Ich kann den Frühling nicht neu erfinden

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
In Gedichten habe ich Jahr für Jahr
den Frühling Einzug halten lassen,
hab zwitschern lassen Amsel, Fink und Star
und muss mir jetzt an die Stirn fassen,
denn zum Frühling fällt mir nichts Neues ein,
der kann nur Jahr für Jahr ähnlich sein,
auch wenn nun wandert der Stubenhocker,
reißt das die Leser nicht vom Hocker.

Ich ließ Blüten erblühen ohne Zahl,
immer waren sie duftig und bunt,
auch hatte ich keine andere Wahl,
tat über Schmetterlinge was kund,
die im Lenz gern im Bauch herumfliegen,
Menschen sich in den Armen liegen,
bei Sonnenschein und duftenden Blüten
und wenn Vögel in Nestern brüten.

Informationen zum Gedicht: Ich kann den Frühling nicht neu erfinden

21 mal gelesen
24.03.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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