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Registriert seit dem: 29.05.2019

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Mein Ego sagt, es wär' nicht schlecht,
könnt' ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder
Berthold Brecht. Doch das kann ich nicht.
Für so manche Lebenslage, bringe ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal leise, auf meine Weise.
Sonja S. 2019

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Anzahl Gedichte: 597
Anzahl Kommentare: 158
Gedichte gelesen: 180.335 mal
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Titel
597 Licht und Schatten... 27.02.25
Vorschautext:
Ein Band, lange schon
gewoben

Liebesschauer in mein Herz
gezogen

Geheimnisse in meiner
Seele ruhn‘

Zwischen dir und mir,
Leib und Geist

...
596 Der Mond sieht alles... 25.02.25
Vorschautext:
Der Mond sieht alles…

Der Mond, er hat schon viel
gesehen, ist älter als die Welt.
Muss jede Nacht am Himmel
steh’n, auch wenn die Welt
von heut‘ ihm nicht gefällt.
Hass, Neid, Macht und Gier,
das Streben dieser Erde.
Er zieht nächtlich seine Bahn,
sieht das Elend sich von oben an,
weil er nicht anders kann!
...
595 Von Fern... 22.02.25
Vorschautext:
…kann man ihn laut und deutlich hören,
den Lärm dieser Welt, in jedes Zimmer,
jedes Haus, jede Stadt ist er eingezogen.
Von Ungewissheit und Bangen umgeben
hat sich verändert unser aller Leben,

Gedanken tiefe Trauer tragen,
wer kann sie noch verstehen diese Welt,
Menschen vergessen zu leben-, ohne Halt,
zerbrechen wie dünnes, sprödes Glas,
beherrscht von Gewalt und Menschenhass,

...
594 Sternenkind... 18.02.25
Vorschautext:
Sternenkind...

Eine Weile warst du größte Freude für mich,
doch die Natur sprach gegen dich.
In meinem Leib noch, bist du schon gegangen,
ohne vom Leben eine Chance zu bekommen.

Sah dir entgegen mit Zuversicht,
wurdest tot geboren, meine Welt zerbricht,
so zart wie ein kleiner scheuer Schmetterling,
der Wille zum Leben viel zu früh verging.

...
593 Weiße Tauben haben keine Tränen mehr... 16.02.25
Vorschautext:
Die letzte weiße Taube überfliegt Ruinen,
nassgeweinte Gräber der Väter und Söhne,
kann kein Nest mehr bauen in friedlichen
Höhen, fliegt weiter über zerborstenes Land.

Städte, Dörfer und Menschen vernichtet,
Felder und Gärten in Flammen stehn,
dichter Qualm und Rauch die Sicht versperrt,
ein Flecken Erde übersät mit Tod.

Nahrung für die Menschen ist rar, Hungersnot,
Leid und Sorgen an der Seele zerrt,
...
592 Träum ich oder wach ich... 15.02.25
Vorschautext:
Was ist das für ein Lärm,
wo bin ich hier?
Wälze mich hin und her,
es ist dunkel,
etwas zu erkennen ist schwer,

unter mir der Boden schwankte,
höre von Fern fremde Geräusche,
Geschnatter, Bellen und Knarren,
Quaken, Quietschen und Lachen,

im Dämmerlicht schlug ich die Augen auf;
...
591 Wo die Seele wohnt... 13.02.25
Vorschautext:
Nicht Träume, der Blick in die
Ferne, nur was in uns ruht,
lässt uns das Leben spüren,
bringt uns immer zu uns zurück.

Die Seele fängt an zu weinen,
wir nach außen nur scheinen,
wird müd‘ vom falschen Schimmer,
die Hülle zerbricht in tausend Splitter,
nur ein Schatten von Glück sie umgibt,
tief drinnen, da wo uns’re Seele wohnt.

...
590 Drei Sprüche aus dem Leben gegriffen... 05.02.25
Vorschautext:
Es gibt immer einen,
der an dem Stuhl sägt,
auf dem man sitzt!!
*****************
Wir sind nichts ohne die,
die vor uns waren!!
*****************
Was wir tun, macht uns
zu dem, was wir sind!!

05.02.2025 © Soso
589 Wie die Welt ihr Gesicht verliert... 04.02.25
Vorschautext:
Es ist noch früh am Morgen,
das Land mit Raureif überzogen,
Wintersonnenstrahlen, Dächer
und Straßen zum Glänzen,
den weißen Hauch jedoch,
bald zum Schmelzen bringt,

darunter hohe Wellen
brausen, wogen, toben…
Angst macht sich breit,
Despoten machen
sich für den Schlag bereit,
...
588 Spur des Lebens... 03.02.25
Vorschautext:
Spur des Lebens…

Es ist wohl wahr,
dass nichts bleibt
wie es mal war,
wir verändern uns,
sehen anders aus,
die Frische der Jugend,
Vergangenheit,

sind nicht gemacht
für nur leichte Stunden,
...
587 Wie die Zeit vergeht... 31.01.25
Vorschautext:
Tage, Wochen, Jahre, die vergehen,
können sie nicht sehen, fühlen,
doch sie unsere Begleiter sind,
unser Leben stetig prägen,

blieben die Zeiger aller Uhren stehen,
die Zeit doch unaufhaltsam weitergeht…
das Leben lässt sich nicht beirren,
es lebt, vergeht, was bleibt ist Zeit,

die Jahre nehmen uns die Zeit,
der Augenblick ist es, der bleibt,
...
586 Ich wäre geblieben... 31.01.25
Vorschautext:
Wärme, Nähe, Liebe,
vergessen mit den Jahren,
mit der Zeit,
vermisse die Hand,
die mich zärtlich berührt.

