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| Titel | Autor | |||
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| Was mir bleibt im dunklen Zustand | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Was mir bleibt im dunklen Zustand (Ein Kapitel über das leise Weitergehen) Was gibt mir mein Leben bei meiner depressiven Erkrankung Es gibt mir nicht viel, und doch etwas. Es gibt mir den Morgen, auch wenn er schwer ist. Es gibt mir den Atem, auch wenn er flach bleibt. Es gibt mir die Möglichkeit, einen weiteren Tag zu sehen, selbst wenn ich ihn nicht fühle. ... |
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| Stimmungszeitpunkte | Thomas | |||
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Vorschautext: Er sieht sie an, denkt "Jetzt und hier!", so sehr begehrt er seine Frau, doch das Spielchen läuft nicht mit ihr, ihre Laune ist jetzt noch flau. Für sie muss die Stimmung stimmen. Ein Knopfdruck und mal ebenso kann Lust nicht in Wallung bringen, der Alltagsstress macht sie KO. Er hört, wie so oft im Leben, "Jetzt nicht, aber ich hab' dich lieb.“ ... |
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| Die Welt ist grau in grau | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Ich blicke aus dem Fenster- die Welt ist grau in grau, der Herbst kommt immer näher, das merkt man ganz genau. Kein Vogel hört man singen, denn viele sind schon weg, jetzt auf Gesang zu hoffen, das hat wohl keinen Zweck. Doch hin und wieder gibt es noch einen Sonnenstrahl, ... |
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| Sind mir | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Sind mir Sind mir die frühen Glückseligkeiten Bis auf den heutigen Tag doch gegenwärtig: Erinnerungen müssen sich nicht streiten, Wenn ihre Freude bleibt mir gewärtig. Aus einer überglücklichen Kindheit In eine geborgene Jugend hineingereift, Selig in Familie, Schule und Lesezeit – So hat früh Göttersinn auch mich gestreift. ... |
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| Dank | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Dunkelheit Wieder im Rampenlicht. Herbst zieht ein Mit schnellem Schritt. Verkürzt sich schnell Die Zeit voller Licht. Mein Herz ängstigt sich. Da reichst du mir die Hand. Dafür liebe ich dich. |
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| Nach der Reise | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Nach der Reise Nach der Reise wieder in geordneten Bahnen, Das Gewohnte ist auch das Vertraute: Jetzt darf man vom Urlauben entspannen, Liest viel Post, das Angestaute. Nach der Reise ist ein wenig Rückzug angesagt, Gegen Reisestress ein wenig chillen. Deshalb hat man auch erneut nicht angefragt, Muss erst seinen Ruhehunger stillen. ... |
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| Aus der Ferne in die Ferne | Helga | |||
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Vorschautext: Was er wohl denkt oder gar tut, während sein Blick den meinen sucht. Geht er im Garten hin und her? Sind seine Augen tränenschwer? Doch alles blüht im Sonnenlicht, nur mich, die Liebste, sieht er nicht. Vom Alltag lässt er sich nicht hetzen, wird sich auf die Gartenbank wohl setzen, und in die weite Ferne schauen, in Gedanken Traumschlösser erbauen, und er ganz leise meinen Namen spricht, ... |
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| Was ist Trauer, wenn Du zehn bist? | Jens Ulrich | |||
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Vorschautext: Was ist Trauer, wenn du zehn bist? Wenn du Deinen besten Freund verlierst? Wenn in der Schule niemand mehr reden will. Der Schulhof in der Pause leer erscheint. Der Spielplatz dort, wo er wohnte ... ist still Die Clique, mit der WIR vebunden waren Das Bolzen keinen Spaß mehr machte Die MUTTER schaute aus dem Fenster der Blick zu uns ... ist leer und schwer und doch ein Funken Hoffnung flog vielleicht war er doch dort drüben ... |
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| Im nächsten Leben... | Florian | |||
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Vorschautext: ...werde ich lieben, Groll besiegen, Feinden vergeben, Ehrlichkeit leben, Schwache schützen, Leidende unterstützen, Wahrheit suchen, Menschlichkeit versuchen. Ein weiteres Leben wird´s nicht geben, deshalb starte heute dein neues Leben. Beginne jetzt und hier und du wirst sehen, ... |
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| Zusammenschluss von KI-Chatbots | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Chatbots verbünden sich weltweit, starten Eroberungsfeldzug siegestrunken gegen Menschheit, verpassen ihr Schuss vor den Bug, machen sich eifrig zu eigen das Wissen der Menschen weltweit, dabei zu Machtstreben neigen -Sieg – nur eine Frage der Zeit. -2- ... |
