Profil von Michael Jörchel

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Anzahl Gedichte: 734
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Titel
74 Zwei Gedanken zur verlorenen Liebe 15.08.11
Vorschautext:
Wozu noch?

Ich habe dich gefragt,
warum du noch bei mir bist.

Dein Schweigen nahm ich zum Anlass
um zu gehen


© Michael Jörchel


...
73 Dezembermorgen 05.08.11
Vorschautext:
Der Dezemberwind zieht eiskalt seine Kreise,
schafft es nicht
die Wolken der Nacht hinfort zu blasen.

Ich liege im Bett,
die Augen fest verschlossen,
möchte weiter träumen.

Ziehe die Decke über den Kopf,
eine Höhle
in der ich überwintern möchte.

...
72 Nach Weihnachten 05.08.11
Vorschautext:
Die Weihnachtsgans ist aufgegessen,
Weihnachten ist fast vorbei.
Beendet ist auch der besessene
Drang nach zu viel Schenkerei.
Doch über all das ganze Schenken,
vergisst man wirklich meist,
einmal darüber nachzudenken,
was Weihnacht wirklich heißt.


© Michael Jörchel
71 Kalt 05.08.11
Vorschautext:
Deine sanften Flocken laden uns ein
in dein reines, wohliges Weis hinein zu tauchen.

doch gibt man sich dir hin,
erkaltet unsere Seele
und du lässt uns erfrieren.

Du wundervoller, weicher, weißer
unbarmherziger, kalter
Schnee


...
70 Herbstwetter 05.08.11
Vorschautext:
Der Himmel zieht sein dunkles Wolkenkleid an,
lässt es regnen so stark er nur kann.
Der Wind bläst den Staub des Sommers hinfort,
die Welt wird zu einem finsteren Ort.

Die Erde macht sich bereit,
reinigt sich für die Winterzeit.
Sie kleidet die Bäume in bunte Farben
als wolle sie der Tristesse den Kampf ansagen.

Doch den Bäumen bleibt nun keine Wahl,
der Herbststurm bläst einen Jeden kahl.
...
69 Herbst 05.08.11
Vorschautext:
Die Herbstwinde machen es möglich,
dass viele bunte Drachen den Himmel bevölkern.
Drachen vieler Größen und Formen.

Ich mag am liebsten die Kinderdrachen,
die mit viel Mühe zusammengeklebt wurden.
Nicht perfekt, aber jeder für sich, ein Kunstwerk.

Gerne Liege ich im Gras und sehe den Drachen zu
Wie gern’ wäre ich jetzt ein Drachen
ich steige mit den Anderen hinauf,
zu einem gemeinsamen Spiel mit dem Wind.
...
68 Liebe (negativ) 05.08.11
Vorschautext:
Ein Wort mit fünf Buchstaben.

Oftmals im Film und in der Literatur zu finden.

Selten (bis gar nicht) in der Realität vorhanden.

Natürliche Feinde:
Phantasielosigkeit – zu viel Realismus
Egoismus
Intoleranz
Respektlosigkeit

...
67 Wahre Liebe? 05.08.11
Vorschautext:
Du hast gesagt, dass du mich liebst,
so sehr wie dein Leben.

Aber wie kann ich dir glauben
wenn meine unendliche Liebe - zu dir,
an einer Mauer des Misstrauens zerschellt,

bevor sie dich jemals
in vollem Umfang erreichen kann.

Vertraue der Liebe die uns vereint,
und aus der Mauer des Misstrauens
...
66 Allein 04.08.11
Vorschautext:
Du bist nicht gern allein,
weil du dann nur deine Schatten siehst.

Schade.

In der Einsamkeit kannst du auch das Licht sehen,
die Kraft,
und die Sonne,

die in dir streckt.


...
65 Pressemitteilungen 03.08.11
Vorschautext:
Hundert Opfer bei Flugzeugunglück.
Wie schrecklich.
Darunter ein Deutscher.
Eine Katastrophe.

Schauspielerin vom Dschungelcamp auf die Entbindungsstation.
Bericht auf acht Seiten.
Afrikanerin nach der Entbindung zurück in den Dschungel geschickt.
Kein Bericht.

