Hier findest Du 103.514 Gedichte von 2.683 Autoren und 4.768 Bildgedichte zu verschiedenen Themen und vieles mehr. Unsere Autoren erweitern diese Sammlung täglich mit neuen wundervollen Werken.
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| Der Sommer geht zu Ende ... | Caeli | |||
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Vorschautext: Des Sommers Ende ist nun sehr nah Der Herbst, er kommt, er ist bald da – Das Tages Länge schwindet allzu rasch Die Sonne scheint, wirkt aber lasch – Die Felder sind schon neu bestellt Das Pflänzlein ´gen Himmel schnellt – Die Farben leuchten in voller Kraft Die Sonne stetes Wachstum schafft – Der Tag ist schön, die Aue grün Des Malers Auge beginnt zu glühn – ... |
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| Fremde Fenster | Nicolas Thomas Kubon | |||
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Vorschautext: Allein sitz ich in mein‘ vier Wänden, Scham und Schuld, die mich entfremden. Dunkel soll es sein und fern von Blicken, die mir nichts als Abscheu widmen. Ich habe Angst gesehen zu werden, Angst davor entblößt zu sein. Ich möchte meine Fenster dunkeln, Türen schließen, im Bett versunken. Die Blicke fremder Menschen, die tief in meine Wohnung ragen, ... |
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| Ein Hauch von Wehmut | Helga | |||
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Vorschautext: Mein Blick schweift langsam in die Ferne, am Horizont die Sonne sinkt, auf den Feldern, voller Wärme, legt sie sich zum Schlafen hin. Ich sitz allein auf der Terrasse, alles ruhig, so soll es sein, in der Hand die Kaffeetasse, genieß den letzten Sonnenschein. Irgendwann schleicht sich ein Schatten, ganz nah an meine Seite ran, ... |
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| Schwerde Diagnose II | Dieter Kinzel | |||
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Vorschautext: Nur etwas mit Worten spielen aber was will ich damit erzielen? Eigentlich nur, damit in Erinnerung bleiben. Wie kann das sonst noch jemanden zeigen? Noch mehr Loves-Stories schreiben, würde dies aber auch schon beweisen, das ich einiges ziemlich gerne habe. Zuerst danke ich für diese Gabe. Aber wie reagiere ich, wenn diese Gabe zur Neige geht? Na ja vielleicht weiß ich sonst nicht, warum einer wie ich noch lebt. ... |
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| HAIKU | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Liebe und das Licht kann in dich nur eindringen durch eine Wunde. |
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| per Handschlag | Caeli | |||
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Vorschautext: (Zum Nachdenken –) Give me five! So hieß es lange So heißt es heute Keine Bange Kühle Hand in versteinerter Pose In griechischem Korsett, ganz sicher nicht lose Schlug´s aus dem Auge ein lichtes Eck Des Arbeitsamtes Direktor tantze ganz keck ... |
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| Leipziger Allerlei | Caeli | |||
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Vorschautext: (Zwischen norwegischer Mine und amerikanischer Elegie ...) Halt! Keine voreiligen Schlüsse Es ist nicht so dass man müsse Bei üblen Tagesthemen weilen Gilts hier doch zügig zu enteilen Doch: Fehlersuche war mein Fall Schon vor dem Mauerfall Zeit für wichtige Meta-Kognition Kein Spott, mehr Imagi-nation ... |
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| ein spiel mit der zeit | Farbensucher | |||
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Vorschautext: die banalität der zeit lag morgens wie ein kleid vor mir aus meinem trauerdunkel ein schielen nur auf unverwundet leichtes auf der haut und luftig atmen bis an wolkenrand aus meinem wolkenrand unverwundet atmen wie ein leichtes kleid auf der luftig haut und schielen ... |
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| Ein Son(n)ett | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Sonne weckt mich mit goldenem Licht, ihre Strahlen streicheln sanft mein Gesicht die Wärme im Herbst ist angenehm, gemäßigtes Scheinen ist mir genehm. Sonne inspiriert mich zum Sonett, ich strecke, recke, räkle mich im Bett ergreif vom Nachttisch Kuli, Papier, überstürztes Schreiben wird zum Geschmier. ... |
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| Entzug | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Betäubung reicht noch für alle. Ein Schrei löst den anderen ab, bevor er wehtun kann. Wir sind bis an die Lider voller Welt. ... |
