Profil von Kerstin Rachow

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Registriert seit dem: 26.12.2018

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Alleinsein reden wir uns ein, wie kann ein Teil vom Ganzen allein sein?
Nichts ist für die Ewigkeit, nur für ein Leben lang.

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Anzahl Gedichte: 21
Anzahl Kommentare: 0
Gedichte gelesen: 63.818 mal
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Titel
21 weil es Liebe ist
Vorschautext:
Komm
nimm meine Hand
die Vernunft schläft
wir schleichen uns davon
sehen nicht zurück
unsere Seelen im Tiefgang
die Zeit galoppiert in der Zweisamkeit
Sehnsucht kennt keine Moral
wir kratzen gegenseitig tiefe Spuren in unsere Herzen
entdecken noch mehr unerklärbare Vertrautheit
verborgene Gefühle zeigst du mir
ich zaubere gern den Glanz in deine Augen
...
20 ich bin frei
Vorschautext:
Ich höre auf zu kämpfen
Will nicht mehr schreien
Darf einfach nur sein
Will die Stimmen nicht mehr hören
Die alle Wahrheit schwören
Will hinaus gehen ans Licht
Ihr haltet mich nicht
Ich stehe im Wind
Lasse mich treiben wie ein Kind
Lege euch den Ballast zu Füßen
Und tanze dabei
Ich bin frei
19 Liebe
Vorschautext:
Zuviel Gefühl in meinem Bauch
Blicke die den Vögeln folgen
Leichtigkeit hebt mein Verlangen
Sehnsucht raubt mir die Vernunft
Halte mich und fange mich
Mache mich besinnungslos
Spiele mit mir Verführung
Liebe stillt meinen Übermut
Hungerstreik für Zärtlichkeiten
Tagträume voller uferloser Phantasien
Verantwortung weicht der Liebeslust
Bringe meine Seele zum Brennen
...
18 Nils, die Gänse und ich
Vorschautext:
Nils, die Gänse und ich

Wenn ich Wildgänse am Himmel seh,
steht die Erde für mich still.
Ganz anders auf einem See.
Es ist das Schnattern was ich will.
Jeder Keil öffnet mein Herz weit.
Ich wünsche ihnen Glück für alle Zeit.
Ihr Anblick lässt mich ansteckend strahlen,
Lächeln in Gesichter malen.
Fliege mit ihnen davon,
ich glaub, ich war Nils Holgerson.
17 Schattenrennen
Vorschautext:
Schattenrennen

Stolpern und die Jahre vergehen.
Die Richtung ändern.
Vorweg gehen.
Erinnerungen von hinten sehen.
Nebel im Spiegel.
Rauch im Kopf.
Plappern gegen Einsamkeit.
Raketen für die Freiheit.
Kalte Hände, runde Rücken.
Warten.
...
16 miteinander gemeinsam gegeneinander
Vorschautext:
miteinander gemeinsam gegeneinander

Politiker längst Rentner auf Lebenszeit
das letzte Kinderlachen stieg in die Straßenbahn ein
ziellose Träume verglühen im Eis
Lächeln ist gegen Wände geprallt
Gedankenblitze voller Sehnsucht
Liebe zwischen zwei lauten, taktlosen Musikstücken
Klappern von Registrierkassen
graue Haut vor den Computern
Augenblicke verzweifelt gesucht
die Scherben der Natur zu Geld gemacht
...
15 Nie zuvor
Vorschautext:
Nie zuvor

Du kletterst an meinen Gedanken empor
hältst mich in deinem Lächeln gefangen
glühst dich ganz in mein Sein
hinterlässt zuviel Gefühl in meinem Bauch
spiegelst deine Phantasien in mir
verleihst der Gleichheit Tiefe
verschlingst meine Vernunft
spaltest meine Sinne
gleitest durch meine Sehnsucht
zerschneidest meinen Verstand
...
14 Schweigen vs. Wut
Vorschautext:
Schweigen vs. Wut

Die Stille stapft lautlos neben mir her.
Während das Grün der Blätter meine Augen öffnet.
Ich bin nicht allein, ob wohl ich es gern wäre.
Denn die Wut hält auffordernd meine Hand
und lässt mein Herz nicht langsam schlagen.
Meine Gedanken galoppieren über die Felder
und reißen mir die Zügel aus den Händen.
Jeder Schritt dröhnt in meinen Ohren.
Der Waldboden kann mich nicht auffangen.
Mich noch nicht auffangen.
...
13 wenn Köpfe rollen
Vorschautext:
Wenn Köpfe rollen....

manchmal da kommt ein Kopf ins Rollen
und manchmal bin ich ganz nah
manchmal da kommt ein Kopf ins Rollen
und die Menge ist schon da
manchmal da kommt ein Kopf ins Rollen
und mitten in die Menge hinein
manchmal laufen sie auseinander
und fangen an zu schreien
manchmal da kommt ein Kopf ins Rollen
und es sind wieder alle da
...
12 Nackter Weg
Vorschautext:
Nackter Weg

ich gehe barfuß
los(ge)lassen
auf krummen Pfaden
mit einem Lächeln
vorbei an Schluchten
und Abgründen
stehe offen da
nackt und unbewaffnet
spüre den Puls
unter meinen Füßen
...
11 Erfrieren
Vorschautext:
Erfrieren

