Profil von Nico Fender

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Registriert seit dem: 20.01.2017
Alter: 31 Jahre

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Vielen Dank an alle Leser und den Betreibern dieser fantastischen Webseite!!!

Ich bin also ein Meister der Worte nur? So sei es!
Diese Torheit soll bestraft werden mit den Gedanken, die mich quälen.
Sie sollen wie tausend Nadeln auf das Herz herabfallend und es langsam ausbluten lassen.
Einen Schwätzer, wie mir, soll nicht gewährt sein, die süßen Früchte der Tat zu kosten.
Ihm soll nichts Großes zu Teil werden, soll für nichts Höheres bestimmt sein.
Dafür werde ich mich den Kampf verweigern.
Der Arroganz Leben gegeneinander aufzuwiegen.
Ich lasse euch alle Götter und Ideologie,
lasse euch alle Münze und Macht.
Dafür lasst mir meine naiven Worte nur, lasst mir meine Träume,
wenn mich der Zweifel schon mal schlafen lässt.

Nico Fender

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Anzahl Gedichte: 250
Anzahl Kommentare: 28
Gedichte gelesen: 97.839 mal
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Titel
30 Traurig 19.10.17
Vorschautext:
Traurig, ich wurde lügen wüsste ich nicht warum.
Alles entgleitet aus meinen Händen,
was bleibt ist pure Erinnerung.
Fleisch und Blut vergossene,
Knochen und Gelenke knacken,
mein Lächeln in der Träne eingeschlossen,
ich selbst umstellt von tausend Macken:
Dass stummer Wahnsinn und Schwäche
sich mit Zweifel und Unwohlsein räche,
dass Generationenkonflikt und Familienstreit
im Hinterkopf ein Laster bleibt,
dass die Sorge um die Gesundheit einiger Genossen
...
29 Wir wollen leben! 13.09.17
Vorschautext:
Wir sind hier! Wir wollen leben,
wachsen, uns zum Himmel erheben,
Fehler machen und mit ihnen reifen
und so mancher wird nach den Sternen greifen.
Da Frage ich mich: müssen wir unterscheiden,
das Fremde und Andersartige meiden?
Müssen wir Tag für Tag uns streiten,
weil wir alle auf der eigenen Meinungen reiten?
Und ist es wirklich im Sinne einer höheren Macht,
dass ein Ketzer rechtlos wird umgebracht?
Ist es vernünftig, dass wir unsichtbare Mauer bauen
und niemals über die Grenzen schauen,
...
28 24:01 Uhr 03.09.17
Vorschautext:
Eine Minute...mehr braucht die Welt
nicht für den Frieden.
Eine Minute mehr, wer weiß
und das Gute würde siegen...

Die Minute, welche die ganzen
Märchen erspinnen,
in dem das finstere mächtiger zwar,
am Ende doch die Helden gewinnen.

Die Minute, die immer hat gefehlt
in dem Moment in dem es zählt,
...
27 Erinnerung an dich 11.07.17
Vorschautext:
Ach, wie heimlich hast du mich verlassen,
ferner mir mit jeder neuen Stund'.
Erinnerung, ich kriege dich nicht zu fassen,
bist nur ein Wort in meinem Mund.

Doch dem ganzen Reden folgt dein sicheres Vergehen,
wie eine Seifenblase, die just zerspringt.
Erst mit dem Vergessen werden wir verstehen,
dass er Trauer und Glück uns bringt:

Glück, dass von gestern die ganze Dunkelheit
der hellen Sonne der Gegenwart weicht
...
26 Die Ruhe vor dem...Gipfel 05.07.17
Vorschautext:
Der Himmel zeigt auf dunkle Zeit,
Plakate mahnen zu Besonnenheit.
Polizisten erichten Stacheldrahtzäune
drinnen wiegen Mütter ihre Kinder in süße Träume.
Der große Brüder schreibt "NoG20" auf ein Plakat,
Noch einmal tagt der Sicherheitsrat.
Und die Zeit läuft, schon rasend schnell,
Richtung Tag X und dem Zitterduell:
Demonstranten, bewaffnet mit Fahne und Zelt
gegen die Mächtigsten auf dieser Welt.
Die Anzeichen dafür unleugbar und klar
nichts ist wie es sonst in der Norstadt war:
...
25 Zeit um zu heilen 05.07.17
Vorschautext:
Zeit um zu heilen