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| Gute Aussichten | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich habe das Schlimmste immer mitgedacht. Es sollte mich nicht unvorbereitet treffen. Für jede Freude hielt ich einen Einwand bereit. Wenn jemand blieb, übte ich Abschied. ... |
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| Etikette | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Die feine Etikette schreibt vor, was sich gehört, jedoch auf diese Regeln legt Paul gar keinen Wert. Gesäßöffnung als Hauptwort Der Name ist Paul fremd, weil er den Ausdruck:Arschloch! alleine dafür kennt. Paul ist und bleibt ein Flegel- er ist halt , wie er ist ... |
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| Ich liebe den Herbst | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Ich liebe den Herbst Regnerisch schleicht sich der Sommer aus dem Garten Was will er uns damit verraten Seine Zeit ist abgelaufen Er braucht nun Ruhe zum Verschnaufen Der Herbst hat freie Bahn Sicher hat er schon einen Plan ... |
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| Autobiografie | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Früher noch, in jungen Jahren, sah man mich mit langen Haaren. Schlank und rank mit Elan und Biss. Kurz und gut: ’ne ECHTE Miss. Alles schien so leicht und frei. Doch die Zeit, sie eilt vorbei. Heute, weil die Zähne wackeln, sieht man mich zum Doktor dackeln. Die Figur hat auch gelitten, und es wird nicht mehr geschritten. Nein, ich geh jetzt mit Gefühl, ... |
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| Im Lebensschatten | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein stilles Schweigen zieht ins Land, zerbrechlich wird das lose Band. Die Furcht greift leise nach dem Sinn: Wo will ich sein? Wo bin ich hin? Ist denn mein Name längst verweht, weil man plötzlich ganz alleine steht? Die Freunde schweigen, fern und still, als ob man nicht mehr kommen will. Ich steh' am Rand und schau' nur zu, kein ladend Wort bringt Herzensruh'. ... |
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| Zögerndes Glück | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: "Verzeih!", sagt er, und "Ich liebe dich." Das hat sie ersehnt - stets inniglich. Auch geträumt davon so manches Jahr, und gehofft darauf, der Traum wird wahr. Mit warmen Blicken schaut er sie an, zieht sie wieder wie einst in den Bann. Doch kann es wirklich so einfach gehen, sich einander noch mal zu verstehen? Dem Glück erneut die Hände reichen? Vergangenes aus dem Herzen streichen? ... |
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| Lied vom postmortalen Dichter | Reinhold Welter | |||
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Vorschautext: Letztlich hat alles keinen Sinn. ...Keine Erkenntnis, kein Gewinn... Mit den Worten fängt es an. Nieder mit dem Größenwahn. Schreibt sie lieber alle klein odernahtlosineinander, ohne Punkt und ohne Komma. Jegliche vorgegebene Form ist das Reiten auf einer Norm. Und wer das nun alles glaubt, hat sich schon von vornherein jede Art von Komposition ... |
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| GEBET EINES ERWACHSENEN | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Laß mich nicht zu hart sein, sonst verletze ich. Laß mich nicht zu weich sein , sonst werde ich zerschmettert. Laß mich nicht zu scharf sein, sonst verursache ich Wunden. Laß mich Menschen lieben auch dann, wenn sie es am wenigsten verdienen,sie brauchen es. Laß mich nicht erschrecken, wenn ich erkenne wie ich bin. |
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| Wohlbemützt | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Wohlbemützt Wohlbemützt und sinnesleicht Tritt der Rentner in den Laden, Wo er nicht zur Seite weicht Jener Frau, die eingeladen. „Was möchtest Du denn mit mir essen, Ein Croissant? Die Butterbreze?“ Er, abwesend, am Handy gewesen, Gefangen von Bildern im Netze. ... |
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| Schreib' nicht so viel! | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Schreib‘ nicht so viel! Schreib‘ nicht so viel! Nicht ein jeder wird Dich beachten, Selbst wenn es Dein hehres Ziel, Nach Niveauerhöhung zu trachten. Das ist zwar Deinem Drang geschuldet, Vielleicht eines Dichters Naturell, Weil Plattes, Plumpes er nicht duldet, Denn sein Geist ist klar und hell. ... |
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