Titel | ||||
---|---|---|---|---|
67 | Träume | |||
Vorschautext: Machte ich mit der Arbeit heute früher Schluss, führe ich gerne zum Fluss. Ich nähme dich auch mit, wir machten zusammen ein Picknick. Wir säßen am Ufer und fingen Grashüpfer. Wir würden uns entspannen, wir lägen unter grünen Tannen, die ihre Duftströme im Walde verströmen. Wir hörten Musik, die Vögel sängen mit. Wir schliefen im Gras, am Morgen wären wir von Tautropfen ganz nass. ... |
||||
66 | Vergissmeinnicht | |||
Vorschautext: Vergissmeinnicht, ich denke an dich. Deine zarten Blüten locken mich. Ich träume von einem Blumenstrauß, darin sähest du noch schöner aus. Die Rosen sind mit dir nicht zu vergleichen. Sie erlauben niemandem ihren Leib zu streicheln. Die Kamillen sind rein und weiß, ihnen ist fremd der flammende Geist. Von allen Blumen auf der Erde würde ich nur dich zu pflücken begehren. Ich hätte dich gerne aus der Erde gerissen, aber zuerst musst du kostbares Nass genießen. ... |
||||
65 | Wir sind nicht immer beisammen | |||
Vorschautext: Wir sind nicht immer beisammen, aber zärtliche Fäden verbinden uns zusammen. Sie sind dazu berufen die Lust in uns hervorzurufen. Diese Fäden sind unsichtbar, aber für uns sind sie wahrnehmbar. |
||||
64 | Ich warte auf dich | |||
Vorschautext: Ich warte auf dich, solange das noch möglich ist. Die Nächte wechseln die Tage, die den nächtlichen Gram verjagen. Ich brauche die Zeiger nach vorne nicht drehen, denn die Zeit bleibt zum Glück nicht stehen. Ich werde nur geduldig warten auf unser Treffen im Blumengarten. |
||||
63 | die Mimose | |||
Vorschautext: Die Schampflanze kann sich ihr Leben ohne Tautropfen gar nicht vorstellen. Das kostbare Nass gibt ihr Kraft und macht sie munter, dennoch ist sie von Natur aus sehr schüchtern. Die Mimose pflegt ihre Blätter bei jeder Berührung zusammenzuziehen, denn sie möchte sich den neugierigen Blicken entziehen. Nur der Nebel weiß sie zärtlich anzufassen. Die Mimose will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen seine Tropfen kräftig umzufassen . |
||||
62 | Sei gesund | |||
Vorschautext: Miss zuerst die Temperatur, wenn sie hoch ist, trink die Mixtur. Lege dich dann schnell ins Bett und schlucke eine Tablette. Ziehe die Decke über den Kopf und vergiss den Job. Koche Wasser, trinke Tee, damit tut dir der Hals nicht weh. Sprüh auch bitte schnell in die Nase Nasenspray. Lutsche auch Halstabletten, halte keine Diäten. ... |
||||
61 | im Blumengarten | |||
Vorschautext: Ich träume von dir in der Nacht, deshalb liege ich sehr lange wach. Ich spüre deine Lippen mich grüßen, ohne mich zu küssen. Ich sehe dich mich umarmen, ohne dass ich in deine Hände gelange. Ich lade dich in meinen Garten, du kommst sofort und lässt mich nicht lange warten. Du genießt dort Blumen und Blüten, die ich für dich sorgsam hüte , ohne einen Blumenstrauß zu pflücken. |
||||
60 | Ich warte immer auf dich | |||
Vorschautext: Ich warte immer auf dich, obwohl du mir nichts versprichst, obwohl das Warten sich nicht immer lohnt. Langes Warten bin ich gewohnt. Du kannst mich zu dir nicht kommen lassen. Du kannst mich für immer verlassen. Aber ich möchte daran nicht glauben, weil ich dir vertraue. |
||||
59 | der glückliche Fall | |||
Vorschautext: Ich habe lange nachgedacht. Etwas hat uns zusammengebracht. War das ein Zufall oder das Schicksal ? Ich verlasse mich eher auf den glücklichen Fall. Er lauert zum Glück auf uns überall. |
||||
58 | berauschende Nacht | |||
Vorschautext: Klebrige Nacht riecht süß, meine Lippen spüren ihren Kuss. Zähe Tropfen löschen kaum starken Durst, aber ihr Aroma ist purer Genuss. Ich trinke den sinnlichen Saft wie Wein, sein Geschmack ist sehr lecker und fein, doch kann er gefährlich für die Vernunft sein. Er berauscht mein Bewusstsein, verwirrt meine Sinne, ohne Tautropfen sind sie wie ein trockenes Gerinne. Die Gefühle brauchen ein starkes Erdbeben, um das stille Wasser aus der Tiefe zu heben. |
||||
57 | Ich brauche dich | |||
