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| Titel | Autor | |||
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| Vergänglichkeit | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Der Sand rieselt leise, auf seiner langen Reise. Kein Halten, kein Zagen und die Stunden jagen. Die Blüten verblühen, und Schatten entfliehen. Der Moment ist zwar da, doch kaum noch uns nah. Wolken ziehen sehr schnell, sind mal dunkel, dann hell. ... |
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| "Heimatlos" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Es zieht ihn im Alter zurück in sein Heimatdorf, wo er Wurzeln geschlagen hatte, die ihn nährten, die er jedoch schon in jungen Jahren „ausreißen“ musste, um woanders Fuß fassen zu können. Im Alter sehnt er sich nach der Geborgenheit, die er in seiner seiner alten Heimat erfuhr, in der er eine glückliche Kindheit ... |
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| Geheimnisvolles Grab | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Schleier des Vergessens senkt sich herab aufs Grab, das ein Geheimnis birgt und währen Jahrzehnte den Grabstein verwittern, ihn mit Efeu überwuchern, blühen in geweihter Erde wilde Rosen ohne Zahl, symbolisieren Leben, das mit dem Tod einhergeht und ihr machtvoller Duft betört, vitalisiert die Sinne ... |
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| Nach dem Fest | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Schönheit trägt Seide, Hässlichkeit Haut. Schönheit lebt vom Blick der andern. Hässlichkeit braucht keinen. Schönheit schläft ein im letzten Champagnerglas. Hässlichkeit wacht auf neben dem Geruch ... |
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| Nach dem Ausräumen | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Am Abend sah man nur noch die helleren Rechtecke an der Wand, dort, wo die Bilder gehangen hatten. Im Flur roch es nach Staub und Holz, nach Schränken, die zu lange Dinge bewahrt haben. Wir gingen langsam von Zimmer zu Zimmer, als könnten Schritte ... |
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| Regenwetter | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Es regnet Bindfäden, nass sind Fensterläden matschig die Waldwege, auch die Wildgehege, durchnässt sind Hut, Kleider, triefnass ist, s Haar, leider, klatschnass sind die Mützen, Straßen voller Pfützen, es wird nur noch krasser, die Füße im Wasser schmatzen bei jedem Schritt, die Gesundheit nimmt, s mit. |
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| Haar | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Haar, harre, haar und gedeihe, wachse ins Freie! Haarlang und Haargenau, stellt’s sich’s teils – und teil’s auch zur Schau. Haar, teils kurz noch oder schon lang, sei mir um dich nur nicht bang. Haar hat nicht jeder, ist nicht gerecht; und ohne dich ist es einfach auch eben schlecht. |
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| Schmetterling | Jens Gottschall | |||
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Vorschautext: ***** Elfchen Schmetterling Bezaubernde Naturschönheit Mit hoher Symbolkraft Berührt Herz, schenkt Lebensfreude Seelentänzer |
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| Sie muss den Mund halten | Käti Micka | |||
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Vorschautext: ***** Sie muss den Mund halten Sie hatte immer schon einen großen Mund Klappe sagt man im Volksmund Optisch aber kaum zu sehen Plötzlich kam ihr in den Sinn Es muss etwas geschehen Ihre Lippen will sie vergrößern lassen und zwar ungefähr bis zum Kinn Wo fängt man da an ... |
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| Gratwanderung | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Zum letzten Mal spüre ich deinen warmen Händedruck, bevor das Leben sich aus dir zurückzieht. Zum ersten Mal spüre ich deine eiskalten Hände in der Umklammerung des Todes. Und mir wird bewusster als je zuvor, wie ... |
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| Im Spiegel | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Wer ist im Spiegel die Frau? Sie wirkt wie Haut und Knochen nur. Mit Grauen sehe ich sie genau, als hungere sie schon Wochen pur. Ich weiß, obwohl sie nicht mehr spricht, dass sie ihr Essen wieder erbricht. Dazu noch Mittel nimmt, verstohlen – Ihr Körper ist ihr fremd, befohlen. Ihr Denken kreist in engem Raum, nur um Gewicht und Körperform. ... |
