant man auch heuer
in jedem Dorf ein Osterfeuer.
Was an Astholz sonst vergammelt,
man zum Osterfeuer sammelt.
Bretter, die das Haus verschandelt,
weil sie einstmals nicht behandelt.

Reisig kann man wie einst in alten Tagen
schadlos auf dem Rücken tragen.
Auch Äste, die der Sturm gebrochen,
als er wütete vor vielen Wochen.
Kinderbänke, die brechend zerfetzt,
...
168 Geschenke Tag Ostern ???????
Vorschautext:
Ein Gedicht von Inge Wamser
Überarbeitet von Wolf-Rüdiger Guthmann

Das Osterfest ist heute wie Weihnacht,
es wird nur an große Geschenke gedacht.
Die Schaufenster und Läden sind voll,
billige Geschenke sind nicht mehr toll.

Früher war es nur ein buntes Nest,
das man suchte im Garten zum Osterfest.
Heute gibt es so viele große Sachen,
ob die uns alle glücklicher machen?
...
167 Du sollst nicht...
Vorschautext:
„Du sollst nicht ehebrechen…“
hat der Pfarrer mir erzählt,
als ich mit ihm wollt sprechen,
weil ich einmal gefehlt.

Der Pfarrer fragte leise:
„Warum erzählst Du das?
Der liebe Gott sieht alles,
auch im Dunkeln deinen Spaß.

Das Weib hat sich genommen,
was ihr garnicht gehört,
...
166 Herbstknaller
Vorschautext:
Weil des Herbstes Winde wallen,
lässt mancher Baum die Blätter fallen.
Würden sie jedoch beim Prallen
auf die Erde mächtig knallen,
würde in den Montagehallen
mancher Mensch die Fäuste ballen.

15.10.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
165 Die Konfirmandenprüfung
Vorschautext:
Liebe Patenkinder, in diesen Tagen
wird euch der Kirchengemeinderat befragen,
ob ihr mit biblischem Bild und Ton
reif seid für die Konfirmation.
Gute Christen, die wir einst beriefen,
werden euch wie alle anderen prüfen.

Sicher wollen sie genannt bekommen
die Apostelnamen dieser Frommen.
Dazu Geschichten aus Jesus Leben,
Geburt und Wirken bis Auferstehung eben.
Unkenntnis biblischer Geschichte
...
164 Rügen (Wandern oder marschieren)
Vorschautext:
In Gedichten und in der Literatur
beschreiben viele Rügens Natur,
wie dort die einen mit den andern
gemeinsam über die Insel wandern.
Durch Wiesen, Heide, Buchenwälder,
blaue Bodden, gelbe Felder,
wie man am Ufer laufen müsste
bis zum Fuß der steilen Küste.

Ein Fischadler hause ganz cool
auf einem Ast am Königsstuhl.
Am Bodden das Schloss Spyker
...
163 Kontraste
Vorschautext:
Als ich im Krieg geboren ward,
da war das Leben bombenhart.
Doch in des Kreißsaals Kinderreich
wurde es wieder windelweich.
Und diese krasse Prozedur
wiederholt sich im Leben nur.

Biete ich zaghaft mein Zeugnis an,
nimmt man die weiche Windel dran,
doch fuhr ich an den Baum ganz leicht,
mich das harte Gesetz erreicht.
Laufend nur diese falsche Tour,
...
162 Der Zeitvertreiber
Vorschautext:
Kennt ihr den Gedichteschreiber,
diesen langen dürren Zeitvertreiber?
Wenn ich neuen Text mal fand
war er meist sofort zur Hand.
Was ich ihm langsam diktierte,
er schnell aufs Pergamente klierte.

Nicht immer er Schreibpapier hat,
manchmal ist es von der Rolle ein Blatt.
Er schreibt nicht immer fehlerfrei,
bloß gut, ich sitze doch nebenbei.
Ist er besonders lieb und nett,
...
161 Kann denn Parken Sünde sein?
Vorschautext:
Ohne Auto, muss ich ehrlich sagen,
geht kaum etwas in meinen Tagen.
Fahren mit Schwung und Gas
macht dabei noch immer Spaß.
Doch das Schlimmste an der Fahrerei
ist in der Stadt die Parkerei.

