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Gedichte über Tiere - Seite 373


Ein bisschen schwanger

Was man in Europa als Wildtier nicht kennt,
ein Säugetier, welches man Gürteltier nennt.
Es lebt in Amerikas südlichen Landen,
auch in USA ist es teils noch vorhanden.


Der Name des Tieres ist einleuchtend auch -
hat Gürtel als Panzer um Rücken und Bauch.
Es gibt viele Arten, ab 100 Gramm ganz,
bis zu 60 Kilo, (1 Meter plus Schwanz).


Nur einigen Arten gelingt es allein
auf eigenen Wunsch "bisschen schwanger" zu sein:
Manch Weibchen, das kann bis zu mehreren Jahren
den männlichen Samen im Körper bewahren.


Sieht's etwa nach Dürre und Hungersnot aus,
dann schiebt sie die Schwangerschaft erst mal hinaus.
Der Nachwuchs, die Kinder, sie sollen nicht leiden,
drum wartet sie erst mal auf bessere Zeiten.


"Nur gut, dass ich nicht eine Samenbank brauch,
ich hab meine Samenbank selber im Bauch" -
so könnt sich das Weibchen in unseren Tagen
im Hinblick auf Menschen ganz zutreffend sagen.


Doch dann spürt das Weibchen, jetzt ist es so weit,
jetzt kommt für den Nachwuchs 'ne günstige Zeit.
Sie trifft die Entscheidung, sie macht das allein,
und leitet die "inn're Befruchtung" jetzt ein.


Von da an noch höchstens 12 Wochen gezählt,
dann bringt sie meist mehrere Junge zur Welt.
Die säugt sie paar Wochen, wie Kühe die Kälber,
und danach ernähren die Jungen sich selber.


Mit etwa 12 Monaten ist man erfahren,
und fängt damit an, sich nun auch schon zu paaren.
Und ist es ein Weibchen, dann richtet sichs ein,
schon selber ein klein wenig schwanger zu sein.


Doch wann kommt der Nachwuchs heraus nach dem Paaren?
Vielleicht in 12 Wochen, vielleicht erst nach Jahren,
vorausgesetzt, sie hat ein Männchen geliebt. -
Ja, was es im Tierreich nicht alles so gibt!



Anmerkungen zum Gedicht:

Quelle: Google/ Gürteltier/ Guerteltiere-Wikipedia/ Details/ Seite laden/ Fortpflanzung und BROCKHAUS - was so nicht im Lexikon steht - Kurioses und Schlaues aus allen Wissensgebieten
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Auf der Balz in der Pfalz

In der wunderschönen Pfalz
gehn die Kater auf die Balz.
Das gibts nicht nur in der Pfalz,
andr'e tun es ebenfalls.

Der Kater Hans und Kater Klaus,
die leben lang schon Haus an Haus,
's gibt viel davon in diesem Jahr,
die Katzen aber, die sind rar.

Der Hans spricht so beim Pfotenlecken:
"Ich brauch mal wieder was zum Hecken!"
"Mir gehts genau so," spricht der Klaus,
"mir läuft's schon aus den Ohren raus!"

Ein Kleiner, den sie gerne necken:
"Ach bitte, ich will auch mit hecken!"
Der Hans darauf: "Hast du 'n Stich?
Das ist noch lange nichts für dich!"

Die Großen ziehen jetzt davon -
"Ach nehmt mich mit, ich kann das schon!"
Der Klaus meint:"Hat er halt Verlangen -,
man kann nicht früh genug anfangen."

Der Hans sagt nun: "Na, bitte sehr."
Der Kleine trippelt hinterher.
Sie gehn und hoffen; aber nur,
von Katzen lange keine Spur!

Da sehn die Großen auf 'nem Baum
'ne schöne Katze - wie ein Traum,
frohlocken jetzt: ' Das wird uns frommen.
Sie muss ja einmal runter kommen!'

Und sie marschieren froh und stumm
im Kreise um den Baum herum.
Der Kleine, fällt's ihm bald auch schwer,
der trippelt immer hinterher.

Ihm ist es nicht gerad zum Lachen,
er muss ja viel mehr Schritte machen!
Bemüht sich, weiter Mut zu fassen,
man will sich ja nicht lumpen lassen!

Die Miez da oben rührt sich nicht.
Was hilft das, wenn der Hafer sticht:
Die Großen drehen Kreis um Kreise.
Der Kleine ächzt und wimmert leise.

Die Katze leis für sich miaut.
Sie hat die Kater längst durchschaut.
Wobei sie zu sich selber spricht:
Wenn ich nicht will, dann will ich nicht!

Der Kleine mit dem Trippelschritt,
der spricht nach einer Pause:
"Fünf Runden hecke ich noch mit,
doch dann geh ich nach Hause."

Und schließlich geht er, leidet sehr,
total erschöpft! Er kann nicht mehr.
Er sagt sich: Werd ich auch mal groß -,
die Heckerei, was soll das bloß?

Ich denke e t w a s davon hatt er,
der kleine Kater:

M u s k e l k a t e r !
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