Titel | ||||
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118 | In meines Herzensgrund... | |||
Vorschautext: In meines Herzensgrund seh ich dein Bild, du machst mich gesund und lächelst mild... So zart liegst du in mir, wie Blütenduft, ich singe Lieder dir und hole tief Luft... Mein Atem wandert verhext, leis mit dem Wind, ... |
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117 | Baumtraum | |||
Vorschautext: Unterm Zenit meiner Träume, dunkeln versteckte Wurzeln, dazwischen ein Rauschen der Räume, der Blätter, die stolz purzeln... Im Nadir des herbstlichen Seins, hocken die saftleeren Eichen, die Melodie eines rollenden Steins, läßt Erdenherzen erweichen... Noch träumen sie unten im Tal, wie Bäume, die Brücken uns sind ... |
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116 | Blaue Adern | |||
Vorschautext: Junge Wasser quellen über, strömen abwärts, murmeln - leben, finden Ruh im offnen Meer, bis sie warm und leicht entschweben, bald als Wolke watteschwer, dann als Tropfen auf den Erden, sinken - sterben, um zu werden... Copyright Daniel Behrens |
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115 | Mein Herz ... | |||
Vorschautext: Mein Herz schlägt für die Poesie, immer im Takt; gäb es auf Erden Reime nicht, wär sie ganz nackt... Copyright Daniel Behrens |
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114 | Nachtmelodie | |||
Vorschautext: Libellen tanzen durch die Luft, ein Entlein seine Kinder ruft, türkisgrün, so leuchtet der Teich, seine Haut zittert ganz leicht... Ein Schmetterling am Ufer steht, sein Lachen zu mir rüberweht, es singen die Gräser so sacht, was war das ? - Ein Ästelein kracht... Erste Sterne zwinkern mir zu, ein Mäuslein piepst leise dazu, ... |
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113 | Regentag | |||
Vorschautext: Es murmelt ein Bächlein so fein, die Lerche singt oben im Winde allein über den frischgrünen Wiesen, und am Rande wiegen sich Eichenriesen... Und immer wird eine Regenwolke, das selige Blumenvolke mit Sonnenhimmelsstrahlen, die bunte Haut zart laben... Erste Tropfen, sie mahnen und lassen mich sonderbar erahnen, ... |
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112 | Grüne Wiese | |||
Vorschautext: Brüllender Löwenzahn, deine Mähne ist gelb, im Gras eine Ameisenbahn, dazwischen Spinnengewölk. Schmetterlinge, sie springen zum Zikadengesang fein, summende Bienen, die bringen den Honig ins Heim. Eidechsen wärmen ihr Blut ruhig im Licht, ... |
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111 | Himmelsblumengesang | |||
Vorschautext: Wie sind deine Augen so grün, Worte aus deinem Munde erblüh`n, die duften nach Himmelsblumen und lieben sich frei und ruhen. Sie ruh`n auf meiner Seele zart, das ist nach freier Wille Art, ihr weiches wärmendes Wesen und lassen sich singend lesen... Copyright Daniel Behrens |
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110 | Blaues Blut | |||
Vorschautext: Es murmelt der Bach ganz leise, Tropfen fließt auf der Reise, verliert sich in kühler Nässe, darauf fällt Mondscheins Blässe... Bald strömen wilde Fluten, durch Adern, die blau bluten, es atmen feucht die Wiesen, darüber Eichenriesen... Da endlich ist erreicht der See, am Ufersaum ich träumend steh, ... |
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109 | Kleeblatt | |||
Vorschautext: Es blitzen und plätschern die Fische im See, am Ufer ein scheues Reh, das steht fernab von den Gletschern... Dort unten im mondigen Walde, da ruht das Wiesenglücke, ein Kleeblatt ich stillfragend pflücke, und über mir zwitschert die Schwalbe... Magischer Moment - die Uhr schlägt Vier, Zeit unbeschränkt - ich sing in dir; ... |
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108 | Der stille Mond | |||
Vorschautext: In hoher Birnenbaumes Krone, schaukelt der lächelnde Mond. Vor`m Sternenvorhang auf dem Throne, wipfelt er zitternd, kurz wohnt. Durch flüsterndes tuschelndes Blattwerk, spricht zur Nacht sein bleicher Mund. Die Wiese atmet und schnarcht verstärkt, und träumt ihr Inn`res gesund. Der Erdlinge treuer Begleiter, reist leise - kreist um den Raum, ... |
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107 | Erwachen | |||
Vorschautext: Tropfenklang träumt. Räumt sich schmetterlingsfrei. Zieht sich an unsichtbarer Strippe durchs Welteneinerlei... Bis es verhangen, starr, verstaunt tief über`m Wüstendurtst versteht. Da fällt er, ... |
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106 | Deine grünen Augen... | |||
Vorschautext: Summgesang sucht zu große Ohren. Rauschender Rosenwind spielt Verstecken in der Nacht zu dunkler Nasenhöhlen. Zahnreich steht ein Kieselsteinlächeln in Reih und Glied, sucht ein offener hohler Zeugenmund ... |
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105 | Dein Herz... | |||
Vorschautext: Wir sitzen im selben Boot. Dein Herz ist ein weißes Segel. Windiges Glück weht uns umher. Dein Blick ist eine Arche. Rettendes Ufer im Meer ohne Ufer... Wie sind wir so zweisam... ... |
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104 | Unsere Seelen... | |||
Vorschautext: Unsere Seelen sind nahe Geschwister; und dein Herz schlägt wie meins. Alle unsere Münder schweigen. Es gibt keine Fragen. Nur Staunen. Und die uns kennen, verwechseln uns. ... |
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103 | FARBEN EINER LIEBE | |||
Vorschautext: Du bist das Rot zum Grün meines Blutes. Du bist das Blau zum Orange meines Meeres. Du bist das Gelb zum Violett meiner Sonne. ... |
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102 | Mit einem Kuss... | |||
Vorschautext: Auf dem Düster der Straßen gaukelt der Mond. Welt bewohnt voll samtnen Rosentauweh... Hinter den Hecken lauert der Tag. Silbrig und schön fließt sein helles Geschmeide. ... |
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101 | Immer mehr von dir ! | |||
Vorschautext: Deine Küsse landen auf meinem rostigen Mund. Doch mein Herz hüpft wie ein junges Rehherz. Der Kelch unserer Liebe wird niemals leer. Wir feiern das Leben . Ich will dich ... |
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100 | Sein Geist wär` mein Herzfleisch... | |||
Vorschautext: Kein wahrer Hirte scheut den langen Dornenweg. Wäre ich blind, ich säh` durch seine Augen. Hörte sein Wort. Sein Gang festigte meinen. In ihm wüchsen mir Flügel. ... |
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99 | Schaufel noch einmal im Schoß meines Herzens... | |||
Vorschautext: Meine Lieder tanzen wie Schmetterlinge gegen den Wind der Zeit. Schaufel noch einmal im Schoß meines Herzens und wenn du es schluchzen hörst, frage nach dem roten Rubin ! Unter dem Blutstein wachsen Evas Gebete wie Dornengesang ! Das Opferlamm trägt die purpurnen Siegel ihrer befreiten Feuerzunge ! ... |
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