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| Titel | Autor | |||
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| Symbiose | Farbensucher | |||
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Vorschautext: Zellen von dir in mir, mein Kind. Ist Tod nur die Erinnerung? Und die von mir in dir. Wo sind sie mit dir hin? |
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| Altvertraute Melodien | Helga | |||
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Vorschautext: Die Augen zu, die Ohren offen, da hörst du sie von Ferne klingen, die altvertrauten Melodien, sie dir sofort Erinnerungen bringen. Du lauscht gebannt und denkst an damals, schwelgst in Gedanken dann im Sehnsuchtsland, gehst mit dem Gestern ... |
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| Stern | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Nächte atmen tief Die Zeit ruht im Jetzt. Stille Fern wacht ein Stern |
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| verspätet | Farbensucher | |||
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Vorschautext: in Träumen verpasst man den Zug den Ankommenden die Tasche im Leben kommt man verspätet bei sich an und der Traum geht weiter |
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| eingefahren | Farbensucher | |||
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Vorschautext: In eingegleisten Zügen reisen die Mundwinkel mit. Am Ziel steigt die Erwartung aus, das Verhalten fährt weiter – in die gleiche Richtung. |
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| Die leere Kammer | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Einsamkeit, ein stiller Raum, kein Licht, kein Klang, kein sanfter Traum. Ein Ort, den viele nie verstehen, weil sie ihn nur von außen sehen. Wenn man sich selbst dem Leben entzieht und keine Hand mehr Wärme gibt, wenn Stimmen schweigen, Träume fliehen und letzte Farben langsam verglühen, dann schleichen Sorgen leise heran und legen sich aufs Herz fortan. ... |
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| Des Herbstes Hand | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein leises Rascheln streift das Land, der Sommer packt die Koffer ein. Still reicht der Herbst uns seine Hand und taucht die Welt in gold'nes Sein. Der Nebel webt sein kühles Zelt und fängt den letzten Sonnenstrahl, die Blätter tanzen rot und gelb, ein kühler Wind zieht durch das Tal. Säuselnd weht er durch die Gassen und rüttelt sacht an Ast und Strauch, ... |
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| Echo der Seele | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: – Wenn die Erinnerung zerfällt – Der Nebel kriecht in die Alleen, wo einst ein klares Bild bestand. Farben verblassen, Formen gehen, entgleiten leis' der eig’nen Hand. Ein Name schmilzt wie Eis im Licht, gesprochen oft, nun stumm und fern. Das liebste – vertrauteste – Gesicht verliert den Glanz, verliert den Kern. ... |
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| Künstliche Intelligenz macht Fehler die ein Mensch nie gemacht hätte.. | gutso | |||
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Vorschautext: Künstliche Intelligenz (KI) macht Fehler die ein Mensch nie gemacht hätte. Ihr fehlt wohl der „ gesunde Menschenverstand“, Mitgefühl, Verständnis und Güte!! Das macht die künstliche Intelligenz ja auch so gefährlich. Wir Menschen haben ohne Not die neue „ Büchse der Pandora“ erschaffen und geöffnet. MB |
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| Zwischen euch | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Ich könnte euch von meinem Schmerz erzählen. Ich weiß nur nicht, ob ihr mich wirklich hört. So werde ich die leichten Worte wählen, damit euch meine Traurigkeit nicht stört. So sitze ich bei euch, bis alle gehen. Ich lache mit. Ich habe das gelernt. Wir können uns zwar in die Augen sehen. Ich war noch nie so weit von euch entfernt. |
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| GEDANKEN | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Jede Form der Bindung zwischen Mann und Frau, ist eine Bindung zwischen zwei Einsamkeiten ; die einander im besten Falle schätzen , respektieren. |
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| Sirenen | Thomas | |||