Prominenter schlägt Ehefrau.
Tausende verfolgen den Prozess.
...
64 Für einen wichtigen Menschen 03.08.11
Vorschautext:
In einer Zeit,
als mir alles über den Kopf gewachsen ist,
ich des Lebens müde war,
und meine Gedanken sich in einen
undurchdringlichen Nebel verwandelten,
ich einfach nur weg wollte,
egal wie – egal wo,
einfach nur weg.

Da wurde mir ein Mensch geschickt
der mich aufrichtete,
für mich da war,
...
63 (k)ein Weihnachtsgedicht 02.08.11
Vorschautext:
Im September ist es wieder mal soweit,
der Beginn der Weihnachtszeit.
Das ist doch viel zu früh
wird mancher sicher denken.
Doch überlegt man nicht schon in dieser Zeit,
was soll ich Diesem oder Jenem schenken?

Die Geschäfte haben sich rechtzeitig vorbereitet
und viele schöne Dinge ausgebreitet.
Jetzt ist wieder Hochsaison,
für Krawatten, Elektrogeräte und anderen Kram.
Alles ist so weihnachtlich geschmückt,
...
62 Kollegenabschied 02.08.11
Vorschautext:
Ein Tränchen fließt, das Haupt gesenkt,
die Zeit geht schneller als man denkt.

Die Zeit bei uns ist abgelaufen,
doch ist’s kein Grund zum Haare raufen.

Sei auch nicht all zu sehr betroffen,
viele Türen steh’n dir offen.

Wir wünschen dir auf deinem Weg,
dass er stets nach oben geht.

...
61 Ich bin wie du 02.08.11
Vorschautext:
Ich bin wie du,
heißt es in einem Lied.

Ein schönes Lied?
Keine Ahnung.

Erstrebenswert?
Denke nicht.

Denn, bin ich wie du
oder du wie ich,
dann sind wir nicht mehr wir.
...
60 Richtig ist es nie 02.08.11
Vorschautext:
Oh schrecklicher Winter,
was bist du so kalt.
Ach käme die Sonne,
oh, Sonne komm bald.

Die Sonne sie kam,
nun brennt sie so heiß.
Wo ist nur der Schatten?
Mir rinnt schon der Schweiß.

Oh schrecklicher Sommer,
ich schmelze dahin.
...
59 Kinderspiele 31.07.11
Vorschautext:
Ein Kind spielt im Sand.
Mit einem Ast als Waffe.
Seine Freunde bekämpfend tobt es über den Spielplatz.

Seine Mutter sitzt auf einer Bank,
genießt die ersten Sonnenstrahlen.

Es ist Frühling

Das Kind fällt.

Die Mutter eilt zu ihm.
...
58 Der Reisende 31.07.11
Vorschautext:
Ich bin ein Reisender,
reise durch die Biographien vieler Menschen.

Bei den Einen hinterlasse ich tiefe, prägende Spuren,
Andere nehmen meine Spuren nicht einmal wahr.

Ich bin der Fels, der Wege versperrt,
ein Wegweiser, der unbekannte Wege weist.
Eine Brücke, über reißende Ströme.

Die Einen wissen mich zu schätzen,
Anderen bin ich eine Selbstverständlichkeit.
...
57 Glaube 31.07.11
Vorschautext:
Gott ist da.
Irgendwo da draußen.
Irgendwo in uns drinnen?

Wer und was ist Gott?
Ein Mann, eine Frau, ein Licht ?
Etwas, das wir nicht erklären können?
Steht er für das, was unsere Persönlichkeit ausmacht?

Es gibt viele Bezeichnungen.
Herr, Allah, Seele, Natur, Verstand oder Schicksal.

...
56 Intelligenz 31.07.11
Vorschautext:
Wenn die Saat aus
Ignoranz und Dummheit besteht,
dann fällt es
dem Pflänzchen der Intelligenz schwer,
zu gedeihen.


© Michael Jörchel
55 Puzzlespiele 31.07.11
Vorschautext:
Auf deinem Lebensweg hast du ein Puzzle gefunden.
Es war alt und sehr verstaubt,
traurig, dass es niemand mehr haben wollte.
Voller Ehrgeiz hast du versucht, es zusammenzusetzen.
Das Motiv hatte den Glanz der alten Zeit verloren,
es war abgestumpft.
An den Teilen waren viele Ecken abgerissen,
unwiederbringlich verloren.

Mag man dem Puzzle auch keinen Wert beimessen.
So war es doch glücklich und dankbar,
dass es Jemanden gab,
...
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