Es ist die Stille in der Kälte,
die dich umgibt.
Sie trägt keine Federn
und keine Blüten.
Sie liegt wie eine schwere,
dunkle Decke auf dir
und lässt nur die Einsamkeit durch.
Dein Verstand hängt an eiskalten Atemzügen.
Kein Licht, kein Lächeln für dich.
Vergessen von allen,
...
10 Wochendliebe
Vorschautext:
Wochenendliebe
Herbst fällt vom Himmel
Perlenschnüre am Fensterblick
Träume vermischen sich mit wirbelnden Laub
der Wind spielt sanfte Melodien
Sekunden fallen in Pfützen
ihr Lächeln in den Wolken
Gedanken ziehen mit den Vögeln
Erinnerungen hüllen mich in Stille
die Helligkeit hat den Tag vergessen
Sehnsucht wartet
noch fünf Minuten Ewigkeit
9 Wa(h)r weil es geschrieben steht?
Vorschautext:
Wa(h)r weil es geschrieben steht?

Wenn in deiner Vita anpassungsfähig steht,
hast du dich nur im Kreis gedreht.
Dein Intellekt in großen Gaben,
den Sprechern hinterher getragen.
Du hast nur reagiert,
dein Aktionismus abtrainiert.
Wie ein Kettenhund,
hältst du den Mund.
Duckst dich bei Gefahr bequem,
wer will schon selbst hinsehen.
...
8 Kein Ponyhof für Pferde
Vorschautext:
Kein Ponyhof für Pferde

Reit dein Pony, reit,
auch wenn die Pferdeseele schreit.
Mit Kandare und mit Sporen,
fest geschnallt bis zu den Ohren.
Der Partner unterm Sattel wird ungefragt,
über Hindernisse gejagt.
Wird zum Sportpferd,
so wie ein Rad zum Rennrad wird.
Mit Pferdeverstand die Zügel in der Hand.
Da wird geflüstert und getan,
...
7 ganz nah bei mir
Vorschautext:
ganz nah bei mir

wenn ich vor dem Spiegel stehe
tief in mein Gesicht sehe
bis ich mein Gegenüber fühlen kann
ich hab dich lieb, sage ich dann
und kann zusehen
wie sich meine Pupillen ausdehnen
weil ich bin ganz nah bei mir
jetzt und hier
6 Bis der Wind uns trägt
Vorschautext:
Siehst du die Flammen im Kamin, wie sie sich ums Holz schmiegen?
Ihr Anblick kann süchtig machen.
Erst waren sie noch ganz klein, doch sie werden immer kräftiger.
Aus Wärme wird Hitze und die Glut scheint für die Ewigkeit zu glühen.
Wir füttern unser Feuer abwechselnd und erleben es wohltuend zusammen.
Jeden Tag aufs Neue bis die Zeit aufhört zu zählen.
Es ist unser Feuer, wir lassen die Flammen hell erleuchten
und passen gut darauf auf.
Auch wenn die Uhren ticken, lassen wir unsere Glut nie ausgehen.
Wir gehen barfuß über glühenden Kohlen, Hand in Hand.
Unser Feuer tragen wir mit nackten Händen überallhin.
Und wenn es eines Tages soweit ist,
...
5 Seelengeister
Vorschautext:
Viele Körper bleiben leer.
Es gibt kein Seelenmeer.
Alle Seelen waren schon immer hier,
eine alte Seele tief in dir, in mir.
Ganze Armeen wandeln wie Geister umher,
für sie gibt es keine Seelen mehr.
Manchmal werden Alpträume wahr
und wir müssen Abschied nehmen.
Immer öfter können wir Bäume und Fische weinen sehen.
Es kommt eine Zeit, in der alle Seelen Hand in Hand gehen.
Zwischen Himmel und Erde mit Tiefgang gemeinsam aufstehen.
4 Reset Game Over
Vorschautext:
Nacktaffen in Selbstherrlichkeit
must-have
das Marketing schreit
Sinn verloren
Innen leer
konsumieren als Zeitvertreib
der Herde folgend
kein Ziel
zu satt
egal wer die Fahne schwenkt
Köpfe wie aufgeschraubt
stumme Herzen
...
3 vergessen sein
Vorschautext:
vergessen sich
vergessen nicht
fremde Hände
stumme Wände
schweigen, weil keiner spricht
niemand das Schweigen bricht
Blicken ausweichen
Jahre verstreichen
eingemauert das Herz
Flucht vor dem Schmerz
keiner zur Hilfe gekommen
die Hoffnung genommen
...
2 Mutter, wo bist du?
Vorschautext:
meine Tränen sind aus Glas
verschobene Erinnerungen
dein Verstand fließt davon
Tränen aus Beton
wie ein schrumpfender Schatten
kannst schon lange nicht mehr gerade stehen
meine Angst weicht langsam auf
deine Fragen wie aus Kindertagen
Türen schließen sich
Staub auf deiner Seele
du bist in dir versunken
gestern war schon morgen
...
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