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| Titel | Autor | |||
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| Am Horizont | Angelika Zädow | |||
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Vorschautext: Am Horizont versinkt zwischen zarten Sommerwolken die Sonne in den Rissen durstiger Erde Mein Auge saugt gierig orangenrotgelbes Farbenspiel in die müde Seele; zerpflückt in bunte Pflaster auf den Wunden des Lebens ... |
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| ... | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Потерянный рубль нас печалит больше,чем потерянный день. |
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| Gedicht stimmt ein Klagelied an | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Ich könnte als Gedicht fortlaufend weinen, meine Zeilen sich nur unsauber reimen, auch wechseln sie nach Belieben die Länge, statt Lockerheit spür ich im Text nur Zwänge. -2- Die Grammatik wird kurzum ausgehebelt, Wörter werden nötigenfalls „geknebelt“, damit sie ins Zeilenende reinpassen, die „Geknebelten“ treten auf in Massen. -3- Ich könnte als Gedicht mich ständig schämen, ... |
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| Felder | Ingeborg Henrichs | |||
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Vorschautext: Felder des Lebens etwas Altes bleibt zurück Nahrung für Neues |
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| Hügelgrab! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Hügelgrab... In dem Frost ist es sehr kalt. Schleppt sich nur die Gestalt. Trägt nur noch ein Beutel Reis. So gnadenlos das helle Weiß. Beim Stampfen Kraft versagt. Er hat zu viel für sich gewagt. Hügel hebt sich wachsend ab. ... |
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| UTOPIE ODER DYSTOPIE | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Wir sind aus Sternenstaub und unendlich, weil alles ein Kreislauf und nicht nur linear geschaffen. Jeder Umweg ist belehrend. Alles ist beseelt, Stein, Pflanze, Tier , Dinge und Mensch. Dinge beim Namen nennen hilft in Beziehungen jeglicher Art. Das einzig konstante ist die Unkonstante. |
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| Das Boot | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: *** Der Tag hat seine Segel eingezogen, sein letztes Gold am See, welch Harmonie. Ein stilles Boot, vom Wasser sanft gewogen, am Ufer. Will wohin? Ich weiß es nie. Der alte Steg trägt Spuren vieler Schritte, von manchem Kommen und von manchem Gehn. Das Wasser nahm sie schweigend in die Mitte nur alle Ufer blieben ringsum stehn. ... |
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| Ein Jahr mehr Leben | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein Blick im Spiegel, ganz in Ruh’, ein neues Jahr kommt sanft hinzu. Man zählt die Tage, zählt die Wochen, hat sich von Plänen viel versprochen. Und eh man sich’s versieht, wie wahr, ist man wieder älter – um ein Jahr. Die Jugend weicht, das Tempo sinkt, wenn uns das Leben leiser winkt. Doch graue Haare und Fältchenspur, das sind keine Fehler der Natur. ... |
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| Herbststimmung am See | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Der September geht zu Ende, der Sommer sagt ade, langsam wir es ungemütlich, hier am Salzgitter See. Die Bäume werfen Laub ab, überall wird es jetzt kahl, Die Beach-Bar hat geöffnet, - vielleicht zum letzten Mal. Im Sommer sind die Plätze rar, dann scheint es hier zu boomen. ... |
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| Das weise Mammut | Moira Ashly | |||
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Vorschautext: Mammut Hellmut, hell und weise, wundervoll und gar nicht leise, schlich im Dunkeln durch das Haus. Trat beinah auf eine Maus. Durch das laute Mäusefiepen ist Herr Hellmut steh’n geblieben. Hat sich ganz, ganz doll erschrocken, machte sich gleich auf die Socken, rannte aus dem Haus hinaus. Schon ist die Geschichte aus. Halt! Seit damals das geschehn, ... |
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| Ode an den Wald | Meteor | |||
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Vorschautext: Du grüner Tempel, du altes, heil'ges Land, sanft zur Sonne die Wipfel zugewandt, wo still und fest treuste Stämme stehen, wo uralte Geschichten leis' einhergehen. Dein Odem kühlt das Fieber der Welt, dein Rauschen beruhigt ohne Entgeld. Hier lässt es Geist und Seel' gut leiden, fern von Lärm und all raschen Treiben. Moos federt den Schritt, die Luft ist rein, Sonne bricht sich golden durch die Blätter. ... |
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| a cage in search for a bird - a palinode of derivation | Julian Degueldre | |||
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Vorschautext: I never belonged, not to the ocean, not to the wind, not to the hands that tried to hold me. If I let that slip, they'd furrow their brows, as if certainty is something given, as if I was meant to be one thing and not another. But once, long ago, I thought the same. I never liked the way things clung-sand to skin, expectation to breath, meaning to the meaningless. I never liked the way movement left traces, how the tide erased only to replace, how the wind never asked before shifting everything out of place. Strange, isn't it? How existence is a series of moments, strung together by nothing but our insistence that they are connected. That we are one thing before we say it, and another after. That a cage is empty until something moves inside it. That we name the absence before we ever understand what was missing. ... |
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| Traurige Vorstellung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Ein Trauerredner aus Klagenfurt setzte entsetzt an zu einem Spurt, an des Sarges Seite suchte er das Weite, verstörte den Witwer namens Kurt. |
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| Ich | Lisa Nicolis | |||
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Vorschautext: Bin heute immer noch die gleiche, die ich mit zwanzig war, es täuscht die Welt nur immer wieder, mein schon ergrautes Haar. Schon welken herbstlich manche Blätter von meinem Seelengrün, doch seh ich all das bunte Treiben, wie’n Lied an mir vorüberziehn. Da sind die Takte voller Lachen, doch andre klingen müd und schwer, ... |
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| Der deutsche Strafvollzug | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Sehr milde sind die Strafen bei uns im deutschen Land, das haben die Verbrecher sehr lange schon erkannt. Aus Nachbarländern tauchen Verbrecher bei uns auf und werden sie verurteilt, gern nehmen sie ´ s in Kauf. Denn im Gefängnis lebt man in Deutschland auch nicht schlecht- ... |
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| Erdenengel | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Vor der Wiese am Waldesrand, war es, wo ich sie fand. Ich dachte: "Gott sei Dank ! Die Welt ist krank. Sie zerfällt in Gier und Zank, weil jeder aus einer Quelle trinkt, die verdorben ist und mächtig stinkt." Es saß ein Erdenengel auf einer Bank. Ihr Blick traurig zu Boden sank. Dann sah sie mich an, ihre Augen hellwach, als sie bitterlich leise zu mir sprach: ... |
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| Der Herbst ist eingeläutet | Doris Grevesmühl | |||
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Vorschautext: Still ist er geworden, der frühe Morgen, denn die Vögel sind weggeflogen, es hat sie in den Süden gezogen, der Sommer hat seine Zeit gehabt, sich strahlend verabschiedet hat, nunmehr ist der Herbst dran, wird zeigen, was er kann, trist wird er auf keinen Fall, denn überall ... |
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| Zeitgeist | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Zeitgeist Du schaust ins Netz Und bist entsetzt Einige Leute triffst du überall Sie haben einen Geltungsdrang da wird dir bang Sie laufen querbeet Sie haften überall wie ein Magnet ... |
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| Spürst du das Funkeln | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Stetig | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Es zieht das Herz müde sich zurück, Wenn Wandel stündlich wächst Und keine Nacht dazwischen steht. Drum wünsche ich dir Sonnenschein Und ein Stündlein ruhig in ihm sein. |
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