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Zuletzte veröffentlicht

Titel Autor
Ein Psychologe für den Psychologen Nico Fender
Vorschautext:
Gebe ich Ihnen auch mein Ohr,
schenke Ihnen meine wertvolle Zeit
ich wünschte, etwas Gutes ginge daraus hervor,
wünschte, ein Wort mache sie gescheit.
Gebe ich Ihnen auch mein Verständnis
und fasse sie mit Samthandschuhen an,
so käme doch bald schon die Erkenntnis,
dass ich gleiches nicht erwarten kann.
Es fliegen Fäuste, es kreischt der Mund,
welch Wunderwerk mag ich zu vollbringen fähig sein?
Es wird gespottet und gefordert: Machen sie mich gesund,
von Kummer und Leid mich zu befreien,
...
Grabstein Schornsteinfeger
Vorschautext:
Stehst vor mir
Auf dir eingraviert
Dein
Name
Nicht irgendeiner
Du
Bist
Mir so nah
Das glaubst du nicht

Licht ja
Aber der Frieden
...
Krank Rubio Vero
Vorschautext:
Völlig unerwartet
traf es mich wie der Blitz
Aus dem Leben gerissen
es klingt fast wie ein Witz

Nur ein Kleines vom Ganzen
seine Dienste versagt
bringt alles zum Lahmen
fast dem Schmerz ich erlag

Wie konnt' das geschehen
War ich doch immer sehr fit
...
Hund ab! Schornsteinfeger
Vorschautext:
Ich trauer nicht
Um Sie
Sondern
Um dich!

Und um mich
Als Freund steh‘ ich zur Seite dir!
Erzähl‘s dem Papier
Bald wieder ein Wir..

Sterne leuchten
Du weißt was sie bräuchten!
...
F a d e n r i s s Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Nein, ich bin keine Marionette von dir,
werde nicht nach deinem Willen tanzen.
Mein Leben, das gehört allein nur mir
und du bist kein Teil von diesem Ganzen.

Die Bühne ist leer, das Spiel ist vorbei,
die Marionette hat die Fäden zerrissen.
Ich atme nun endlich, ich fühle mich frei
und werde dich sicher niemals vermissen.

Ich beuge mein Knie vor dir nie wieder,
für mich beginnt hier nun eine neue Zeit.
...
Bachgeflüster Birgit Klingebeil
Vorschautext:
Ein Tanz aus Tropfen, hell und klar,
der Bach erzählt, was gestern war.
Er hüpft über Kiesel und Gestein
und lädt dich zum Verweilen ein.

Leis’ gurgelnd sein Lachen erschallt
als fröhliches Echo im stillen Wald.
Funkelnd bricht er Schweigen auf,
während er eilt in stetigem Lauf.

Sein Wasser, das ist kühlend und rein,
es wäscht aus dem Herzen alle Pein.
...
Ultimatum Nico Fender
Vorschautext:
Klappe! Jetzt will ich was sagen!
Deinem Wort werde ich mich nicht beugen!
Ich merke mit viel Unbehagen,
hier gibt's keinen Platz zum Überzeugen.

Die Menge redet sich in Rage,
um einen Grund zu finden, zu explodieren
es reißt der Faden, es platzt die Blase,
wenn sie sich in wüsten Wortgefechten verlieren.

Und anschließend herrscht tiefstes Schweigen,
weil jeder dem anderen die Schuld zuschiebt.
...
DEs "Mondes" Reise Peter Leitheim
Vorschautext:
Des “Mondes“ Reise
Gedicht- Nr. 16
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Leise, leise – stille leise
so geht der „Mond auf seine Reise.
Nicht „hell“ allein mit „mattem“ Licht
der „Neumond“ dann die Welt erblickt.
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Wenn er zum Vollmond ist gereift
der “Menschen“ Seele hat erreicht,
dann hat er gutes Werk vollbracht
Poeten - Seele Freude gebracht.
...
Gebet an den Gekreuzigten Marcel Strömer
Vorschautext:
Ich hebe mein Antlitz gen Kreuz und Holz,
dorthin, wo einst die Stunde der Welt sich neigte,
da alle Schöpfung in einem Atem hing
und deine göttliche Gnade
wie Blut und Licht zugleich
über Himmel und Erde rann.

