Profil von Wolf-Rüdiger Guthmann

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.09.2012
Alter: 80 Jahre

Pinnwand


Ich grüße alle Poeten, Schreiber, Leser, Freunde, Verwandten, aber auch die eigenen Familienmitglieder und die Unbekannten, bei denen ich persönlich Werbung für unsere Gedichte gemacht habe. Ich grüße aber auch die Organisatoren von Veranstaltungen, Flyern, Internetseiten oder Festen und Feiern, die legal oder illegal unsere Gedichte nutzen, um anderen Menschen Freude zu bereiten oder ihnen die Langeweile zu vertreiben. Nicht alle Werke sind gut oder schlecht. Sie geben oft Emotionen wieder,sollen zum Nachdenken und Nachmachen anregen. Und deshalb wünsche ich mir, dass öfter jemand einen kurzen Kommentar, Anregungen oder berechtigte Kritiken verfasst. Das können auch Bergmänner oder Landfrauen sein. Ich kann nur sagen: "Werdet aktiv Wolf-Rüdiger Guthmann

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.232
Anzahl Kommentare: 523
Gedichte gelesen: 2.187.275 mal
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Titel
32 Die beste Krankheit taugt nichts
Vorschautext:
Mein Kumpel ist ein fauler Knecht,
denn keine Arbeit ist ihm recht.
Man hörte ihn schon morgens schrein:
„Krank oder Rentner müsst man sein!“

Der Schöpfer musste das stets hören
und es schien ihn arg zu stören.
Mein Kumpel erhielt darum zum Genuss
einen mehrfach gebrochenen Fuß.

Der ward im Krankenhaus behandelt
und in eine Schraubenshow verwandelt.
...
31 Im Physiotherapie Land
Vorschautext:
Untersucht, doch ohne große Rede,
überwies mich neulich der Orthopäde
zur Verbesserung von meinem Knie
in den Salon der Physiotherapie.
Mich kostet das alles nichts, nur etwas Zeit,
denn ich bin zuzahlungsbefreit.
Der erste Therapiesalon
empfahl sich selbst am Telefon.

„Für ihre Leiden gibt es Spezialistinnen.
Die lassen Adern und Lymphe gerinnen,
kennen der Organe Gewichtung
...
30 Einer kommt und einer geht
Vorschautext:
Freunde seht, der Herbst ist nah,
der Sommer geht, war lange da.
Er zeigte wahrlich alle Pracht,,
hat schöne Tage uns gebracht.

Brachte aber auch im bösen Übermut
Schlamm und Wasser als tödliche Flut.
Wer dort verlor manch Bau aus Stein,
wünscht sich nur noch Sonnenschein.

Jetzt hängt oft Nebel noch am Morgen,
macht vielen Autofahrern Sorgen.
...
29 Freitag, Dienstschluss
Vorschautext:
Freitag, kurz vor Sechzehn Uhr,
Wochenende, gleich geht’s in die Spur.
Vorher noch die Blumen gießen
und den Panzerschrank verschließen
Das Telefon auf Ansage schalten,
der Computer muss die Kameras verwalten.

Für Montag früh Brötchen bestellen,
das Leergut auf den Gang raus stellen.
Die Toilette schnell besuchen
und die Arbeitszeit verbuchen.
In Gedanken schön im Café sitzen
...
28 Des Lebens Tücken
Vorschautext:
Heut klatscht jeder in die Hände,
denn die Mücken neh'm kein Ende.
Die Witterung ist feucht und warm,
da vermehrt sich jeder Schwarm.
Hört man sie am Kopfe summen
und dann ganz plötzlich verstummen,
heißt das für dich und mich,
gleich verspüren wir den Stich.
Die Schwalben sind schon fort geflogen,
sins nach Süden abgezogen.
Sie Spatzen sind nicht flink genug,
fangen die Mücken nicht im Flug.
...
27 Heute ist Wahl
Vorschautext:
Heute ist wieder einmal Wahl
der Parteien großer Zahl.
Heute müssen sie auskochen,
was sie bisher uns versprochen.

