"Bonjour Tristesse"
-1-
Grau in grau
- Fiktion -
Grauer, regennasser Asphalt,
graue Autos bilden eine Schlange,
grauer Nebel erschwert die Sicht
Gestalten in grauen Regenmänteln
mit grauen Regenschirmen
sind schemenhaft auszumachen,
aus Schornsteinen steigt grauer Rauch -
der betagte, grauhaarige Mann,
der an grauem Star leidet
und sich zurzeit in einer
rechtlichen Grauzone bewegt,
ist zugleich seelisch gefangen
in einer in "Grau" gehüllten Welt
und fühlt sich wie ’ne graue Maus
Da nimmt es nicht wunder,
dass er in solch "grauenhafter" Welt
erst recht alles grau in grau sieht.
-2-
Schlussendlich fehlen ihre die Worte
- Fiktion -
Er geht auf das, was sie ihm sagt, nie ein,
sie fühlt sich übergangen und allein,
nicht wahrgenommen und unverstanden
als wär sie für ihn gar nicht vorhanden.
Die Worte finden keinen Widerhall,
es ist fast aussichtslos in diesem Fall
sich bei dem Mann Gehör zu verschaffen,
da Abgründe zwischen ihnen klaffen.
Es macht sich eine Sprachlosigkeit breit,
die Beziehung erkaltet mit der Zeit,
Schwierigkeiten sind unüberbrückbar,
die Beziehung dauert nicht mal ein Jahr.
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