Wär‘ es anders gewesen,
ich wäre geblieben.

War die Einsamkeit,
die zwischen uns war,
die Stille,
...
585 Liebe ist alles... 16.01.25
Vorschautext:
Liebe lässt uns fliegen,
auf Armors Flügel liegen,
lässt uns den Alltag, -
Geister besiegen,

berührt uns unverhofft,
ganz zart, -wie Blumenduft
die Sinne betört

Wärmt den Blick,
wie Sonnenlicht,
schwebt im Raum,
...
584 Stumme Gedanken... 16.01.25
Vorschautext:
Stumm bleiben die Gedanken,
die Tage, sie vergehen,
bist bewegungslos,
verlierst jeden Traum,
vergisst zu atmen,
zu leben das Leben,
wie ein Vogel, der fällt, -
mitten im Flug.

Wie ein Bach, der sich staut,
vergisst zu fließen,
statt die Felder zugießen.
...
583 Besinnliche und nachdenkliche Zeit... 19.12.24
Vorschautext:
Eisiger Hauch über die Dächer weht,
das Dunkel der Nacht um die Häuser zieht,
einzelner Lichtschein durch die Fenster
auf die Straßen fällt, still ist die Zeit,
wenn es draußen friert und schneit,

Weihnachtliche Melodien in den Gassen erklingen,
Chöre Lieder aus vergangenen Tagen singen,
Duft von Mandeln, Marzipan und Zimt,
Rudi wird vor den Schlitten gespannt,
es ist so weit, er macht sich bereit,
wenn vom Kirchturm her die Glocke erschallt,
...
582 Gedanken... 24.11.24
Vorschautext:
…wie das Schicksal entscheidet, kannst du nicht erahnen,
unverhofft holt es dich ein, bisweilen dir deine Grenzen zeigt.
Wertvoll die Zeit, die uns gegeben, jeder wünscht sich ein
großes Stück vom Lebenskuchen. Auch gehört Mut dazu
Herausforderungen anzunehmen, sich ganz und gar dem
Leben hinzugeben.

Aus manch dunklem Traum man erwacht,
sacht nur die Erinnerung verblasst. Um so wertvoller
die Zeit, die uns bleibt, wir nach vorne sehen,
noch viele wunderbare Dinge zu erleben.

...
581 Auch das noch... 08.11.24
Vorschautext:
Im Hof die Linde, oben kahl
und unten blank,
sie braucht 'nen Schal
denn sie ist krank,
kein grünes oder buntes Kleid
gänzlich vom Blätterwerk befreit.

Es juckt der Fuß, es kratzt der Hals,
helfen tät ein heißes Bad mit Salz,
jetzt fängt sie noch das Husten an,
die Influenza schleicht sich leise ran,
die Späne weit im Bogen fliegen,
...
580 Nachzügler... 06.11.24
Vorschautext:
Irritiert, ich zum Himmel schau,
lautes Geschnatter; trau den Augen kaum,
Nachzügler, -Storche, Kraniche und Gänse,
recken gegen den Wind angestrengt ihre Hälse
am Himmel sich formiert, ganz aufgeregt,
man könnte meinen, sie sind zu spät,

entfliehen hier der kalten Winterzeit,
machen sich für den fernen Sommer bereit,
Jahr für Jahr sie der Natur sich fügen,
mit Bedacht in Richtung Süden fliegen,

...
579 Für dich... 02.11.24
Vorschautext:
Viele Jahre ist es nun her:

vor Glück ich trunken wahr,
klein und zart,
du in meinen Armen lagst,

hielt deine Hand in meine Hand,
aus Liebe geflochten hielt
uns zusammen ein Band,

sahst mich an vor Glück,
hast mir vertraut, haben für dich
...
578 Augenblicke... 30.10.24
Vorschautext:
Jahre gehen dahin wie Augenblicke,
verlieren sich im Lauf der Zeit,
jeden hab‘ ich eingefangen,
war mein Weg mit unbekanntem Ziel,
mit Zuversicht ich ihn gegangen bin,

Freude, Liebe, Trauer, Kummer, Sorgen,
ein buntes Bild das Leben mir gemalt,
jeder Augenblick ließ mich weiterleben,
kam ahnungslos daher, verging im Nu,
Augenblicke sind wie ein Traum, -
im Universum, man spürt sie kaum,
...
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