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Vorschautext: Hörst du Sirenen heulen, dann pass auf - sei auf der Hut, dein Auto bekommt Beulen, wenn's nicht rechts rannfahren tut. Solche Sirenen warnen: "Bring dich schnell in Sicherheit! Es gibt jetzt kein Erbarmen! Mach hin, du hast keine Zeit!" Ich buchte eine Reise, über eine Buchungs-App ... |
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| Im nächsten Leben | Thomas | |||
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Vorschautext: Im nächsten Leben werd' ich's anders machen, werd' weniger arbeiten und mehr lachen, werde mehr Zeit für nette Menschen haben und mich viel mehr an Mutter Natur laben. Ich werd' weniger die Umwelt verschmutzen, ich werde mehr Busse und Bahnen nutzen, ich lasse mich nicht mehr vom Leben hetzen, das Politiker mir zu gern vorsetzen. Ich werde mein Leben freier genießen, ich werde mit dem Strom flussabwärts fließen, ... |
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| Ich kenne da | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Ich kenne da Ich kenne da diese wunderbare Frau, Glaube, dass sie mich vielleicht auch mag, Doch noch nie hat sie etwas von mir gelesen. Weltzugewandt, praktisch begabt und schlau, Bewältigt sie lieber ihren aufscheinenden Tag Und bleibt geerdet und ganz frauliches Wesen. So erledigt sie gekonnt ihre Tagesgeschäfte Und weicht doch nicht von ihres Mannes Seite, Selbst wenn es einmal schwer und brenzlig wird. ... |
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| Suchende sehen | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Suchende sehen Suchende sehen, wo man chatte, Ihre Schönheit, ihre Bildwunder, Manches davon edel, bunter, Welche man näher bei sich hätte. Männer suchen da immerzu weiter, Jagen nach Schönheiten mit hohem Klick, Finden das für sich kurzweilig und schick, Aber werden sie dadurch auch heiter? ... |
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| Die Gunst der Muse | Helga | |||
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Vorschautext: Wer schreibt, erwartet keinen Orden, er tuts, weil er es eben kann, auch ich hab nichts dadurch erworben, schreib, was der Geist sich einst ersann. Ich sehe bunte Blumen blühen, dort, wo der Winter Hand anlegt, und seh` die Lagerfeuer glühen, wo kalter Wind durch Felder weht. Tief unten auf dem Meeresboden ich so manche Perle fand, ... |
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| einfach so | Farbensucher | |||
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Vorschautext: zugefallen ist unverdient ein Lottoschein eine Türe umfallen Unbeständigkeit gefällig sein Helfersyndrom Kalkulation gefälligst ein Befehl vorauseilender Gehorsam ... |
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| Immer Kind {299} | Jacob Seywald | |||
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Vorschautext: Der Sommer neigt sein Haupt, dem dunklen Tag entgegen. Und welch ein Segen überhaupt, in Sommerzeit zu leben! Die Askese fordert mich heraus, mein Verzicht auf Regulierung. Doch daraus wächst, so schaut es aus, nur traurige Resignierung. Ich verliere jede Sicht und schaue wie ein Kind. ... |
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| Missglückte Dichtkunst eines Schrotthändlers | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - „Nonsensgedicht“ - Was er zum Besten gibt, ist in der Regel Schrott, aus dem Zusammenhang gerissene Inhalte, zusammengeklaubt, bis zum Geht- nicht- mehr verdreht, die zerstückelten Worte presst er ins Reimschema. Substanzloses Geschwätz, aus der Luft gegriffen, tautologisch, bar jeglicher Logik, ohne Sinn - Gedanken verheddern sich in Widersprüche. Leser zweifeln bei dem „Unsinn“ an seinem Verstand. Wer die verquere Schrott-Lyrik des Dichters liest, läuft Gefahr an einem Augenkrebs zu erkranken ... |
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| Schutzengel | Florian | |||
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Vorschautext: Lieber Schutzengel mein, lasse mich niemals allein. Sei bei mir, bei Tag und Nacht, bewahre ob der Menschen Niedertracht. Zeige mir, was gut und wahr, lasse mich sehen, rein und klar. Sei bei mir, in Freud und Leid, bewahre ob der Gegner Neid. Hilf erkennen, den rechten Weg, lasse mich ihn gehen, selbst wenn´s niemand versteht. ... |
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