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| Titel | Autor | |||
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| Zauber | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Zauber, wie auch jede Lebenszeit. Was hinter manchen Nebeln verborgen ist - ob in der Natur oder in unserer Seele – zeigt sich im Licht der Liebe. © A. Namer |
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| Gedenkstein | Helga | |||
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Vorschautext: Worte stehn auf dem Gedenkstein, sind für die Ewigkeit geschrieben, auch ich werde dich für alle Zeit immerdar nur lieben. Keine Macht der Welt kann dieses Glück zerstören, wenn wir fest zusammenhalten und einander ganz gehören. Nicht nur die Zeit nagt am Stein, wenn wilde Stürme wehen- ... |
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| Bitte an den Nikolaus | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Oh, du heiliger, starker Nikolaus, lass Leuchten dein helles Licht, fördere so eine bessere Klarsicht. Nimm uns bitte jeglichen Graus. Warum mit dem Kopf durch die Wand? Ohne klares und gutes Denken, können wir unser Leben nicht lenken. Drum gib uns Allen mehr Verstand. Mach mal Nägel mit goldene Köpfe, lass verschwinden jeglichen Unsinn. ... |
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| Verlorenes Band | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: Wenn ich dich sehe, weint mein Herz, in meinen Augen wohnt der Schmerz. Für dich scheint hell die Sonne heut, während mein Herz den Schatten scheut. Du stehst auf Gipfeln dieser Welt, umgeben von Ruhm, von Macht und Geld. Ich ging durch Täler, kalt und schwer, der Rucksack leicht, die Seele leer. Denkst du noch an die Jugendzeit, als uns kein Verlust entzweit? ... |
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| Zu dritt | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Eins treffen zu dritt:Optimist,Realist und Pessimist ...und rennen Sie weg. |
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| Der Duft der Küche | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Schau dir all die lieben menschen an | ALDO Kraas | |||
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Vorschautext: Schau dir all die lieben Menschen an Sie knien nieder zum Beten Zu unserem Vater Der uns sehr liebt Schau dir all die lieben Menschen an Die zur Kommunion gegangen sind Weil unser Vater Sie zu seinem Tisch eingeladen hat Und eine Mahlzeit mit seinem Volk teilt Schau dir die lieben Menschen an Die die Uhr um eine Stunde zurückstellen ... |
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| Der Duft der Geborgenheit | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Der Herbstwind tanzt | Claudia Behrndt | |||
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Vorschautext: Der Herbstwind streift durchs welke Laub Und wirbelt Blätter auf wie Staub. Er fährt durch Zweige, kühl und sacht Und weckt den Wald aus seiner Nacht. Die Blätter tanzen durch die Luft, der Wind trägt fort den Sommerduft. Er lässt die letzten Eicheln fallen Und weckt ein fernes Blätterhallen. Er streicht durchs Gras, er rauscht im Hain, trägt Nebelschleier übers Land hinein. ... |
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| Was schenke ich nur Tante Inge? | Thomas Fricke | |||
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Vorschautext: Was schenke ich nur Tante Inge In diesem Jahr zum Weihnachtsfeste? Die Tante meist ist guter Dinge, Nur ihr Verstand war nie der beste, Weshalb aus Verwirrung oder Spaß Zu Ostern sie die Katze aß. Ich wollte ihr so gerne schenken Zu Weihnachten ein Katzenklo, Das hätte nunmehr kein Niveau. So muss was Neues ich ausdenken Mir jetzt für meine Tante Inge. ... |
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| Die Boten desWinters | Peter Leitheim | |||
