Frühlingsgedicht

Ein Gedicht von Meteor
Im süß-grünen Frühling
summt es auf den Wiesen
während frische Brisen
die Geheimnisse gemütlich
turtelnder Paare flüstern,
die sich jahreszeitüblich
verliebt lächelnd belüstern.

Ein malerisches Naturparadies,
übersät mit knospenden
farbprächtigen Blumenriegen,
die sich anmutig überdies
auf den sanften Hügeln wiegen
und ihre Blüten hoch bemühen,
lichterloh und selbstbewusst
zum Licht der Sonne sie erblühen.

Leise rascheln die Blätter im Wald
und seufzen leise wie ein Liebender,
der seine Seelenverwandte traummalt,
während Vögel zwischen den Zweigen,
im Balzgesang stets überbietender,
umherflatternd sich zeigen,
überall, wo sie sich niederlassen,
schöne Vorjahreserinnerungen
vor Neid verblassen.

Mit dem Frühling freuen sich
die Lebewesen auf eine schöne Zeit,
vergessen ist die Winterkälte,
vorbei das Warten auf Vergnüglichkeit.
Aus schüchternsten Samen sprießen,
aus Knospenschuppen Gepellte,
wie schön sie das Hauptgrün übergießen.

Vorsichtig nimmt der Lenz die Erde,
legt sie fast schon widerwillig
in die wartenden Hände des Sommers,
und bleibt als sein Spielgefährte
im Wechsel von weh- zu übermütig,
bis er beim Abschied verspricht
wiederzukommen, da besonders
sein Herz auf ein Wiedersehen
im nächsten Jahr zeigt sich erpicht.

© meteor 2025

Informationen zum Gedicht: Frühlingsgedicht

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04.04.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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