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| Titel | Autor | |||
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| Knäcke vom Elch | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Der Hirsch bekam einst Knäckebrot per Post, von seinem Onkel Elch dem ollen Schweden. Der war zwar ziemlich groß nicht braunrot; und sonst ein weniges Hager. Doch lasst uns nicht von reden! Das Knäckebrot war fast bockelhart, er hatt es zu lang aufgespart. Da hat der Hirsch es nicht weiter aufgehoben; und’s Essen selbst vorerst verschoben. Doch lasst mich noch ausreden! ... |
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| Die stille Summe der Jahre | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Die Zeit zählt Jahre; die Zahl allein macht uns nicht aus. Es zählt, was leise in uns wächst, tagein, tagaus. Denn reich ist nicht, wer jeden Gipfel kennt, sondern wer ein kleines Glück beim Namen nennt. Was war, ist nicht verloren, nur verwandelt: in Güte, die nicht urteilt, sondern handelt, in einen Blick, der hinter Masken sieht, und in ein Herz, das nicht vor Tiefe flieht. Reife heißt nicht, jede Antwort zu besitzen, noch gegen jeden Winter sich zu schützen. ... |
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| Chefsache Leben leben.. | gutso | |||
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Vorschautext: Kann viel zu schnell zu Ende sein auch wenn das Leben so oft kneift feiere es so lang du kannst Du hast nur eins halts in der Hand. MB |
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| Rede wenn du Kummer hast.. | gutso | |||
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Vorschautext: Kummer nie besprochen lässt Herzen die gebrochen zerspringen wie gefallenes Glas kriegst nicht mehr ganz wie es mal war. Rede drüber bring zusammen das was dann mal Scherben war ... |
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| Durstlöscher im Hochsommer | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: -Fiktion – Ein Weizenbier die Kehle kühlt, den Kumer aus dem Herzen spült. Zweites Bier besänftig den Geist, der an Vernunft, Moral verweist. Drittes Bier lullt ein den Verstand, das Schamgefühl rückt an den Rand. Viertes Bier lockert die Zunge, man lacht, singt aus voller Lunge Fünftes Bier benebelt Verstand, man hält seltener seinen Rand. ... |
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| Eine Hitzewelle löst die andere ab | Ingrid Baumgart-Fütterer | |||
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Vorschautext: - Könnte die Situation sich derart zuspitzen? - -1- Die Grundwasserspiegel sinken, Flüsse, Seen, Bäche trocknen aus Fische sterben, faulen, stinken, Feuer verzehrt Wald, Wiese, Haus. …………… -2- Wald - Nutztiere brüllen vor Durst, viele jämmerlich verenden, Baum- und Feldfrüchte verdorren, ... |
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| Pflege | Chandrika Wolkenstein | |||
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Vorschautext: Hinter dem Haus verwildert der Garten. Brennnesseln vernähen den Weg. Gras wächst über die Beete. Nur um den Rosenstock liegt die Erde frei. Ein Pfahl. Eine Schnur. Eine volle Gießkanne. ... |
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| Sesam öffne Dich | Klaus Lutz | |||
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Vorschautext: Ein quadratischer Apfel! Er lag einfach an der Strasse Hat sich mit einer runden Gurke unterhalten. Ein blauer Salatkopf hat dazu Geige gespielt. Eine Karotte hat über Spargel gerätselt. Die Sonnenblume hat mit einer Birne telefoniert. Der Efeu hat die Aster geliebt. Und eine Distel hat nur Bahnhof begriffen. Und ich habe etwas Wein getrunken. Und habe in den Himmel gelächelt. Und ein Stern hat mich geküsst! Ein tanzender Baum! Hat zu dem Lied vom ... |
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| Unterschrift. | Isaew Magomed | |||
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Vorschautext: Des Lesenes kann eine Unterschrift setzen,Kluger weiß wo nämlich. |
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| Die müde Sonne | Simon Käßheimer | |||
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Vorschautext: Als die Sonne mal müde wurde, ward sie plötzlich leis am schlafen. Und es wurde ärger dunkel, wehend um voll Wolkenschafen. Als sie wieder aufgewacht, wieder frisch am neuen - Sonne. Gab es kaum mehr Wolken dann, nur die Sonnestund und Wonne. |
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| Mit einem Steigeisen | Ernestine Freifrau v | |||
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Vorschautext: Natürlich sind Menschen am Aufstieg interessiert Sie wollen sich erheben aus der grauen Masse Dafür wirtschaften sie schon mal in die eigene Tasche Am liebsten ist Ihnen alles, was gleich passiert Am hohen Baum, die süßen Früchte locken Klar, nach oben geht es steil Das weiß Jeder, der Karriere geil Also willst du steigen, mach dich auf die Socken Durch harte Arbeit kannst du viel erreichen ... |