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Vorschautext: |
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| Das Echo des Glücks | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Ein stilles Glück und Lachen zieht leise durch den Raum, die Bilder an den Wänden erwachen wie im Traum. Sie sprechen von den Tagen, die voller Leben waren, von unbeschwerten Stunden in all den vielen Jahren. Ich hör' das frohe Lachen, das durch die Zimmer schallt ... |
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| Sehnsucht zu einer Manie werdend | Monika Kinzel | |||
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Vorschautext: In meinem Herzen macht sich mit der Zeit Sehnsucht breit. Langsam bin ich eigentlich zu allem bereit. Nur bereit mich mal bei meinem Ex-Mann zu melden bin ich nicht.. In diesem Punkt bin ich immer noch ein kleiner Wicht. Gut, dazu hatte ich ihn sehr verletzt. Eigentlich hatte ich absolut dazu kein Recht. Mein dummes Herz machte immer wieder Kapriolen. Am liebsten würde ich mich selber versohlen. Ich hatte eigentlich keinen Grund ihn zu verlassen. Eigentlich müsste er mich verständlicher Weise hassen. ... |
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| Vergebung mahnt! | Bernd Tunn | |||
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Vorschautext: Hartes denken. Wohl ein Recht. Betrachtungsweisen im Gefecht. Vergebung mahnt. Nicht so gut. Denn ganz tief glimmt die Wut. Gern gepflegt. Schutzschild gar. Hie wird wohl die Tragik wahr. ... |
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| Positiver und negativer Stolz | jogdragoon | |||
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Vorschautext: Maxim Gorki hat mal sinngemäß geschrieben: „Klar, ein Hund wird als Hund geboren, ein Schwein als Schwein, ein Elefant als Elefant, Doch Du … Du bist als Mensch geboren! P.S. „Mensch“ – das klingt stolz.“ * Ich weiss nicht, ob er bedachte: Wenn ich aus der Wörter Garten den Begriff „Stolz“ betrachte, ... |
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| Die Wege unter dem Nebel | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: [b]Die Wege unter dem Nebel[/b] (Ein Gedicht von den stillen Tagen) Der Morgen steht schon vor dem Haus, doch ich komm nur langsam mit. Ein grauer Himmel schaut hinaus, der Tag beginnt mit schwerem Schritt. Der Kaffee dampft auf meinem Tisch, daneben liegt ein offnes Buch. Der erste Schluck bleibt bitterfrisch, im Raum hängt noch der Schlafgeruch. ... |
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| Die letzte Spur | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Die letzte Spur (Was bleibt, wenn alles weiterzieht) Es gibt Orte, die langsam verschwinden. Nicht mit einem einzigen Augenblick, sondern Jahr für Jahr, beinahe unbemerkt. Ein Weg wird schmaler, ein Zaun fällt um, ein Graben füllt sich mit Gras. Schließlich bleibt nur noch eine Spur. Eine solche Spur führte durch die Felder. Sie war kaum sichtbar und doch noch vorhanden. Wer sie suchte, konnte ihr folgen. Wer sie übersah, hielt sie für einen gewöhnlichen Streifen zwischen den Wiesen. Der Wind strich über das Land, als hätte er die Aufgabe übernommen, die letzten Erinnerungen zu bewahren. Die Bäume standen dort wie seit Jahrzehnten, doch selbst sie wirkten älter geworden. Ihre Schatten reichten weiter als früher. Ich ging die verbliebene Spur entlang und dachte an die Menschen, die einst hier unterwegs gewesen sein mochten. An ihre Wege, ihre Arbeit, ihre Hoffnungen. Von all dem war kaum etwas geblieben. Und doch schien nichts vollständig verloren. Vielleicht hinterlassen Orte etwas von sich selbst. Nicht in Steinen oder Schildern, sondern in der stillen Gegenwart dessen, was einmal war. Wer aufmerksam genug ist, kann es noch spüren. ... |
