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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Selten Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Eine freie Seele
erkenne ich daran,
dass meine innere Zensur
ihren Einsatz verpasst.

Ich werde übermütig,
sage etwas Unfertiges,
lasse es gelten.

Ich gefalle mir
aus Versehen.

...
Liebe ist wenn leuchten strahlt… gutso
Vorschautext:
Wenn Licht das Dunkle
sanft umgarnt
uns allen schmeichelt
sanft umarmt
mit warmen Schein
die Kälte bricht
kein Krieg
kein Dämon
Schatten wirft
dein Herz nur friedlich
glücklich ist
dann strahlt das Leuchten
...
Illusionen Farbensucher
Vorschautext:
Hartnäckiger
als eine Fata Morgana
halten sie sich
bis du
sie auflöst


*Aphorismus
Stimmungstest Meteor
Vorschautext:
Ein Professor sagt zur Testgemeinde:
"Für die Wissenschaft ist heut alles frei!
Habt Spaß und jeder trinke das Seine,
soviel ihr wollt, bis ich sag: Vorbei!"

Kaum ist er weg, da steigt die Laune,
jeder gönnt sich ein paar Spirituosen,
Côcktails lockern Zungen im Raume,
es wird gelacht, Fremde sich liebkosen.

Nach paar Stunden ist der Prof zurück
die ausgelassene Menge sagt zu ihm du,
...
Wechsel von Tag und Nacht Ingrid Baumgart-Fütterer
Vorschautext:
Morgens geht die Sonne auf,
der Tag nimmt seinen Lauf,
abends löst der Mond sie ab,
der Sonne Licht wird „knapp“,
umso heller strahlt der Mond
und leuchtet wie gewohnt
umringt von vielen Sternen,
hinunter auf Erden.
verbales Tetris Farbensucher
Vorschautext:
die Ungeduld des Geistes,
das im 5G-Netzwerk denkt,
während die Sprache noch
auf LTE verlangsamt
hängt.

*für S.M.
Schandmaul Farbensucher
Vorschautext:
Gerade eben noch im Alltagslächeln,
zeigt das Gesicht plötzlich ein erstes Schwächeln:
Als hänge dieser Mund nur lose,
entlarvt das Lächeln sich als Pose.

Die Zunge kann im Mund sich nicht mehr halten,
Vernunft und Mitgefühl sich nun abspalten;
vom Rückgrat hat sie scheinbar sich gelöst -
das wahre Mindset schamlos sich entblößt.

Der Blick auf diese Zunge bleibt jetzt hängen:
Auf ihr Beleidigungen stürmisch drängen.
...
Der größte Fehler Ewald Patz
Vorschautext:
Zum Malen hatte Hitler
viel Lust und auch Talent,
das wird wohl jeder sagen,
der seine Bilder kennt.

Er wollte Kunst studieren,
jedoch man sagte:,,Nein!“
Das kann der größte Fehler
der Weltgeschichte sein.
- Herr Bademeister Lukaschenko Dmitrij
Vorschautext:
- Herr Bademeister, gucken Sie darauf.
Hier stimmt was nicht mit Ihrer Show.
Da frisst der Hai ‘nen Mann bald auf.
- Na ja. Das machen sie schon immer so.
Das Instrument des Jahres (Eine Legende) Eva Pietsch
Vorschautext:
Herzen auf beidenSeiten der Front
war‘n es, auf die er zielte,
als er im Schützengraben gekonnt
Auf dem Akkordeon spielte.

Musik verbindet international.
In die nach Heimat klingende Melodien
stimmte von drüben auf einmal
Eine Mundorgel ein in die Harmonien.

Zwei Musiker spielten zusammen Musette.
Der Kampf kam zum Erliegen.
...
Hexenschuss Lukaschenko Dmitrij
Vorschautext:
- Mein Schatz, mir tut der Ruecken weh.
Er schmerzt mir unertraeglich heute.
Das ist ein Hexenschuss...
- Oh, nee!
- ?
- Sie schiessen nicht auf ihre Leute.
W o l k e n t r a u m Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Ich liege still im weichen Gras
und die laute Welt wird blass.
Sinnend blick' ich in die Höh',
wo ich die weißen Riesen seh’.