Der Wähler soll die Meinung sagen,
sie verschlüsselt als Kreuz eintragen.
Der Wahlzettel, lang wie ein Schlauch,
erhöht stets den Papierverbrauch.

Ihre Namen kennt man auch,
doch die sind wie Schall und Rauch.
...
26 Er ist noch nicht vorbei
Vorschautext:
Fallen auch die meisten Blätter
und es zeigt sich Regenwetter,
hört man wieder Schulgeschrei,
der Sommer ist noch nicht vorbei.

Ob in der eignen Poolsandwüste
oder an einer Weltmeerküste,
Sonnenbrand ist meistst dabei,
denn der Sommer ist noch nicht vorbei.

Zeigt die Sonne ihre Strahlen,
will sich jeder darin ahlen.
...
25 Die Maisstory
Vorschautext:
Rund um unser Haus ist Feld,
das dieses Jahr mit Mais bestellt.
Wochenlang wogte er still,
weil der Mais doch wachsen will.

Schweine, Rehe, Hirsche, Dachse,
jeder schlief damit er wachse.
Doch die Ruhe ist genommen,
denn die Ernte hat begonnen.

Die Erntemaschine sieht so aus,
wie ein Einfamilienhaus.
...
24 Es war nicht Ärger und Verdruss
Vorschautext:
Es war nicht Ärger und Verdruss,
die Sache mit dem ersten Kuss.
Das Mädel war so alt wie ich
und zitterte ganz fürchterlich.
Tagelang hatten wir es besprochen,
ich hatte sogar ihre Haare gerochen.

Sie schob sich rückwärts an die Wand,
als ich ergriff nun jede Hand.
Sie traute sich kaum zu rühren,
als würde ich sie dann verführen.
Ich schaute tief in ihre Augen,
...
23 Einfach Liebe
Vorschautext:
Ob Mann, ob Frau,
ob jung, ob alt,
die Liebe macht oft ziellos halt.
Ob morgens mit dem Arbeitsziel
oder mittags bei einem Eis am Stiel.
Ob beim Shoppen in der Stadt,
oder abends von der Arbeit matt.

Sie Liebe niemals in Ruhe endet,
weil sie ständig Signale sendet.
Sei es am Kleid ein Glitzer
oder gar ein Busenblitzer.
...
22 Bin ich Dein Freund?
Vorschautext:
Ich schreibe, dichte, kommentiere,
und viel Tinte dabei verschmiere.
Ich lese Gedichte und manch Buch,
gebe Zustimmung und Widerspruch.
So lernt man viele Partner kennen
Und Freunde beim Namen nennen.

Dabei muss man auch vorsichtig sein,
denn manche Poeten sind noch zu klein.
Ein Vater hat mir böse geschrieben,
seine Tochter wäre zu jung zum Lieben.
Nur weil ich gerichtet,
...
21 Schreiberei
Vorschautext:
Wie Fontane, Schiller, Goethe
bewundern wir Morgensonne und Abendröte.
Gestern, Morgen und Heute
haben wir Emotionen wie alle Leute.
Was wir heute schreiben,
wird vielleicht Jahrhunderte bleiben.
Wenn kein Mensch mehr dichtet,
ist die Menschheit vernichtet.
Wir dichten nicht für den Moment,
damit man unsere Namen kennt.
Würde niemand nach Texten streben,
könnte es auch keine Schlager geben.
...
20 Sprachlos
Vorschautext:
Der betreffende Clip im Werbe-TV
zeigt den Windelinhalt ganz genau.
In vielen verschiedenen Farbnuancen
lässt man ihn bei Mutter und Kind tanzen.
Alles es zwar anders nennt,
doch jeder dessen Inhalt kennt.
Man streicht, schiebt und zerrt,
der Flüssigkeit den Weg versperrt.
Aber auch in mehreren Lagen
muss es alles tropffest tragen.
Doch was ist, wenn emsig und exakt,
das Kind in dieses -Wundernetzwerk kackt?.
...
19 Wettergedanken
Vorschautext:
Das Wetter ist nicht immer große Wonne,
mal regnet es, mal scheint die Sonne.
Was die Saat zum Wachsen braucht,
den Menschen in der Freizeit schlaucht.
Scheint viel Sonne am laufenden Band,
droht dem Menschen Sonnenbrand.