Es wird Zeit brauchen -
Bis der Wald wieder grün, das Meer wieder blau
Jahrhunderte, vielleicht gar Jahrtausende, wer weiß das genau?
Es wird Zeit brauchen -
Bis die letzte Träne getrocknet, der letzte Schrei verklingt
die Wölfe wieder gen Mond Jaulen, der Vogel wieder singt...
Es wird Zeit brauchen -
Zeit, die wir gestohlen
und Diebesgut s'ist verloren, nun gilt's wieder aufzuholen
- die Zeit um zu heilen,
...
24 MORGEN 03.07.17
Vorschautext:
"MORGEN!", das hatten Sie versprochen,
doch gab die Zukunft ihr Antlitz nicht Preis
und Versprechen werden oft gebrochen,
drum sag, was spricht der Mund, wenn er's nicht weiß:

dass dieses MORGEN vielleicht schon der letzte Tag,
dass dieses MORGEN einfach nicht zu schaffen ist,
dass dieses MORGEN uns kein Einblick vermag
und dieses MORGEN uns vergisst.

"MORGEN...", dann blick ich zurück,
fragend wie oft ich's schon gesagt.
...
23 Religion ist einfach da 20.06.17
Vorschautext:
Religion ist einfach da,
Einer Träne gleich aber auch einem Lachen.
Sie sagt uns nicht was ist Lüge und was wahr,
schreibt uns nicht vor was sollen wir machen.
und doch frage ich mich kennt Sie solch ein Schreckensort,
solch Verrat am gleichen Fleisch und gleicher Haut,
solch Heuchelei und Brudermord,
solch Finsternis, die keinem Licht je traut?
Und wäre das dann noch Religon?
Habt ihr euch das je gefragt?
"Geht nach draußen, bringt euresgleichen um!",
hat Sie das zu euch gesagt???
...
22 Meeresspiegel 06.06.17
Vorschautext:
Im welligen Spiegel erblicke ich einen Mann.
Ich greife nach ihm und komme an,
waren wir uns früher noch so fern,
doch damals hatte ich diese Sehnsucht gern.
Nur Zeit machte uns gnadenlos und wild -
aus den Klaren und Reinen ein blutiges Spiegelbild.
Früher liebte ich die Strände und den Meeresduft,
heute überwiegt Verwesungs- und Abgasluft,
früher gingen wir nebst Fisch und Qualle durch die See
und heute tun wir uns an Scherben und Bierdeckeln weh...

"Ach, wie sehr hasse ich, im welligen Spiegel, den Mann,
...
21 Erdbeben 06.06.17
Vorschautext:
Erdbeben, der Mensch hat dich verlassen Gott,
er mordet und aus den Mündern kriecht der Spott
die Herzen würden nicht für alle gleich doll schlagen;
Wir wollen Frieden doch versagen,
wir wollen Stille doch kommen nie zu Ruh',
wollen dazugehören aber geben es nicht zu.
Wir wollen glauben und verleugnen uns dabei stetig...
...und vor allem wollen wir Veränderungen
doch werden selbst nie tätig....

Und vermeintliche Retter, verkleidete Ungeheuer,
auch er ist Mensch und bringt uns Feuer:
...
20 Schöne Träume 06.06.17
Vorschautext:
Körper schlafe, gute Nacht;
Dieser Narr ist längst verloren...
Ja, die Welt hat uns schlecht gemacht,
doch morgen werden wir neugeboren!

Und dann gibt es keine Kriege mehr!
Dann ist der Hass verschwunden!
Dann wiegt jene Last auf uns nicht so schwer,
wie wir sie einst selbst erfunden!
Und wer weiß: Vielleicht können wir verzeihen...
...vielleicht schaffen wir mehr als Verderben
und Keiner muss mehr aus der Seele schreien,
...
19 Im Dunkeln 23.05.17
Vorschautext:
Der Leib ist müde, der Kopf ist leer.
der Körper will's halten, doch eigentlich kann er nicht mehr.
Die Lieder verklungen, die Zeit wohl vorbei,
in der ich Träume festzuhalten vermag, drum lass ich sie frei,
lass' alles los, jeden Wunsch und naives Ziel
verfluch' mein Leben und böses Spiel,
mein Leib als mein Gefängnis, die Menschheit als Schranke,
jeden Hoffnungsschimmer und guten Gedanke,
"das muss irgendwann doch besser werden",
dann beobachten wir und eh wir sterben
merken wir NICHTS hatt sich je gewandelt,
wenn alle schauen und keiner handelt,
...
18 Das Ende aller Lügen 17.04.17
Vorschautext:
Ehrlich nun die Worte, die der Mund so spricht.
Ja, es ist Wahrheit, die am Ende gewinnt.
Nun wissen wir: Sie wollen den Frieden nicht,
sind stets auf Konflikt getrimmt:
der Ami, der die Welt bewacht,
die wirre Logik von Diktatoren,
der paranoide Westen, der bangt um seine Macht,
die Presse, die Angst zu verbreiten auserkoren...
Der Mensch, der in Ignoranz geschult,
die Idiotie von Glauben und Ideal,
das Lügen-System, das nach der Gunst der Dummen buhlt,
bestehend aus Korruption und Qual.
...
17 Am Morgen danach 30.03.17
Vorschautext:
Ich frage mich, ist die letzte Träne erst verbrannt,
und der Gierschlund, Gewissenlose und Ignorant
aufgewacht am Morgen danach
und die Welt ist zerstört und brach,
ob er wohl endlich versteht,
dass sich nicht alles um ihn dreht?
Dass er teils Schuld an dem ist und bleibt,
dass er nichts mehr davon hat, was ihn antreibt;
Das Geld, das den Tyrann' geformt,
die Macht, die ihn hat genormt
und der Trieb im Bett am höchsten Punkt zu ruh'n,
die Welt zu beherrschen, beherrscht die Welt ihn nun.
...
16 Hunde, die bellen... 27.03.17
Vorschautext:
So viele Worte wurden verschwendet,
dass der Leib von Sprechen müde
und so viele Blüten sind verendet,
unter dem Gift von Trug und Lüge.

