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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Tragende Wände Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Toleranz ist kein Sofa,
auf dem alles Platz nehmen darf.

Sie ist ein Haus
mit tragenden Wänden.

Wer die Wände einschlägt,
ist kein Gast.

Wer den Tisch anzündet,
ist kein Gesprächspartner.

...
Traumwelten Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Im Schlafe webt das Kissen sacht
ein Reich aus Sternenstaub und Nacht.
Die Welt verblasst, der Raum zerrinnt,
wenn das Abenteuer Traum beginnt.

In solchen Nächten neu zu leben,
bringt uns tiefe Ruhe, süßes Beben.
Es ist ein Augenblick, der ewig bleibt,
solange er Geschichten schreibt.

Im Schattenreich, das uns umfängt,
wird uns ein stiller Blick geschenkt:
...
Maientanz Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Die Sonne strahlt vom blauen Zelt,
der Mai erweckt mit Licht die Welt.
Ein Duft von Blüten zieht durchs Tal,
im hellen, goldenen Sonnenstrahl.

Die Wiese grünt in frischem Kleid,
jetzt ist sie da, die Blütenzeit.
Ein duftend Meer von weiß und rot,
das Leben siegt, vertreibt die Not.

Ein Schmetterling im bunten Kleid,
genießt die warme Frühlingszeit.
...
Vor meinen Augen ein Paradies Käti Micka
Vorschautext:
*****
Vor meinen Augen ein Paradies

Es ist wunderschön
in die blühende Natur zu seh`n
Balsam für die Seele
Ein wärmendes Gefühl
für das ich lebe
Frieden spür ich bis ans Herz
Gemildert der tägliche Weltschmerz
Es kreucht und fleucht
Alle Tiere fanden ein zuhause
...
Mondgöttin Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Faszinierend, ihr Mondgesicht,
mit Augen, hell wie Sternenlicht,
in denen sein Blick sich versenkt
es löst sich alles, was ihn kränkt,
und wie beseelt küsst er Uta,
sein Herz fühlt sich dem Himmel nah
und es leuchtet ihr Mondgesicht
heller als Sonnen-Sternenlicht.
Sommerfreuden Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Die Sonne strahlt, die Menschen auch,
manch Schmetterling regt sich im Bauch,
nach der Sonne man schier hungert,
auf Parkbänken herumlungert
rückt dort einander näher ran,
Nähe man so auch pflegen kann.

Zur fortgeschrittenen Stunde
machen Bierflaschen die Runde,
feuchtfröhlich prostet man sich zu,
genießt kommende Abendruh,
während gemeinsames Schwitzen
...
Schrift auf Spiegel. Isaew Magomed
Vorschautext:
Drei Sache(Dinge) sehe ich:
Was war,was jetzt ist
Und was wird vor(möge).
Hool di fuchtig Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Oma hat es oft zu mir gesagt.
Diese drei Worte aus ihrem Mund,
waren ihr immer sehr wichtig,
denn sie sagten mir, bleib gesund.

Als Kind war ich sehr unbefangen,
damals erkannte ich kaum den Sinn.
Heute wird es mir immer deutlicher,
Krankheit rafft manches früher hin.

Omas Worte lehren mich,
Achtsamkeit im Auge zu behalten.
...
Das pralle Leben Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Ich bin mir da nicht ganz sicher,
ist es das, wir erstreben,
jeden Tag immer nur,
ein krass ungezähmtes Leben?

Braucht der Mensch nicht gerne,
so rechte Rhythmen und Bahnen?
Wie kann es denn gehen,
ohne festes Geregeltes zu planen?

Immer nur ein intensives Leben,
das kann auch anstrengend werden.
...
Was blieb? Bernd Tunn
Vorschautext:
Was blieb?

Als die Zuneigung starb, blieb die Erinnerung.
Bilder liefen.
Doch das Gefühl regte sich nicht mehr.

