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Gedichte über Gefühle - Seite 2509


Darf ich dich küssen?

Darf ich dich küssen?
Nur aus Neugier...
nicht, um zu müssen ...
die Art, wie deine
Lippen sich bewegen,
macht Lust nach dir,
fasziniert sie mich erregen...
bis runter zu meinen Füßen!

Darf ich dich küssen, bitte?
Das wird mein Verlangen
sicher schnell stillen...
meinem Wunsch nachgegangen,
wird er sich erfüllen...
und wenn es ist passiert,
werd ich dich nicht mehr belangen …

Darf ich dich jetzt küssen!?
Meine Zunge will mit deiner spielen.
Sag nein, und ich werde
nicht mehr nachfragen.
Wobei .. das ist eine Lüge! …
das wäre gegen meinen Willen..
Sag nein, und ich werde
mein Bemühen verstärken müssen!

Können wir uns küssen?

Letzte Nacht habe ich
geträumt von dir
und wie es sein würde...
Du kamst allmählich
immer näher ran zu mir,
während ich den Atem anhielt
und deinen auf mir spürte...

Wie ein Geburtstagskind,
das ein Geschenk bekommt,
die Vorfreude zerspringt ...
Da sagst du, sanft betont:

"Ich wollte immer wissen,
wie weich deine Lippen sind."

Sanft legst du sie auf meine.
Ich fühle das Rasen deines Herzens
auf meiner Handfläche geschwind.

Wagst dich auf weitere Erkundungstour,
fährst züngelnd durch meinen Geist...
gewährter Zugang auf direkter Spur,
bevor du ihn spürbar teilst...

Ich bewundere,
wie himmlisch du
an meiner Oberlippe saugst,
und sauge tiefer ...
Du rutscht dazu
zurück auf die Couch,
dich mir ausliefernd ...
wir schwelgen
im süßen Geschmack
des Weins und einander...

Du dringst tiefer ein
in den Untergrund
und lässt dir Zeit,
genieße jeden Zentimeter ...
stöhnend in deinem Mund,
nach diesem Kuss der Ewigkeit,
will ich natürlich mehr!

Doch heute Abend
geht es nicht
um Geschwindigkeit,
um die rohe Tatkraft ...
Es geht um den Moment,
um das Teilen und Vermischen
von purer Leidenschaft.

© meteor 2025
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Manche Dinge ...

Manche Dinge haben wir nicht in der Hand...
und wenn wir sie auch noch so sehr wollen,
sie entgleiten uns, wie feiner Wüstensand...
werden zu dem, was sie nie werden sollten.

Manchen unserer Ziele sind wir nachgerannt...
waren wie mit Scheuklappen auf sie fokusiert,
hielten getane Fehler an uns für uns gebannt,
achteten darauf, dass uns das nicht passiert!

Doch wir sind letztlich auch nur Menschen,
unser Erlebtes prägt unsere Werte und Denken,
müssen uns oft durch unser Leben kämpfen,
werden oft gezwungen, uns einzuschränken.

Es gibt zuviele Faktoren, die auf uns einwirken,
höhere Gewalt, die Folgen der Taten Anderer,
ein Schmetterlingsflügelschlag, ein Aufzirpen,
und was wir geplant haben ist durcheinander.

Wir können uns noch so gut vorbereitet haben,
fühlen uns kompetent, erfahren, ausgebildet,
wissen nicht, welchen Plänen andere nachjagen,
Zielkonflikte sind der riesigen Masse geschuldet.

Obwohl wir uns in unserer kleinen Welt wähnen,
Milliarden von Menschen sind um uns herum.
Das Zusammenleben in ständigen Kriegsszenen
macht Furcht, verzweifelt, ratlos und stumm.

...

Eigentlich drehten sich meine Gedanken anfangs,
um das, was mich im Kleinen so beschäftigt...
Meine Kinder, mein Leben, was mir macht Angst,
doch das wird beeinflusst vom Großen tatkräftig!

Kein Wunder, dass wir uns nach Frieden sehnen,
nach Freiheit für alle Menschen auf der Welt.
Wenigstens wollen wir selber es so ausleben,
in einer Demokratie, in der jeder gleichviel zählt.

Wir schaffen so unsere Wünsche und Träume,
treten für unsere Ideale und Ziele auch ein,
alarmiert von Mitmenschen in Blasenräumen,
verteidigen wir uns, riskieren, einsam zu sein.

Als wenn Krankheiten und Unfälle nicht reichten,
schaffen wir uns zusätzlich unnötiges Leid.
Die Machtgier besessener gieriger Oberreichen,
zerstört selbst Freunde, Familien, Zweisamkeit.

Manche Dinge haben wir nicht in der Hand...
zu dieser Erkenntnis braucht es nicht viel,
wozu jeder ist fähig in diesem Friedensland,
setzt nicht eure Freiheit und Rechte aufs Spiel.

Haltet doch einfach einmal kurz die Luft an,
hört nicht nur die Parolen der Unruhestifter!
Begreift auch ihre Ziele, ihren perfiden Plan,
ihr seid nur ihr Echo, sie die Friedensvergifter.

Die wenigen Dinge, die wir in der Hand haben,
nur zusammen können wir sie uns bewahren.
Doch dazu ist mehr soziale Gerechtigkeit nötig,
noch mehr Egoismus und Gier wirkt tödlich ...

Manche Dinge glauben wir in unserer Hand,
bis wir uns daran haben die Finger verbrannt...



© meteor 2025
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