Doch Hunde, die bellen, beißen nicht,
drum lasst sie ewig kläffen,
denn die Stimm', die von Wahrheit spricht
wird nie Entscheidungen treffen.

Nur ist dies kein Effekt, der ewig bleibt,
die Ketten gesprengt und umgelegte Schalter,
...
15 Risse 23.03.17
Vorschautext:
Risse, in Gesellschaft und Kultur,
(Risse), populistische Schreie, die durch die Gassen schallen.
(Risse), aber was dachten wir nur?
(Risse), und alles wird langsam zerfallen...

Risse, wir reden nicht mehr, wir treten und schlagen,
(Risse), und wir kommen nicht zurück.
(Risse), wir können fast nichts anderes sagen,
(Risse), es ging nie um Volkes Glück...

Risse, nur um den Unterschied geht es immer,
(Risse), nicht um den Menschen, aber um Nationalität
...
14 Was den Menschen vom Tier unterscheidet 23.03.17
Vorschautext:
Ich frage mich, ob Wissen verdirbt,
was den Menschen vom Tier unterscheidet?
Das schwache Tier, das stirbt,
doch der schwache Mensch, der leidet...

...und Artgenossen bringen das Verderben,
kein anderes Tier ist sowas von dumm
und bringe nie um zu wachsen, um vollkommen zu werden
seinen eigenen Bruder um.

Das einmal eins kann er ja gut,
weil dafür auch der Rubel winkt
...
13 Der Plan vom größten Plan 14.03.17
Vorschautext:
Ich wollte schon immer gerne reisen,
zu Fuß, ganz ohne Ziel und Plan.
Kein Auto bliebe liegen, Kein Zug würde entgleisen...
Munter zog ich los, doch's Ende kam:
Mal war es einfaches Heimweh, das mich plagte,
mal hatte der Körper mit Krankheit vorgewarnt,
mal tröstete eine Stimme, die sagte:
"Vieles geht nicht ungeplant."
Dabei wollte ich mich von allen Ketten befreien -
Zwängen, Gewohnheiten und Pflichten.
Ich wollte keinen "Controller" meinen Körper leihen
und jede Erwartung an mich vernichten.
...
12 Wir brauchen keine Schwerter 14.03.17
Vorschautext:
Der Hass trägt unsere Gestalt
und hat zu tausend Familien zerbrochen.
Die Welt regiert von Hass und Gewalt,
doch ich kämpfe, lasse mich nicht unterjochen.

Und meine Waffe sei Stift und ein Blatt Papier,
Verstand, Güte, Moral und Gewissen,
auch bleibt jedes Wort stets in mir,
ist's auf den Zettel längst zerissen.

Redet euch nicht ein, ihr braucht ein Mordinstrument,
aus Angst man könne sich nicht wehren.
...
11 Ausflucht und Einsamkeit 09.03.17
Vorschautext:
Ausflucht und Einsamkeit, wir wissen,
das unser Heim die ganze Welt,
doch im Innern, wir vermissen,
was man nicht kaufen kann mit Macht und Geld.

Ausflucht und Einsamkeit, wir lachen,
"Es bleibt meine Sache was ich tue,
lass mich nur machen",
doch der Körper schreit nach Ruhe.

Ausflucht und Einsamkeit, ein Weinen,
und schlägt tief doch's Herz so schwer,
...
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