Profil von Soso

Typ: Autor
Registriert seit dem: 29.05.2019

Pinnwand


Mein Ego sagt, es wär' nicht schlecht,
könnt' ich so schreiben wie Hesse, Kästner oder
Berthold Brecht. Doch das kann ich nicht.
Für so manche Lebenslage, bringe ich Gedanken zu Papier,
mal laut und mal leise, auf meine Weise.
Sonja S. 2019

Statistiken


Anzahl Gedichte: 597
Anzahl Kommentare: 158
Gedichte gelesen: 180.372 mal
Sortieren nach:
Titel
177 Der Puppenschnitzer 20.02.20
Vorschautext:
Visavis ein kleines Häuschen steht,
ein Mann, etwas älter schon,
geht stets allein dort ein und aus.
Habe oft schon daran gedacht,
was er des Tags über wohl so macht.
Mit leeren Taschen geht er fort,
sie prall gefüllt, kommt er zurück.
Das Gesicht voller Falten, doch nicht vergrämt,
die Schuhe an seinen Füßen, stets verstaubt.
Meine Gedanken kreisen um sein Wohl,
ob ich ihn zu mir mal einladen soll?

...
176 Ein beliebiger Tag....., an einer Ampel 19.02.20
Vorschautext:
Die Ampel zeigte Rot,
die Fußgänger mussten warten,
hatten Zeit den Verkehr zu beobachten.
Dem Überweg sich zwei Damen näherten,
sie kamen nicht allein,
hatten ihren Roll-Arthur dabei,
es schien als hätten sie es eilig,
wollten gar nicht stehen bleiben,
gleich weiter über die Straße heizen.
Die Ampel immer noch ein kräftiges Rot anzeigte,
die Damen maulten,
Rot viel zu lange sei, die eine meinte.
...
175 Morgendämmerung 18.02.20
Vorschautext:
Die Dämmerung dem frühen Morgen weicht,
nächtlicher Schatten sich davon schleicht,
ein Vogel im Geäst,
den Schlaf aus den Augen sich wischt,
zum Singen gibt es noch keinen Grund,
die Federn geschüttelt,
wieder in das Nest gekuschelt.

Ein zarter Wind kommt auf,
bedeckt von Morgentau
die Blätter rauschen.
Die Stille mit ihren stummen Geräuschen,
...
174 Diebe im Allgemeinen und im Besonderen 17.02.20
Vorschautext:
Der Dieb, der gemeine,
schleicht sich meistens an,
wenn alle schlafen, wenn es dunkel ist,
die beste Zeit für ihn ist,
er kann es nicht verhehlen,
dem Anderen, sein Hab und Gut zu stehlen.

Der Tagedieb, ein fauler Geselle
kommt in seinem Leben,
nicht so richtig von der Stelle,
er sich durch die Tage schnorrt,
den ganzen Tag nur in der Nase bohrt,
...
173 Eine kleine Meise (Metapher) 17.02.20
Vorschautext:
Eine kleine Meise
ging auf eine Reise,
dachte sie kehrt
wieder, von der Reise,

es wurde eine Reise
ohne Wiederkehr,
ein Sperber
war der Herr da,

nahm die kleine
Meise an die Brust
...
172 Mit den Händen sehn 16.02.20
Vorschautext:
Hell die Sonne in ihr Fenster scheint,
sie die Wärme der Strahlen fühlt,
macht sich für den Tag bereit,
geht wie jeden Morgen, den gewohnten Gang,
Kaffeeduftdurch die Räume drang.
Sie macht sich auf den Weg.
Den Weg, den sie schon Jahre geht,
es sie niemals in die andre Richtung zieht,
hier kennt sie sich aus,
geht allein niemals darüber hinaus.

Der Beruf füllt sie aus,
...
171 Erinnerungen 15.02.20
Vorschautext:
Sie ist alt, vom Leben ergraut
Konnte mal fliegen
Ließ Herzen erbeben
Genippt am Becher der Lust
Ein Seufzer entrinnt der Brust.

Die Liebe genossen mit Wonne
Lagen zusammen Wange an Wange
Die Zeit war gekommen
Hat ihr den Liebsten genommen.
Erlebtes entgleitet, Kummer bereitet.

...
170 Das bleibende Werk 14.02.20
Vorschautext:
Ein Bild zu malen, ein Werk zu schaffen,
etwas, das bleibt,
den Künstler immerwährend umtreibt.
Mit Farben zu hantieren,
mit Pinsel und Spachtel jonglieren,
blau und grün, gelb und rot,
weiß dazu, der Pinsel mit Schwung
über die Leinwand geführt.