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| Am Ende des Pfades | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Am Ende des Pfades (Vom Verschwinden der Wege) Der Pfad führte durch Felder und Wiesen, vorbei an Gräben und einzelnen Baumgruppen. Lange schien er ein klares Ziel zu besitzen. Doch je weiter man ihm folgte, desto unsicherer wurde seine Richtung. Das Gras wuchs höher. Büsche traten näher an den Weg heran. Die Fahrspuren verloren ihre Deutlichkeit, bis nur noch eine schmale Ahnung ihres Verlaufs übrig blieb. Der Pfad schien langsam in die Landschaft zurückzusinken. Vor mir erhob sich ein kleiner Bestand alter Bäume. Ihre Kronen warfen Schatten auf den Boden, und dahinter begann ein Stück Wald. Dort verlor sich der Weg endgültig. Ich blieb stehen. Kein Schild markierte das Ende. Kein Tor versperrte den Zugang. Der Pfad hörte einfach auf, als wäre er müde geworden. Die Erde, die Felder und die Bäume übernahmen, was einst sein Verlauf gewesen war. In diesem Verschwinden lag nichts Trauriges. Nicht jeder Weg muss fortbestehen. Manche erfüllen ihre Aufgabe und gehen dann in der Landschaft auf, aus der sie einst entstanden sind. ... |
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| Der Winterweg | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Der Winterweg (Wo der Schnee die Schritte bewahrt) Der Winter hatte das Land mit einer stillen Hand berührt. Schnee lag auf den Feldern, auf den Gräben und auf den Weiden am Wegesrand. Alles war heller geworden, zugleich aber auch schweigsamer. Der Weg zog sich als schmale Linie durch die weiße Landschaft. Wo einst Erde und Gras sichtbar gewesen waren, lag nun eine geschlossene Decke aus Schnee. Nur wenige Spuren führten über sie hinweg. Einzelne Fußabdrücke zeichneten sich deutlich ab. Sie kamen aus der Ferne, kreuzten den Weg und verschwanden wieder zwischen den Feldern. Niemand war zu sehen. Die Schritte gehörten einem Menschen, der längst weitergezogen war, und doch schien seine Anwesenheit noch in der winterlichen Stille zu verweilen. Die Luft war kalt und klar. Jeder Atemzug stieg als blasser Nebel auf. Selbst der Wind bewegte sich vorsichtig über das offene Land. Es war, als wolle er die Spuren nicht verwischen. Ich folgte dem Weg durch die verschneite Weite. Das Knirschen des Schnees unter meinen Schuhen war das einzige Geräusch. Die Welt schien kleiner geworden zu sein, reduziert auf Weiß, Grau und die dunklen Linien der Bäume am Horizont. ... |
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| Nach dem Regen | Lewin Dunkel | |||
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Vorschautext: Nach dem Regen (Von Wolken in den Pfützen) Der Regen war vorüber, doch seine Spuren lagen noch über den Feldern verteilt. Auf dem alten Weg hatten sich Pfützen gesammelt, groß und klein, rund oder langgezogen. In ihnen ruhte der Himmel. Zwischen den Fahrspuren spiegelten sich Wolken, die langsam über das Land zogen. Das Blau des Himmels lag im Wasser ebenso klar wie über den Feldern. Für einen Augenblick schien die Welt doppelt vorhanden zu sein, einmal über der Erde und einmal auf ihr. Der Weg war feucht und dunkel geworden. Das Gras am Rand trug schwere Tropfen, die in der Nachmittagssonne schimmerten. Aus den Gräben stieg der Geruch nasser Erde auf. Alles wirkte gereinigt, als hätte der Regen Staub und Unruhe mit sich genommen. Ich blieb an einer großen Pfütze stehen. Eine Wolke zog durch ihr Spiegelbild, langsam und lautlos. Als ein Windstoß über die Wasserfläche strich, zerfiel das Bild in tausend kleine Wellen. Himmel und Erde lösten sich voneinander und fanden wieder zusammen. Auf dem weiteren Weg begegnete ich keiner Menschenseele. Nur Lerchen stiegen über den Feldern auf, und ihr Gesang verlor sich in der Weite. Die Pfützen begleiteten mich wie kleine Fenster, in denen die Wolken ihre Reise fortsetzten. ... |
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