Sie ziehen wie ein lautlos' Band
durch ein unendlich blaues Land.
Kein Ziel hat dieser leichte Lauf,
sie fangen meine Sorgen auf.

Ich schließe sanft die Augenlider
und sink' tief in das Kissen nieder,
...
Stolz und emanzipiert Gudrun Nagel-Wiemer
Vorschautext:
Frau zu sein ist manchmal schwer.
wir bemühen uns wirklich sehr.
Man soll denken, wie ein Mann,
das ist lästig und strengt an.

Damit die Herren sich nicht schämen,
sollen wir uns perfekt benehmen.
Kinder kriegen und gut erzieh`n,
wäre ganz in ihrem Sinn.

Schuften sollen wir wie ein Pferd,
damit der Herr sich nicht beschwert.
...
Unser Hausbaum Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Im Garten steht er, stolz und breit,
ein treuer Freund im Lauf der Zeit.
Mit silberner Rinde, stark und alt,
der Sommer gibt ihm sanft Gestalt.

Sein dichtes Blätterdach, so grün,
lässt Schatten unter sich erblühn.
Auch hält er uns die Mücken fern,
darum haben wir ihn alle gern.

Wenn der Herbst ins Land einzieht,
verwandelt sich sein grünes Lied.
...
Wesenseinheit Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Wesenseinheit

Besonderes bietet die Wesenseinheit,
Vom Du als einmalig erfühlt:
Da spürt man Pflichten und volle Freiheit,
Rundum mit Spezifischem gefüllt.

Wir empfinden das als Harmonie,
Wo Außen und Innen zusammenspielen,
Sich stemmen gegen Agonie,
Weil wir uns lebensbedeutsam fühlen.

...
ABSCHIED IM HERBST Gritt Scheida
Vorschautext:
Im Park tropft Blut auf den Rasen.
Der Herbst in der Kastanie schnitt sich die Adern
vor Sehnsucht nach dem Sommer.
Bluttropfen - rot, gelb, braun , als Blätter fallen.
Die Kastanie langsam erbleicht.
Sarkastisch lacht die immergrüne Tanne.
Das Erste und das Zweite Hans Hartmut Dr. Karg
Vorschautext:
Das Erste und das Zweite

Das Erste wird nicht nachgefragt,
Obgleich man Zweites noch nicht hat,
Denn was nicht geht, wird gern vertagt
Und Abwarten flieht oft der Tat.

Das Erste ist meist attraktiver,
Wird gar als Sehnsucht wahrgenommen,
Selbst wenn so manches dabei schiefer,
Bleibt es dennoch angenommen.

...
Sie lassen es geschehen Käti Micka
Vorschautext:
*****
Sie lassen es geschehen

Für manchen Dichter und Denker
wird die KI zum Lenker

Mit
Der Künstlichen Intelligenz
schaufelt der Mensch sich
…Sein eigenes Grab…
Erst geht es beflügelt
Bergauf
...
Lebe Klaus Lutz
Vorschautext:
Lebe! Lebe Lebe! Sei traurig.
Lache. Weine. Tanze. Lebe.
Gehe ins Cafe. Auf Reise.
Fahre in die Stadt. Stöbere
in Läden. Kaufe ein Hemd.
Eine Hose. Rede mit Leuten.
Sieh den Tag an. Nase. Lippen.
Augen. Und küsse. Lebe!

Lies die Kunst. In jedem Gesicht.
In jedem Wort. In jedem Traum.
Höre Musik. Singe ein Lied. Gehe
...
Spätsommersonne Helga
Vorschautext:
Golden weckt die Sommersonne
mich am frühen Morgen,
ach, wie ist es eine Wonne,
fühl` mich frei und so geborgen.

Spätsommerlicht, so weich und seidig,
lässt Wald und Strauch erstrahlen,
Wölckchen ziehen leicht geschmeidig,
als würden sie am Himmel malen.

Doch die Freude währt nicht lang`,
bald der Baum wirft lange Schatten,
...