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404 | Ein Stück Normalität | 26.01.22 | ||
Vorschautext: Sie scheinen sehnend zu warten, auf ein Stück nur an Normalität, in den Schulen, dem Kindergarten. Wie gut das doch allen jetzt tät! Wo früher die Kinder gemeinsam, als Klasse, als Gruppe vereint. Da fühlen sich viele nun einsam, ans Halsband des Staates geleint! Das Virus hält alles umschlungen, Corona bestimmt Tag und Nacht. ... |
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403 | Kein Land in Sicht | 26.01.22 | ||
Vorschautext: Das Leben schlägt Wunden und die Liebe zerbricht. Unser Schweigen ein Ende, kein Land mehr in Sicht. Viele Fehler gemacht, Angst und Tränen erzeugt. Permanent jenen Grat, des Verletzens gebeugt. Kein Verständnis gezeigt, statt Wärme und Trost, ... |
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402 | Solidarität | 26.01.22 | ||
Vorschautext: Es mangelt an Kraft nicht und Macht ist da auch. Es brodelt vor Wut, so manchem der Bauch. Der Traum bleibt geträumt, es ist nie zu spät, nur eines, das fehlt noch: SOLIDARITÄT! Was einer nicht schafft, vielleicht schaffen das zwei. Wo zwei fast verzweifeln, da stützen sich drei. Wo drei schon aufgeben, dort stärken sich vier, eine Welle der Würde, ganz Abseits der Gier... Was könnte an Angst und an Nöten man mindern, wo tausendfach helfende Hände sie lindern. ... |
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401 | Brexit | 25.01.22 | ||
Vorschautext: Vier Monate der Brexit währt, sie wollten´s ja die Briten. Sie hielten sich für aufgeklärt und zogen reichlich Nieten. Dem Boris hatten sie geglaubt, all seinen Lügenmärchen. So hat Europa er geraubt Ihnen, das Schweinebärchen! Die gestern noch ganz frohgemach und voller Wonne grinsten. ... |
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400 | Nebel | 24.01.22 | ||
Vorschautext: Im Nebel den Tönen zu lauschen, unheimlich das Flüstern am Bach. ein Murmeln, ein grimmiges Rauschen, erklingt aus der Ferne mir schwach. Der Wald, im Geheimnis verhangen, als Schemen ahnt man nur den Baum. Hinfort jene Vögel, die sangen, unwirklich die Zeit und der Raum. So steh ich und mag mich nicht wenden, wo ist jener Ort, den man kennt? ... |
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399 | Wintertag | 24.01.22 | ||
Vorschautext: Der Winter macht den Boden weiß, der Bach, der See erstarrt zu Eis. Die Kälte beißt in Ohr und Nase, im Walde frieren Reh und Hase. Drei Spatzen geben Lebenszeichen und zetern lautstark, ohnegleichen. Doch kennt ihr Streit nur kurze Dauer, dann lockt der nahe Vogelbauer. Schnee ruht jetzt auf den Tannenzweigen, die sich nun ehrfurchtsvoll verneigen, ... |
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398 | Dresden, Februar 1945 | 23.01.22 | ||
Vorschautext: Helles Meer aus Lichtkaskaden, das die Ziele sichtbar macht. Fliegerstaffeln auf zwei Pfaden, greifen an in dieser Nacht. Fliegeralarm, blanker Schrecken, Kriegsgeheul, so schrill und laut. Tod wird diese Stadt bedecken, Tod, vor dem der Mensch sich graut. Flieger werfen ab die Lasten, Bomben, Minen, noch und noch, ... |
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397 | Glaubt ihr wir möchten wieder Krieg? | 23.01.22 | ||
Vorschautext: Glaubt ihr, die Menschen möchten Krieg? Wo lange manch Kanone schwieg? Den Eiferer, von ihnen frag´, worin die Not, das Elend lag? Wer drängt euch hier zum Aufbegehr? An Tränen braucht es keine mehr. Die Hände reicht euch mit Verstand, für Volk und für das Vaterland! Wer nahm die Krim sich mit Bedacht? Wer träumt vom großen Reich der Macht? Wollen die Menschen nicht allein, ... |
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396 | Kinder schaut, es hat geschneit | 22.01.22 | ||
Vorschautext: Still fällt nun in diesen Tagen, kalte Pracht zum Erdengrund. Und so muss sich mancher plagen, früh, schon in der Morgenstund´. Sand gestreut auf all den Wegen, die man gerad´ von Eis befreit. Schnee geschaufelt, Treppe fegen, Arbeit bringt des Winters Zeit. Doch der Tanz der weißen Flocken, treibt auch Zauber in Gedanken. ... |
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395 | Kleines Pilgergedicht | 22.01.22 | ||
Vorschautext: Dem, der durchs Leben hastet, mit Sorgen nur belastet. In Ängsten grau umfangen, im Kummer und im Bangen. Warum willst du so leben? Warum dein täglich Streben? Warum dein Spiel der Stärke, anstatt ganz andrer Werke? Fielen schon alle Träume, wie Schatten großer Bäume. ... |
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394 | Winterspaziergang | 22.01.22 | ||