Vorschautext: Du weißt, dass ich dich brauche. Du bist der Mann, dem ich vertraue. Mein Leben ist ohne dich leer, ich vermisse dich sehr. Ich möchte dich berühren, durch die märchenhafte Nacht führen. Wie gerne würde ich dich atmen, meine Träume wollte ich dir verraten. Ich würde mit dir die Stille genießen. Wir könnten hören die Gewässer fließen. Der Mond würde nur für uns leuchten, den gekrümmten Pfad für unsere Gefühle beleuchten. ... |
||||
56 | der Nebelrauch | |||
Vorschautext: Die Nacht ist still, ich fühle keinen Windhauch. Über den Fichtenwipfeln bildet sich ein Nebelrauch. Ich fasste ihn mit meinen beiden Händen und wünschte, dass er nie in der Dunkelheit verschwände. Nachdenklich schauen auf mich aus der Ferne große Sterne wie helle Laternen. In meinen Träumen fliege ich zu dir, trotz der vielen Hindernisse bin ich immer bei dir. |
||||
55 | Wunder | |||
Vorschautext: Auf weichen Pfoten schleicht sich leise Nacht. Durch die dichten Wälder schlängelt sie sich den Berg hinab. Kleine Bäche plätschern in dem Wasserfall, winden sie sich zierlich durch das Tal. Kein Geräusch zu hören, still ist es im All. Heimlich spielt das Rauschen mit dem Blätterfall. |
||||
54 | die Rose | |||
Vorschautext: Schöne Rose, zarte Blätter zaust der Wind mit voller Kraft. Jetzt fallen weiße Blütenglieder auf die schwarze Erde nieder, raubt der Wind ihr die Schönheit. |
||||
53 | der Windhauch | |||
Vorschautext: Meine Augen möchten schlafen. Ich muss aber heute noch schaffen die Kräfte zusammenzuraffen, um dir eine Liebeserklärung zu machen. Die Augen schlafen doch ein, die Dunkelheit schleicht leise hinein. Ihre weichen Schritte sind nicht zu hören, darum können sie meine Träume nicht zerstören. Der aufdringliche Gedanke lässt mich nicht frei, ich möchte für immer bei dir sein. Ich denke an dich Tag und Nacht. Meine Träume von dir sind nicht ausgedacht. ... |
||||
52 | der Herbst | |||
Vorschautext: Der Herbst bindet aus dem Laub einen Kranz. Der Wind stört ihn, er führt welke Blätter zum Tanz. Er weiß, sie bleiben am Leben, solange sie in der Luft schweben. Vor dem Sonnenschein zeigen sie sich in vollem Glanz. Er berauscht sich an ihrer Eleganz. Ein leichter Hauch webt die goldenen Fäden in die dürre Laubhaut. Ihm ist beliebiger Umgang mit den Blättern erlaubt. Es gefällt ihm sie zärtlich in die Höhe zu heben. Bei der schlechten Laune pflegt er sie der Willkür des Schicksals preiszugeben. |
||||
51 | Liebeserklärung | |||
Vorschautext: Ich liebe dich. Meine Liebe brauchst du nicht. Ich fühle sie dich stören. Mein übliches Leben kann sie auch zerstören. Vielleicht wäre es besser sie umzubringen. Ich könnte das aber nie zur Ausführung bringen. Die Vernunft empfiehlt mir sie zu vernichten. Ich würde auf solche Idee verzichten. Solche Liebe hat ihr selbstständiges Leben und ich habe nichts dagegen. |
||||
50 | ausgedachte Liebe | |||
Vorschautext: Ich sage dir jetzt ganz ernst: „Ich liebe dich“. Und das ist kein Scherz. Vielleicht ist es sehr fein in die Gestalt verliebt zu sein. Solche Gefühle hält man Geheim, darum bleiben sie auf ewig rein. Diese Liebe hat viele Vorteile, man braucht sie mit niemandem teilen. Die Gefühle sind nur zu einem Klumpen zusammenzuballen, um dem Objekt der Liebe nicht lästig zu fallen. |
||||
49 | verbotene Liebe | |||
Vorschautext: Vielleicht ist es ein bisschen dumm, ich kann die ganze Nacht kein Auge zutun. Ich höre dein Herz schlagen. Ich kann es nicht mehr ertragen. Ich darf nicht an dich denken. Aber ich kann mein Herz nicht lenken. Ich versuche dich zu umarmen, um vor allen Gefahren zu warnen. Die Natur begann ihre Schleier zu senken. Warum willst du mir kein Stück deines Herzens schenken? |
||||
48 | geheimes Gespräch | |||
Vorschautext: Ich fühle zarte Hände, ich höre helle Stimme, verborgen sind nur Gedanken vor mir auf immer. Ich versuche sie zu erraten, im Licht des Tages zu fangen, die Gelegenheit nicht erwischen zu lassen, ihnen ein Wort zu sagen. |
||||