Bernd Tunn Tetje
Jedes Gespräch ist ein Lehrgang Käti Micka
Vorschautext:
*****
Jedes Gespräch ist ein Lehrgang

Sie wissen genau
wie man zu sein hat
Es macht sie so unbeliebt
Und jeder hat sie satt
Sie merken es leider nicht
So wie sie
auf der Bildfläche erscheinen
verziehen Leute ihr Gesicht
Ihr Verhalten ist bekannt
...
Waß willst du noch? Isaew Magomed
Vorschautext:
Что бы ещё хотела ты?
-Лишь,букву "ы"в конец поставить алфавита.
(Буквы ы и я местами поменять)
Alle Heiligen. Isaew Magomed
Vorschautext:
Schwöre nicht bei allen Heiligen
Behalte einen von Ihnen im Auge.
(Und es kann nützlich sein.)

Не клянись всеми святыми,
Побереги кого из них.
Das treue Gefährt Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Neun Jahre habe ich dich verehrt,
gepflegt und auch geputzt.
Du hast mir nie den Dienst verwehrt,
ich hab dich gern benutzt.

Nun heißt es leider Abschied nehmen,
wie ich das dieses Mal hasse.
Ein wenig muss ich mich wohl schämen,
weil ich dich schon verlasse.

Ein netter Bursche wartet auf dich,
- er ist noch jung an Jahren.
...
Der faire Mann Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Der faire Mann

Der faire Mann sieht Menschen auf Augenhöhe
Und unterteilt niemals die Welt in Mann und Frau,
Denn er kann, wenn er über den Dingen stehe,
Einschätzen, was KI, was künstlich und was Schau.

Vorurteilen wird er sich entziehen,
Aus dem Vielen das Besondere wählen,
Sich ernsthaft um Kontakte mühen
Und nicht nur Bilder und Fotos zählen.

...
Die faire Frau Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Die faire Frau

Die faire Frau bleibt auf Augenhöhe,
Weil Mitmenschen ihr wertvoll sind,
Sie von Keifendem stets weggehe,
Denn dort blüht ja kein Götterwind.

Sie kann und will viel Liebe geben,
Doch auch den klaren Kopf behalten,
Sieht in Zweisamkeit schon ihr Leben,
Will Lebenstage schöner gestalten,

...
Upgrade Farbensucher
Vorschautext:
Mein Bild hängt fest  für dich
schwarzgrau
im Rahmen -

Doch könntest  du
in Farben
mich noch malen.
Im Garten duftet es herrlich Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Im Garten duftet es herrlich,
es riecht nach frischem Grün,
die Sonne scheint vom Himmel,
die ersten Rosen blühen.

Die Meisen zwitschern fröhlich
und fliegen munter hin und her,
die Jungen sind jetzt flügge,
der Kasten steht schon leer.

Der Margeritentopf, im Schatten,
sieht wirklich traurig aus.
...
Doppelmoral... Nico Fender
Vorschautext:
Ein aus Angst geborenes Verharren,
gefriert mein Herz zu Eis.
Doch eines Tages wird sich offenbaren;
Ich drehe mich im Kreis.

Ein Trauma der Enttäuschungen entsprungen,
Zahlt auf diesen schwachen Charakter ein,
bisweilen ist es mir nicht gelungen,
gut zu finden, ich zu sein.

Es nagt an mir, es treibt mich um.
Der Fluch aus der Jugend eine Bürde.
...
Der Tod des braven Mädchens Kirsten Kirschbaum
Vorschautext:
Ich hatte lieb und nett zu sein,
So meinten alle: "Das ist fein!
Den Haushalt halte immer rein!
Bleib unauffällig, bleibe klein!
Wahre stets den höflichen Schein!
Vergiss geschwind das Wörtchen Nein,
Sonst bleibst du ohne Mann, allein!
Das ist kein lebenswertes Sein!"

Ich wäre beinah dran verreckt,
Hätt nie entdeckt, was in mir steckt.
Es reichte nie, war nie perfekt,
...