Schon seit vielen, vielen Jahren
darf ich zu meiner Freundin fahren.
Der Parkplatz für meine Räderschar
anfangs noch eine Ruine war.
Mein Auto stand zwischen Schutt und Dreck,
...
160 Auf Pücklers Spuren
Vorschautext:
Wer Pückler und Schloß Branitz nennt,
aber beides noch nicht persönlich kennt,
nutze doch die jährlichen Brückentage,
um zu klären diese und jene Frage.

Wir haben es neulich erst unternommen,
sind motorisiert bis zum Parkplatz gekommen.
Am großen Platz mit vielen blauen Parkuhren
war der Anfang aller Wege und Spuren.

Doch wir strömten nur in eine Richtung,
nämlich zu der großen Gärtnerlichtung.
...
159 Alles fließt
Vorschautext:
Mein Nachbar, der vielen bekannt,
hat dichtend viele Flüsse genannt.
Doch damit alles ordentlich lacht,
hat er Namen durcheinander gebracht.

Vielleicht hat er im Rhein gebadet
und das hat dem Geist geschadet,
denn sicher fließt im alten Rhein
für alle Väter ein junger Wein.

In der Schule haben wir gelernt
was sich nähert oder entfernt.
...
158 Das neue Fahrgefühl
Vorschautext:
Als ich geboren war, so muss ich sagen,
war das Kinderbett mein erster Wagen.
Trocken, warm mit etwas Geruch,
verlockte er zu manchem Spruch.

Schon nach wenigen Tagen
fuhr ich im geschlossenen Wagen.
Zwei Achsen, vier Räder, alles Pappe,
Zierrat und Farbe waren billige Attrappe.

Im nächsten Sommer wehte geschwind
Im offenen Wagen frischer Wind.
...
157 Das Leben
Vorschautext:
Das Dasein auf dieser Erden,
das jeder nennt das Leben,
zwischen Geburt und begraben werden
wird uns nur einmal gegeben.

Wer es nicht täglich nutzt,
für Liebe, Kinder, Reisen,
stattdessen lieber Fenster putzt,
der darf kein Schicksal preisen.

Zum Leben gehört der Ponyhof,
doch auch der Arbeit Schweiß.
...
156 Spiegeleien
Vorschautext:
Fällt dir für’ s Gedicht nichts ein,
schau mal in den Spiegel rein.
Dort zeigt sich im versilberten Glas
ein Anblick für so manchen Spaß.

Du kannst zwar den Kopf verdrehen
bis dir die Haare zu Berge stehen.
Doch auf der Stirn steht geschrieben,
was Du alles hast getrieben.

Bei Zunge drehen und Zähne zeigen
können doch die Lippen schweigen.
...
155 Der Sommer ist gekommen
Vorschautext:
Der Sommer ist gekommen
und nahm was uns betucht.
Jetzt sehen selbst die Frommen
sofort was sie gesucht.

Was sonst hinter den Falten lag
zeigt sich faltenlos am hellen Tag.
Früher aß man sich in die Breite
jetzt trinkt man nach vorn das Weite.

Schwierig ist es mit den kleinen Rollen,
die partout nicht passen wollen.
...
154 Trockener Sommer
Vorschautext:
Ist der Sommer endlich eingetroffen,
trinkt man nicht, es wird gesoffen.
Kästen, Kisten, Körbe, Taschen
schleppt nach Haus man voller Flaschen.

Fruchtsaft, Selters, Bier und Limonade
stärken treppaufwärts manche Wade.
Andere können sich bequemen,
bis zum letzten Stock den Aufzug nehmen.

In des Nachbarn kleinem Garten
blühende Rosen und Geranien warten.
...
153 Die Wanzenstory
Vorschautext:
Als Kinder sangen wir beim Ringeltanze:
„Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze.“
Der Vers wurde wiederholt,
doch vorher etwas umgepolt.

Die letzte Silbe wurde weggelassen
und man musste stark aufpassen.
Wer sie aber trotzdem sang,
angeblich wie die Wanze stank.

Damals haben wir nur gesungen,
der Nachweis ist uns nie gelungen.
...
Anzeige