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Gedichte über Emotionen - Seite 181


Aufrichtige Liebe

Geballte zärtliche Gefühle verlieren such im Herzen verwurzelt mit der Seele musizieren im gleichen Takt des Gleichklanges zweier Herzen.
Reines Erleben des Herzbebens.
Verschmelzung der Körper und der Sinne abtauchen und  sich fallen lassen und genüsslich sich darauf einlassen nur begleitet von innigen
aufrichtiger Liebe...wahres Öl im Getriebe des Lebens und wächst jeden Tag etwas mehr und mehr. Trostreich und  echte Alternative zu den  alltäglichen Trab  des Auf und Ab der Lebensleiter fröhlich und heiter oder etwas traurig oder geknickt aber so wird es immer wieder weiter gehen wie man wird es sehen und  erleben.
Gepaart mit einer großen guten Portion von ungestillten sehnsuchtsvollen Träumen und  Fantasie.  Höre immer wieder in dich hinein dann hörst du sie  die liebliche  Synphonie der Seele und dein Herz freudig beschwingt seinen  eigenen Takt zum unbeschwerten erfreulichen Einklang und  Rhythmus seine eigenen weiteren  Wege bestreiten und so manche  Zweifel  im Wind zerstreuen und du dich  freudig  beschwingt wieder auf neue Ziele und Pläne erfreuen kannst.
So wird es immer wieder weiter gehen  und  dich trostreich  weitertragen auch in fernen Tagen.
Eine tolle Zuversicht und zaubert eins zwei drei ein kleines Lächeln auf dein Gesicht und manche Träne wird schnell getrocknet bevor sie dich erwischt. Erfreue dich auch an kleinen Dingen und  der Rest wird dir  besser gelingen.
Geduldig bleiben und gepflegte Freundschaft  betreiben  ja tolles Ziel das ist wirklich ein wunderbares Glücksgefühl und reeles Mienenspiel.

© K.J


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Die Hörgeräte

Leise wollte auf die Welt ich kommen.
Da die Hebamme kein Wort vernommen,
klatschte sie auf den Po mir fein
und ließ mich so ins Leben schrei‘ n.

Der Lehrer in unserer Klasse der Frechen,
wollte, dass wir laut und deutlich sprechen.
Die Erwachsenen sollten uns nicht nur sehen,
sondern unsere Sprache auch verstehen.

In der Lehrzeit als Azubi war es Pflicht,
dass man laut und höflich spricht.
Kannte man die Kunden auch wie alte Latschen,
hieß es laut und verständlich quatschen.

Nicht gerade höflich, doch dafür laut,
hat die Armee mich aufgebaut.
Der Ausbilder schrie wie ein Stier,
dabei stand er neben mir.

Beim Studium laut im Hörsaal reden,
ohne Mikro traf es einmal jeden.
Man musste die Hübschen und Schönen
bei ihrem Flirten übertönen.

Die Arbeit wurde leichter, wie es schien,
doch Maschinen lärmten, alle schrien.
Als erste sagte meine Braut:
„Du, du schreist so laut!“

Die Ehefrau mahnte später: „Ruhe!
Die Kinder schlafen in der Truhe.“
Ein Telefon musste ich nicht buchen,
nur Fenster auf, die Richtung suchen.

Als der Betrieb ward umgebaut,
hieß es plötzlich: „Du sprichst zu laut!“
Selbst ins Bordell durft ich nicht rein,
mein Stöhnen wär schädigendes Schrei‘ n.

Ich selber hab bald dumm geschaut,
mich zu reden kaum getraut.
Da hörte ich meine Nachbarn sagen:
„Du müsstest HNO mal fragen.“

So begann mein Weg der Leiden,
den ich eigentlich wollte vermeiden.
Da der Hausarzt meine Stimme kannte,
ich gleich zum HNO-Arzt rannte.

Dort bohrte man in meinen Ohren
und hat das alte Schmalz geboren.
Dann schoben sie mich ins Separee,
und lehrten mich das ABC.

Vom leisen Affen bis zur lauten Ziege,
das Lexikon ich über Kopfhörer kriege.
Dazu Frequenzen auf schonende Weise,
doch für mich war alles zu leise.

Deshalb schrieb man auf die Schnelle
ein Protokoll an jener Stelle.
Das ergab dann mit Verlaub,
ich kann nichts hören, ich bin fast taub.

Und ich sollte mich bewegen
und mir ein Hörrohr schnell zulegen.
So eines, wie ich es gesehen hätt,
im Fernsehen bei Opa Hoppenstädt.

Ich machte deshalb nicht viel Wind
und eilte zur Akustik-Firma geschwind.
„Guten Tag, treten sie ein,
darf es etwas zu trinken sein?“

Hut und Mantel an den Nagel kommen
und dann wird kurz mal Platz genommen.
Wieder geht es ins Separee
und wieder höre ich das ABC.

Wieder gibt es ein Protokoll,
auch sein Ergebnis ist nicht toll.
Dafür formte man schon
meine Ohrmuscheln aus Silikon.

Wir sehen uns wieder in einigen Tagen,
dann werde ich Geräte zur Probe tragen.
Die Tage vergingen viel zu schnell,
schon stand ich wieder an der Stell.

„Das Rote rechts, das Blaue links,
nicht vertauschen, dann gelingt‘ s.“
Gemeint war jener Muschelpunkt,
der gleich in jedes Ohr getunkt.

Der Verstärker zu verstärken beginnt,
fremdes Geräusch mir durchs Gehirne rinnt.
Ich hör nun plötzlich solche Sachen,
die teils Spaß, teils Ärger machen.

Regler rechts und Schalter links?
Beides gleich ist neuerdings.
Keine Schwiegermutter wird mehr stören,
ich kann sie nun von weitem hören.

13.02.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
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