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| Deiner Seele Flügel | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: Der Tod hat dich ins Abseits geleitet, uns zerschlagene Hoffnungen bereitet es gibt für uns keine Zukunft zu zweit, mir tut das von Herzen so unendlich Leid, doch mein dir treues Herz ist jetzt bereit, es mit der Freude zu füllen, statt mit Leid, genieße die gewonnene „Freiheit“, spanne auf deiner Seele Flügel, ganz weit, fliege himmelwärts in die Ewigkeit, dort, wo du befreit bist von jeglichem Leid. |
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| Der neckische Mond | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Der Vollmond plustert sich auf, wächst über sich selbst hinaus ändert der Gestirne Lauf, bringt Chaos ins Himmelhaus. -2- Der Vollmond sich amüsiert über tollen Schabernack, setzt noch eins drauf und mutiert zum Mond, bemalt mit Schwarzlack. -3- Der Vollmond ganz verschwindet, ... |
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| "Brain Fog" | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Seine Lust ist geknebelt, Sinne sind vernebelt, Verstand geht ihm flöten, seelisch steckt er in Nöten. Sein Geist dämmert vor sich hin, im Herzen steckt ein Pin, Seelenschmerz bereitet ihn zu Missmut verleitet. |
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| Lust und Frust der Studenten | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -1- Steinharte Bänke im Hörsaal sind für Sitzfleisch die reinste Qual, das gewiss nicht nur ein- zweimal, und längerer Verzicht aufs Mahl steigert die erleidende Qual, auch diese nicht nur ein-zweimal. -2- Das Loch im hungernden Magen erzeugt Frust und Unbehagen und man beginnt, sich zu fragen: „Wer hat m Hörsaal das Sagen? ... |
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| Bürde des Alters | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – In Gelenken zwickt, zwackt es, Gehen schmerzt, verursacht Stress Gedächtnis lässt ihn im Stich, zu oft irrt und täuscht er sich. Grauer Star trübt sein Sehen, Er kann nicht aufrecht stehen, Ohren stellen sich taub, die Haut ist trocken wie Staub. Sein Herz ist von Schwermut schwer, seine Seele, schwarz wie Teer, ... |
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| Erbschleicher * Limerick* | Ingrid Bezold | |||
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Vorschautext: Der Onkel lag schwer krank in Euten worüber die Erben sich freuten Sie buchten zumZiele Santiago de Chile doch dann erbten die Therapeuten (C) Ingrid Bezold |
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| Genug für ein Morgen | Robert Späth | |||
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Vorschautext: Ich trage dich in mir wie ein Versprechen, Ein Versprechen, das nie gesprochen wurde, welches doch lauter klingt als alles, was je gesagt werden konnte. Mein Herz übertreibt dich, zeichnet dich größer als die Welt, macht aus deinem Schweigen ein Orchester, aus deiner Abwesenheit eine endlose Weite. Ich weiß, es ist zu viel — dieses Hoffen ohne Grund, ... |
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| Stille Genießer | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Schweigend sitzen sie am Tisch in einer großen Runde. Man genießt das Essen, zur späten Abendstunde. Max möchte etwas sagen ist aufgeregt und drängelt, weil sich auf Vaters Brot, ein kleines Tierchen schlängelt. Sein Vater unterbricht ihn: "Beim Essen spricht man nicht." ... |
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| Das Landcafe öffnet die Pforten | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Das Land Café öffnet die Pforten, ich freue mich schon auf die Torten. Im Sommer sitze ich gern im Garten. Warum, will ich euch gern verraten. In ländlicher Idylle, zwischen Rosen, Lavendel, Margeriten und Mimosen, fühlte ich mich gut aufgehoben. Die Atmosphäre muss man loben. Dort sitze ich gern mit meinem Gatten, unter den Bäumen, im Habschatten, ... |
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