Alleine schlafen

Ein Gedicht von Meteor
Keiner, der einem die Decke wegzieht.
Keine kalten Füsse, vor denen man flieht...
Niemand, der sich gern eng anschmiegt.
Niemand, der spontan mit einem sich liebt.

Kein warmer Atem, der den Nacken erreicht.
Keine Hand, die über die Haut sanft streicht.
Keine Beine, die sich wärmend verknoten.
Keine Übergriffe, da zu lüstern, sonst verboten.

Keine Blicke auf unbedeckte Körperstellen.
Niemand, den diese Stellen sinnlich aufwellen.
Keiner, der sie zum erotischen Anlass nimmt.
Niemand, den man so reizt, auch mal bestimmt.

Keine schlaflose Nacht, weil jemand schnarcht.
Keiner, der einen mit Liebkosungen hält wach.
Keiner, der einen gern in den Schlaf entspannt.
Niemand, den man morgens auf sich vorfand.

© meteor 2025

Informationen zum Gedicht: Alleine schlafen

23 mal gelesen
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02.04.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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