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| Hausputz lässt zu wünschen übrig | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Unzählige Staubflocken filzig einander andocken, zum „Teppich“ sich verdichten und zur Säuberung „verpflichten“. -2- Im „Teppich“ Käfer krabbeln, sich mit Milben, Läusen kabbeln, auch mit Staubwanzen, Spinnen sie um beste Plätze ringen. ... |
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| Goldstreifen | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Heute hat sich die Welt verändert. Ich hatte kein Streit mit dem Regen. Ich war ohne ein Wort mit dem Baum. Ich habe nicht mit der Wiese gelacht. Ich war nicht im Café. Und kein Geheimnis erzählt. Und habe kein Hemd gekauft. Und war in keinem Chor. Und habe zu allem Nein gesagt. Und alle Rätsel gelöst. Heute hat kein Wald geredet. Ich ... |
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| Man sagte früher… | Ewald Patz | |||
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Vorschautext: Man sagte früher:,, Fauler Sack!“ Heute sagt man :,, Burnout!“ Weil fauler Sack zu sagen sich heute mehr niemand traut. |
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| Nach die Sonne | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Nach die Sonne strebt das Gerste, Nach die Sonne Apfel strebt. Nach die Sonne Baumstumpf wurde sich strecken, Wenn er ware einen Baum. К Солнцу тянется ячмень, К Солнцу тянутся бобы. К Солнцу вытянулся б пень Будь он не пень, а древо. |
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| Der Herbst im Rebenmeer | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: Gespeist vom tiefen, warmen Grund, steht Stock an Stock im Morgenlicht. Die Trauben hängen schwer und rund, in diesen Reihen, dicht an dicht. Ein Klicken schallt durch’s Rebenmeer, die Scheren schneiden flink und leis’. Die Körbe füll'n sich mehr und mehr, das ist der Lohn für Fleiß und Schweiß. Der Sommer war den Trauben hold, der Erde Saft ward uns gebracht. ... |
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| Waldesruh' | Birgit Klingebeil | |||
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Vorschautext: In grünen Wänden, sanft gelassen, der Lärm der Welt wird leise, fern. Da kann ich ganz den Alltag lassen; im Reich des Waldes ruh' ich gern. Duft von Harz auf weichen Wegen, jeder Atemzug schenkt neue Kraft Moos wird mir zum sanften Segen. den Mutter Natur für uns erschafft. Die Blätter flüstern leise Grüße, und Sorgen lässt der Wald nun los. ... |
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| Der Bücherwurm | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Es war einmal ein Bücherwurm, der fraß sich durch den Bücherturm. Schon morgens hat er sich besessen, durch ein dickes Werk gefressen. Kein Krimi hat den Wurm erschüttert, er hat den Mörder stets gewittert. Hinter Blätterwerken, mit Romanzen, konnte er sich gut verschanzen. Stets auf der Suche nach Intrigen, windet er sich gespannt im Liegen. ... |
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| Künstliche Intelligenz | Gudrun Nagel-Wiemer | |||
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Vorschautext: Voller Neugier und Euphorie, beschäftige ich mich mit der KI. Die Pferde, die ich einst gemalt, werden jetzt herrlich angestrahlt. Für meinen schwarzen Hengst, den ich einst auf Papier gebracht, habe ich heute, den Tag am Meer, zur sternenklaren Nacht gemacht. Das Fell glänzt so wunderschön und jeder Muskel ist zu sehen. ... |
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| Stern | Syelle Beutnagel | |||
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Vorschautext: Stern in weiter Fern' Uns leuchtet in der Nacht. Wir holen ihn herab, Verleihen, als hätten wir Macht. Treten drauf rum mancher Orts. Lichter in der Nacht. Lichter am Tag Verborgen - Gemeinsam stark. Gegen sie hat die Nacht Auf Dauer keine Macht. |
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| Hätte sie mir nur | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Hätte sie mir nur Hätte sie mir nur ein wenig Zeit gelassen, Um meine Wünsche und Gedanken zu formulieren, Denn eigentlich wollte ich diese klar fassen, Um mich auch selbst ein wenig frei zu sortieren. Seit vielen Wochen treffen wir uns jeden Tag Im Internet, wunderbar, auf den Sozialen, Wo ich ihr natürlich dort immer auch sag‘, Dass ohne sie mein Leben nur voller Qualen. ... |
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