Waltraud und Mariechen

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Nun horch a moll zu Mariechen,
was hab ich denn da heut gehört,
Du willst den Karl ehelichen,
bist Du denn nun total gestört.

Ja Waltraud, genau den will ich,
den werde ich bald heiraten,
er ist der richt´ge Mann für mich,
warum, kann ich Dir verraten.

Er ist nicht reich, er ist nicht klug,
doch was er kann, gefällt mir sehr,
denn dieses Können ist genug
und von uns Frauen ein Begehr.

Wuschig werd ich beim Hinschauen,
es haut mich um, es macht mich platt,
mit seiner Zunge, der rauen,
wischt er sich – die Augenbrauen glatt.

© Horst Rehmann

Informationen zum Gedicht: Waltraud und Mariechen

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08.03.2025
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