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| NÜRNBERG | Önder Demir | |||
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Vorschautext: Du bist die Stadt meiner Träume, Du bist die Stadt der tausend Räume. In dir bin ich hineingeboren, In dir bin ich eingeschworen. Wir sind unzertrennlich, Nürnberg. Du bist die Luft, die ich ein- und ausatme, Du bist das Brot, das ich täglich esse. Glaube nicht, dass ich dich vergesse. Du bist ich und ich bin du, Nürnberg. Du bist mein Hab und Gut, Nürnberg. ... |
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| Mama, warum? (Song) | Horst Bulla | |||
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Vorschautext: [Refrain] Mama, warum ist die Welt so groß und manche Herzen doch so klein? Warum weint ein Kind im Dunkeln und darf nicht einfach fröhlich sein? Mama, sag mir, warum Menschen manchmal so viel Leid ertragen. Mama, warum – ich möchte lernen, die Welt mit guten Augen zu sehen. [Strophe 1] Mama, warum sind manche Kinder so arm, ... |
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| "Schon wieder geklaut!" | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: „Schon wieder geklaut!“ „Schon wieder geklaut!“ In allen öffentlichen Toiletten, Welche frei zugänglich sind, Habe ich nach Papier geschaut, Doch an all diesen Stätten – Verweht wie von unsichtbarem Wind. Bei manchen scheint es Leidenschaft, Das gesamte Klopapier zu klauen Und sich dafür auch nicht zu schämen. ... |
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| Es ist so schwer | Hans Hartmut Dr. Karg | |||
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Vorschautext: Es ist so schwer Es ist so schwer, eine Muse zu finden, Welche die Nähe zum Dichter akzeptiert, Ihn toleriert, der sie an sich muss binden, Auch wenn er sein glückliches Leben führt. Viele Musen wollen einen Mann ja ganz Und verstehen nicht sein Musenbedürfnis Nach Inspiration, Sprache und Glanz, Weil er oftmals ganz im Wortzerwürfnis. ... |
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| Spuren hinterlassen | Thomas | |||
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Vorschautext: Du willst Spuren hinterlassen als Beleg deiner Existenz? Ziert dein Name Straßen, Gassen, zeugt das von deiner Exzellenz. Die Spuren, die du hinterlässt, hier an deiner Wirkungsstätte, setzen sich mit der Zeit auch fest, drum putze gleich die Toilette. Du hast zwar "Großes" hier vollbracht, deine Spuren sind zu sehen, ... |
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| Würde und Respekt | Meteor | |||
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Vorschautext: Die Würde eines jeden ist unantastbar, achtet das Leben jedes Menschen gleich. Humanität stellt Unverletzlichkeit klar, wer sich daran hält, kennt kein Vielleicht. Respekt schätzt die Leistung der Person, beurteilt sie nach Haltung und Handlung. Respekt wird gefördert durch Bestätigung, aber auch verspielt bei falscher Reaktion. Niemand schmälert Würde durch Kritik, wenn ohne Beleidigung sie geschieht. ... |
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| Vertrauen | Anita Namer | |||
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Vorschautext: Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen… Dem, was ich bin, dem, was ich sage, dem, was ich tue, mir… Manchmal wünsche ich mir, du würdest vertrauen, einfach vertrauen… Dem Leben, dem, was es ist, dem, was es sein kann, dem, was es bisher war, dem großen Ganzen, dass wir nicht überblicken können und dass doch am Ende wohl alles Sinn ergibt. ... |
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| RESPECKT | Gritt Scheida | |||
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Vorschautext: Jeder Mensch, dem du begegnest ; kämpft seinen ureignen Kampf, von dem du keine Ahnung hast, deshalb bewerte kein Leben. |
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| Das Lied im Schweigen | Max Vödisch | |||
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Vorschautext: In engen Straßen wohnt das Schweigen leise, zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen. Die Stumme wandert auf verborgner Reise, wo ihre Schritte lautlos niederfallen. Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt, ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt. Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt, verstummt das Lied, das niemand für sie singt. Sie ist die Rose, die im Schatten steht, ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit. ... |
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