Der Künstler seine Stirne kraust,
das Hin und her und Kreuz und Quer
ihm nicht gefällt.
...
169 An fernem Ort 13.02.20
Vorschautext:
Muss hier raus, einfach weg
dem Alltag entfliehen, hin,
wo mich niemand kennt,
die Straßen endlos sind,

der Himmel unendlich weit,
an einen andern, fernen Ort.
Pfade begehen, die noch
keinen Menschen gesehen,

unbekanntes Land erforschen,
wo ganz andere Bäche rauschen,
...
168 Ich wollt ich wär ein Huhn 12.02.20
Vorschautext:
Es gibt Tage da wollt ich,
ich wär' ein Huhn,
mit vier Schwestern und einem Hahn,
der dann wacht über die wilde Hühnerschar.
Auf einem kleinen Bauernhof,
in einem Gehege mit einem Hühnerhaus
und der bekannten Leiter,
wo dann kann jedes Huhn
samt Hahn ganz hoch hinaus.
Gemüsebeete und Beete mit Blumen drauf,
für das Hühnervolk die Strecke ist
für den täglichen Auslauf.
...
167 Heimat 11.02.20
Vorschautext:
Meine Heimat ist da,
wo mein Zuhause ist.
Du mir Geborgenheit gibst.
Bist mir so vertraut,
hast an mich geglaubt.
Kann mit dir lachen,
weinen und träumen,
verstehst es, mich zu verführen,
lässt mich deine Wärme spüren.
Manches Mal du hast Starallüren,
deine Konturen Postkarten zieren.

...
166 Halt nicht fest 10.02.20
Vorschautext:
Halt nicht fest, was du liebst,
was du mit Liebe gehen lässt,
dich niemals vergisst.
Gib dein Herz mit auf den Weg,
behütest in Gedanken jeden Tag,
lässt dunkle Wolken weiterziehn,
das Leben ist hier und jetzt, zu schön,
um einfach daran vorüber zugehn.
Was du mit Liebe gehen lässt,
kommt mit Liebe zu dir zurück .

10.02.2020 © Soso
165 Taube im Sturm 10.02.20
Vorschautext:
Auf dem Ast die Taube sitzt,
dem Sturm trotzend krallt sie sich fest.

Der Sturm an dem Gefieder zerrt,
sie tief ihren Kopf geneigt.

Ausschau sie nach etwas Futter hält,
der Wind jedoch kein Erbarmen zeigt,

weht die letzten Krumen fort,
der Taube Blick über den Garten schweift.

...
164 Die Mörder leben unter uns 08.02.20
Vorschautext:
Wenn einem der Nachbar nicht gefällt,
man ihm einfach eins über die Rübe zieht,
kommt es dann hart auf hart,
wird er anschließend im Garten verscharrt.

Lange warn sie zusammen 20,30 Jahr,
dem Mann gefiel nicht mehr ihr Haar,
er aus dem Garten holt den Fingerhut,
bereitet ein Essen lecker und gut,
unter dem Fingerhut die Ehefrau jetzt wohnt.

Das Hackebeil arglos im Schuppen hing,
...
163 Reise mit der Bahn 07.02.20
Vorschautext:
Die Reise stand schon lange an,
reiste mit der Eisenbahn.
Habe mir ein Buch mitgenommen,
zu lesen, bis am Ziel ich angekommen.

Eine Frau schräg gegenüber mir saß,
ich sah in ihr Gesicht, das ganz blass,
über ihre Wangen Tränen fließen,
wohl Gedanken sie nicht losließen.

Sie aus dem Fenster schaute,
doch die Landschaft sie nicht erfreute.
...
162 Zwei und Vierbeiner 06.02.20
Vorschautext:
Wenn Bello mit Herrchen Gassi geht,
Herrchen ständig an der Leine zieht.
Bello nur will an den Ecken schnüffeln,
schon beginnt sein Herrchen an zu rüffeln.

Der Zweibeiner ein seltsam Wesen ist,
immer in Eile und dabei vergisst,
dass ein Hund auch nur ein Mensch
auf vier Beinen ist.

Bello schnuppern mag nach zartem Duft,
wildes Verlangen in ihm wachruft.
...
161 Der richtige Sender 04.02.20
Vorschautext:
In der Früh, wenn ich aufgestanden bin,
führt mich der Weg zu meinem Radio hin,
als Hintergrundgeräusch sollen,
leichte Töne nur erschallen.

Es ist nicht meine Art,
dass der Tag laut und hektisch beginnt.
Ein Streichorchester,
mich auf die nächsten Stunden einstimmt.

Der Sender im Radio weiß Bescheid,
hält für mich die Streicher schon bereit.
...
160 Influenza 03.02.20
Vorschautext:
Im Hof der Baum oben kahl
und unten blank
er braucht nen Schal
denn er ist krank
kein grünes oder buntes Kleid
gänzlich vom Blätterwerk befreit.

Es juckt der Fuß, es kratzt der Hals
helfen tät ein heißes Bad mit Badesalz
jetzt fängt er noch das Husten an
die Influenza schleicht sich leise ran
die Späne weit im Bogen fliegen
...
159 Was bleibt 03.02.20
Vorschautext:
Noch immer kann ich dich sehen,
Hand in Hand mit mir durchs Leben gehen,
will mich nicht beklagen,
danken für die schönen Jahre.

Ich seh mich in deinen Armen liegen,
die Augen schließen,
deinen Atem spüren,
deine Hände mich berühren.

Warst an meiner Seite an allen Tagen,
hast mich über Hürden getragen,
...
158 Klarheit liegt in der Wahrheit 02.02.20
Vorschautext:
Schenken wollte ich dir mein Herz
Doch die Tür war zugesperrt

Dein Herz schon einem anderen gehört
War es bis dahin auch weit

Wolltest nicht sein wer du bist
Jahre des Zweifels dich gequält

Nun ein Weg der Klarheit vor dir liegt
Denn nur die Liebe zählt

...
Anzeige