Vorschautext: Ein Mensch verspürt viel Unbehagen, an trüben, kalten Wintertagen. Nichts scheint ihm passend oder recht, er fühlt sich einfach krank und schlecht. Verdrossen sitzt er in der Kammer, ihn plagt totaler Katzenjammer. Nicht mal das Essen mag ihm munden, er grübelt schon seit vielen Stunden. Der nächste Tag, das gleiche Spiel, es fehlt an Antrieb ihm und Ziel. ... |
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393 | Offene Bewerbung | 22.01.22 | ||
Vorschautext: So hört mich an, ich würd´ es machen, wär´ gern Poet, im Parlament. Die AfD hätt´ nichts zu lachen, die man doch meist nur peinlich kennt. Der Malermeister und die spröde, Alice, wahrlich kein Genuss! Mein Titel: Märchenbuch für Blöde, der Marke: „Brauner Luftikus!“ Auch Wagenknecht und ihre LINKEN, bedächte ich mit viel Gespür. Sie predigen das Wasser trinken, ... |
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392 | Zeitreise | 21.01.22 | ||
Vorschautext: Und leise klingt der Zeiten wandern von einem Tage hin zum andern. Von Nacht zu Tag im steten Streiche und immerfort im Takt das gleiche. Von jedem Abend in ein Morgen, von Glücksgefühl zu neuen Sorgen. Von tiefer Freude hin zum Kummer, von wachem Tun zu neuem Schlummer. So geh´n die Tage eines Lebens, gar manche Stunde scheint vergebens, ... |
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391 | Leben mit dem Tod | 21.01.22 | ||
Vorschautext: Ohne dich ist das Leben so sinnlos und leer. Spaß und Frieden und Freude, die find´ ich nicht mehr. Bin verloren, bin hilflos, bin ängstlich und klein, glaub an´s Ende des Weges gekommen zu sein. Der Regen, er trommelt so lieblos ans Fenster. ... |
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390 | Wenn wir unsre Macht bedächten | 21.01.22 | ||
Vorschautext: Wenn wir unsre Macht bedächten, die uns allen inne wohnt. Wir, die wir zur Arbeit gehen, wir, die an der Werkbank stehen, Werte schaffen, produzieren und uns Stück für Stück verlieren, fragen, ob sich all das lohnt. Wär´ es aus, mit Magd und Knechten! Wenn der Geist in uns´ren Köpfen und die Kraft in Armen, Beinen, die wir täglich neu in Massen, ... |
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389 | Des Kuchens süße Zierde | 20.01.22 | ||
Vorschautext: Der Neid des Menschen ehedem, ist nicht besonders angenehm. Kaum hat der eine etwas Glück, will auch der and´re schon sein Stück, von jenes Kuchens süßer Zierde und fordert lauthals mit Begierde, das ihn Fortuna reich beschenkt und freundlich die Geschicke lenkt. Im Zeichen seines Angesichts, gönnt man dem lieben Nachbarn nichts. Man mäkelt rum so weit erlaubt, ... |
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388 | Die Biedermänner | 20.01.22 | ||
Vorschautext: Sie schreiten immer noch durch uns´re Gassen und mancher findet ihre hohlen Sprüche gut. Sie bringen Angst, Gewalt und neues Hassen, die unverbesserliche, widerliche Nazibrut. Genauso schlimm die Stammtischschwätzer, die braven, bürgerlichen Volksaufhetzer. Der braune Spuk hat wieder Arm und Beine, dies´ Land blüht auf in seinem bösen Scheine. Der Wahnsinn ist noch lange nicht zu Ende, zum Gruß erhoben Geist und tausend Hände. ... |
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387 | Ciao, you´re fired | 17.01.22 | ||
Vorschautext: Ciao, Donald! Du, von Gott erkoren, wie deine Jünger stets beschworen. Du selbsternannter, größter Macher, im Hemd aus Gier und aus Geschacher. Vier Jahre währten deine Taten, dein Wahnsinn säte böse Saaten. Die werden lang noch Unheil bringen, doch nun, soll dir nichts mehr gelingen! Zwar darfst du weiter fleißig twittern, doch soll kein Schwein mehr vor dir zittern. ... |
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386 | Drei heilige Könige | 17.01.22 | ||
Vorschautext: Die heiligen Könige wohlbekannt, drei Weise aus dem Morgenland. Balthasar, Caspar und Melchior. Ihr Ziel, die Stadt wo das Kind, er erkor. Sie folgen dem glänzenden, hellen Stern, gar fremd das Land, all der Menschen Schar. Der Weg nach Bethlehem weit und fern, für Caspar, Melchior und Balthasar. Myrrhe und Weihrauch, ein Säcklein voll Gold, als Gaben der Milde, dem göttlichen Sohn. ... |
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385 | Rausch der Zeit | 17.01.22 | ||
Vorschautext: Der Takt der Zeit bricht das Genick, selbst jenem schönsten Augenblick, der tief in unsren Herzen wohnt, der über allem Denken thront. Die Zeit radiert, die Zeit verblasst, was man geliebt, was man gehasst, wird still und fad im Rausch der Zeit. Nichts währt bis in Ewigkeit! © Hansjürgen Katzer, Januar 2005 |
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