Regnet es jedoch sehr lange,
ist vor Hochwasser ihm bange.
Hagel, Schnee und dünnes Eis
fordern oft so manchen Preis.
Auf Schnee jedoch als dünne Schicht
...
18 Vom Blatt zum Buch
Vorschautext:
Einst lag es unschuldig vor mir,
das leere, weiße Blatt Papier.
Ich hielt die Sache für einen Fluch,
denn ich versprach dereinst ein Buch.
Das war bei gutem Wein und Sekt,
und die Vergangenheit war abgespeckt.

Nun saß ich mit ca.30 Zeichen da,
10 Ziffern waren auch sehr nah.
Ich hauchte den Kugelschreiber an
und machte mich an das Schreiben ran.
Mir fielen viele Episoden ein,
...
17 Das Antlitz von Wandlitz
Vorschautext:
Als ich neulich in Wandlitz war,
war das Leben sonderbar.
Da ich wegen 3 Wochen Reha kam,
man mich sofort in Obhut nahm.
Draußen war große Regenszene,
ich schlief mich aus in Quarantäne.
Meist bin ich erst erwacht,
als man das Frühstück mir gebracht.
So saß ich mit Fensterblick,
der Nachttisch trug nun Stück für Stück.
Der Kaffee war mal süß und weiß
und manchmal noch sehr heiß.
...
16 Den Soldaten zum Gedenken
Vorschautext:
Im Namen des Volkes, hieß es ungefragt,
wenn der Krieg in einem Land gejagt.
Sprengstoff, Stahl, die neusten Zünder
sorgten schnell für tote Münder.
Dann verscharrten die Soldaten
Ihre toten Kameraden mit dem Spaten.

Nicht sehr tief in fremder Erde,
falls man dort noch Sieger werde.
Doch der Krieg kennt nicht Gewinner,
später nur Archivare und Besinner.
Gräber unbekannter Soldaten
...
15 Die royale Poesie
Vorschautext:
Mit Kaiser, König, Edelmann
fängt ein alter Zählspruch an.
Bürger, Bauer, Bettelmann
fügen sich dahinter an.
So wird selbst die Bourgeoisie
Teil der edlen Poesie.

Ob nun Mädchen oder Junge,
jeder Royale hat eine blaue Zunge.
Selbst einen Schwan man zum König macht,
wenn er singt in royaler Pracht.
Doch es gibt auch Dummheit, leider,
...
14 Das besondere Weihnachtsgeschenk
Vorschautext:
Meine Schwester ist sehr modebewusst,
vor allem wenn es geht um Liebe und Lust.
Pullover und Hosen müssen so sein,
dass die Männer vor Staunen schrei' n.
Ich habe mich deshalb im Advent geschunden,
bis ein besonderes Geschenk für sie gefunden.
Erschwingliche Kleidung und technische Sachen
doch hauptsächlich die Chinesen machen.
Deshalb habe ich mich einmal aufgemacht
nach Berlin in die Weihnachtsverkaufsschlacht.
Die Mamsell in der Sushi-Bar
mein rettender Engel war.
...
13 Beinahe ein Weihnachtslied
Vorschautext:
Im Mastkorb ein Matrose schlurfte,
weil das Schiff nicht in den Hafen durfte.
Der Käpt’n über Sprechfunk hörte,
was den Matrosen so betörte:
Am Himmel steht ein Goldner Stern,
er zieht mich an aus großer Fern.
Ich will hier raus, ich will nach Haus.
Ich will mich um den Christbaum drehen,
Jesus in der Krippe sehen.

Im Knast ein Mann am Gitter sang,
den ein Richter in die Zelle zwang.
...
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