Und doch, ich wage kaum zu schauen.
Denn Scham liegt schwer auf meinen Lidern,
wie Staub aus tausend Sündenjahren.
Wie oft hat meine Zunge Übles geboren,
wie oft nährte ich mich vom Unreinen,
...
Narzissten? Zum Teil, ja bitte! Schornsteinfeger
Vorschautext:
Kein Mensch
Bringt mich so zum Lachen
Wie ich Selber.
Die Rückkehr der Jedi- Ritter Schornsteinfeger
Vorschautext:
Liebe Leut‘
Ich war in der Schule heut‘
Da hab ich was zu berichten
Ja es bewegt mich zum dichten!

Am schönsten doch
Ist der Weg heim
Wo du warst.. da ist ein Loch
Du bist nicht allein!

Fortgezogen mit den Gänsen
Küssend an den Wänden
...
Durch Liebe frei, durch Taten groß... Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
»Die Erde wird durch Liebe frei,
durch Taten wird sie groß.«
Johann Wolfgang von Goethe

Ja, lieber Johann Wolfgang, wo du Recht hast,
da hast du Recht.
Ich denke, die großen Männer unserer Zeit,
haben deine Werke nicht gelesen.
Ihr krankhafter Hass und unendliche Gier,
verhindern die Freiheit der Menschen.
Wenn ich an das sinnlose Töten
von Zivilisten denke,
...
Die Deutschen sind phänomenal Ernestine Freifrau v
Vorschautext:
Ja, diese Rackigen, super Fleißigen,
die hatten mal ein Wirtschaftswunder.
Derzeit ist ihre tolle Wirtschaft platt,
wie eine europäische Flunder.

Man hat sich ein Eigentor geschossen,
durch Missachtung der Globalität.
Da hilft nun auch kein Jammern.
Für Spitzenplätze ist nun Alles,
eigen verschuldet, krass zu spät.

Natürlich gibt es auch andere Aspekte,
...
Spielraum Ingeborg Henrichs
Vorschautext:
Geschützter Spielraum
ein roter Vorhang rahmt
Deutungen der Welt
Wie phönix aus der Asche Peter Leitheim
Vorschautext:
Ein Peter 26 justia Gedicht.
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www.leitheim-gedichte.de
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des Wesens Seele war entschwunden
verschüttet unter Häme, Spott und Staub,
war einst gefesselt – bös geschunden
sehr tief verletzt voll tiefer Wunden.
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Doch plötzlich aus entflammtem Feuer
eine neue Sicht ein Start ein Neuer
fand ein neuer Start trotz mancher Mauer
...
Liebesbriefe Chandrika Wolkenstein
Vorschautext:
Träume kommen
ohne Absender,
ohne Anschrift
nur deine Handschrift.

Die Seele schreibt langsam:
Bilder
statt Sätze.

Manches bleibt unleserlich,
manches berührt zu sehr,
doch alles meint dich.
...
Die Sonne meint's oft gut im März Jens Gottschall
Vorschautext:
*****

Oft staunt man, was der März uns bringt,
's ist nicht nur Regen, Schnee, Glätte, Wind... ,
er schickt schon erste Frühlingstage.
Doch ist der März auch noch so schön,
wärmer wird's... zwar angenehm,
mitunter wird die Sonne schnell zur Plage.

Und mal ehrlich: für Autofahrer auch gefährlich !
Limerick: Anglerpech Marcel Strömer
Vorschautext:
Es lebte ein Fisch im See und schwam,
der seinem Häscher beim Angeln stets entkam.
Da sah er den Fischer vor Wut sich betrinken,
plötzlich fiel der über Bord –
er kann nicht schwimmen, ist nun am Winken!


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 03.02.2026]
Lauf der Zeit Marcel Strömer
Vorschautext:
Ich stehe im Schatten der Jahre
und frage unentwegt.
Mein Mund formt Worte,
doch die Antwort bleibt mir schuldig
wie Schrift unter vieler Hände Abrieb.
Alles, was ersteht, neigt sich schon dem Fall,
und alles, was lebt, trägt den Saum des Endes.

Schwer fällt mir der Gang durch diese Welt.
Mit ängstlichem Herzen schreite ich voran,
und jede Stunde liegt mir auf der Brust
wie ein Stein aus fremder Hand.
...
Die Dracheninsel Meteor
Vorschautext:
Gemeinsam auf des Drachen Rücken
Flogen wir zu unserem Entzücken
Hinfort über die offene See hinweg
Zu unserem heimlichen Inselversteck

So golden die Sterne am Himmelszelt
Einen Gruß hinaus wir schon entsandt
Von hier oben so klein erscheint die Welt
Wie weit wohl noch bis an deren Rand?

Dein Herz dir längst im Leib entbrannt
Zwar immer schon heimlich gedacht
...