Profil von Ekkehard Walter

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Anzahl Gedichte: 10
Anzahl Kommentare: 4
Gedichte gelesen: 1.635 mal
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Titel
10 Der Buchfinder
Vorschautext:
Ein Leser sucht' einst sehr bewusst
ein Buch für seine Leselust.
Doch als er sieht die Bücherwand,
wird plötzlich mulmig sein Verstand.
Die meisten Wälzer sind zu massig,
ganz zu schweigen von der Klassik,
Fachbücher sucht er eher nicht
auf Lyrik ist er nicht erpicht,
den Krimireißer las er schon,
will auch nicht flieh'n zur Religion
und was sich heute nennt Humor
kommt oft ihm nur noch albern vor.
...
9 Ein Sommertag im Regen
Vorschautext:
Sieh da kommen sie gelaufen
wollen springen, balgen, raufen.
Der Sommerregen stört sie nicht,
denn Kinder sind's, auf's Spielen erpicht.
In die nassen, kalten Pfützen
treten die Kinder, lachen, spritzen,
freuen sich albern lachend
necken sich Schabernack machend,
gleichsam im tanzenden Pfützensaus,
während die Eltern warten zu Haus.
8 Bitte vor Gebrauch schütteln!
Vorschautext:
Vor Gebrauch von flüssigen Mitteln
sind diese oftmals erst zu schütteln.
Doch überliest man diesen Rat
folgt Bodensatz auf frischer Tat.
7 Morgenandacht
Vorschautext:
Oh Gottes Wort
Du treuer Hort
Ausdruck göttlicher Gedanken.
Damit, wer's liest nimmer soll wanken.
Quell meiner Seele
nun IHN erhebe,
der mich einst gefunden,
lass mich den HERRN erkunden.
6 Handlungen
Vorschautext:
Die Hand, die du zum Gruß mir gibst,
weiß wohl, wie sehr du mir am Herzen liegst.
Doch ist's dieselbe Hand, die schlagen kann,
verliert sich diese Hand im Dann und Wann?
5 Kindheitstraum
Vorschautext:
Einst hegte ich als Kind ein Traum,
ich wünschte mir, ich wär ein Baum.
Wollt' meine Zweige dann gen Himmel strecken
und Vögelein in meinem Laub verstecken.
Meine Wurzeln zögen Wasser aus dem nahen Bach,
während des Sommers böt ich ein Schatten spendendes Dach.
Doch nach etlichen Jahren fiel der Baum,
so war er aus, mein Kindheitstraum.
4 Fernweh
Vorschautext:
Von fern rief mir die Sehnsucht zu:
Komm doch herbei und finde Ruh!
Weitab wo Palmen sich im Winde wiegen
und stets am Strande Du kannst liegen,
wo immerzu die Sonne lacht,
da hab' ich den Reisekatalog zu gemacht.
3 Die Duftrose
Vorschautext:
Duftend erhob sie sich in ihrer Lust,
denn ihr nahes Ende war ihr nicht bewusst.
Sie wollte sich hingeben dem schönen Licht,
nur bedachte sie den Abschied nicht,
denn Tage später stand nur noch der Stengel,
verwelkt und abgefallen war der duftende Engel.
2 Briefwechsel
Vorschautext:
Hatte man früher jemanden gern,
so schrieb man ihm, meist aus der Fern.
Erklärte freudig, dass man sich hoffentlich bald sähe
in naher Zukunft auch in der Nähe.
Doch als man sich dann wirklich traf,
man sich dann scheußlich überwarf,
es folgten Worte, gall- und giftlich,
im Briefwechsel alsdann wied'rum schriftlich.
1 Arbeitslast
Vorschautext:
"Arbeit macht das Leben süß
und Faulheit stärkt die Glieder."
Ich frag mich nur, warum ich büß'
auf's Neue immer wieder.
Bei mir ist es grad umgekehrt,
das Nichtstun ist gar schön,
mach ich am Ende was verkehrt
oder hab' ich mich verseh'n?
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