Profil von Athina Gabriel

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Anzahl Gedichte: 24
Anzahl Kommentare: 2
Gedichte gelesen: 18.037 mal
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Titel
24 Ein Gefühl der Leere
Vorschautext:
Du stehst da. Nur da.
Du hörst das prasselnde Wasser der Dusche.

Du streckst die Hand rein,
um zu fühlen wie warm das Wasser ist.
Du setzt zuerst den rechten,
dann den linken Fuß hinein.

Du spürst wie das Wasser über dein Gesicht,
deine Schultern
und deinen ganzen Körper fließt.

...
23 Dem Nichts so nah…
Vorschautext:
Ich bin hier und doch nicht da.

Ich spüre das momentan scheinbar bedeutungslose Treiben meines Daseins.

Ich spüre, wie Wasser meinen Körper umschlingt.

Ich spüre, wie sich Tränen bilden und meine Wangen streicheln.

Ich spüre, wie meine Hände und Füße versuchen dagegen anzukämpfen,
wie sie nach einer Weile, aus purer Erschöpfung gezwungen werden aufzugeben.

Ich spüre, dass meine Augen die Sicht verlieren,
...
22 Irgendwann im Leben
Vorschautext:
Manchmal geht die Zeit einfach nicht vorbei.
Eine schlechte Woche, ein harter Tag,
sogar ein grausamer Moment
kann einem wie eine Ewigkeit vorkommen
und will einfach nicht vorbeigehen.

Doch etwas wird einem nie zu lang vorkommen.
Das Leben.
Das Leben ist viel zu kurz.
Das ist keine Floskel, sondern eine Tatsache.

Irgendwann im Leben, ist jeder mal verliebt,
...
21 Heimweh
Vorschautext:
Ich vermisse mein Bett, meine Sachen und mein Zimmer.
Ich vermisse mein eigenes Heim.

Ich vermisse meine Straße, mein Garten und meine Schaukel.
Ich vermisse mein Zuhause.

Ich vermisse dieses Gefühl, wenn man nach langer Zeit wieder nach Hause kommt und nicht gemerkt hat, wie sehr es einem doch gefehlt hat.
Ich vermisse es zu wissen, dass es dort am schönsten ist.

Ich vermisse meine Familie und meine Freunde.
Ich vermisse dieses Gefühl der Geborgenheit,
das sie mir jeden Tag aufs Neue geben.
...
20 Nichts als eine leere Hülle
Vorschautext:
Eine leere Hülle, die sich fragt, warum sie leer ist,
die sich fragt, warum sie sich nicht füllt.

Ein Mensch, der in den Spiegel blickt und sich selbst nicht mehr erkennt,
der sich fragt, seit wann er nicht mehr er selbst ist,
der sich nicht mehr erinnern kann, wie er einmal war.

Ein junger Mann, der so tragisch unglücklich ist,
der sich fragt, zu welchem Zeitpunkt das geschehen ist,
der sich fragt, wann er das letzte Mal von Herzen gelacht hat.

Ein junges Mädchen, das anstelle sein Leben zu genießen und Freude daran zu haben,
...
19 Neben dir...
Vorschautext:
Sieh dir den Menschen an,
der neben dir ist.

Der neben dir ist,
wenn du jemanden zum Reden brauchst.

Der neben dir ist,
wenn du jemanden zum Zuhören brauchst.

Der neben dir ist,
wenn du einfach nur jemanden brauchst,
der neben dir sitzt und da ist.
...
18 Wohin ich auch gehe, wohin ich auch sehe
Vorschautext:
Wohin ich auch gehe,
du bist nicht da.

Was ich dich noch fragen will,
was ich dir noch sagen will,
kann ich dich nicht fragen,
kann ich dir nicht sagen.

Ich bin fünf Jahre alt und für mich ist selbstverständlich,
du bist immer da,
du zeigst mir deine Zahnprothese, um Oma zu ärgern,
du spielst Brettspiele und Karten mit mir
...
17 Eltern
Vorschautext:
Eltern sind schwierig zu beschreiben.
Sie sind unflexibel, eigensinnig, stur und müssen immer Recht behalten,
komplexe Wesen, eine für uns Kinder unerklärliche Materie.
Doch eines muss uns Kindern unbedingt klar sein.

Sie sind der Grund, warum wir leben.
Sie sind der Grund, warum wir wissen, was Familie bedeutet,
der Grund, warum wir das Glück erfahren durften Teil einer solchen zu sein,
Teil von etwas Großem zu sein.

Sie haben die Menschen aus uns gemacht,
die wir heute sind,
...
16 Schlechte Tage
Vorschautext:
Heute war einer dieser Tage.
Jeder hat sie. Jeder kennt sie.
Diese bestimmten Tage.

Ein „schlechter“ Tag,
ein besonders harter Tag.
Ein Tag, an dessen Ende
man nur noch an sich selbst zweifelt.

Jeder hat mal einen Tag,
an dem er einfach nur ausgebrannt,
erschöpft ist.
...
15 Erinnerst du dich?
Vorschautext:
Letztens sah ich ein Foto von dir.
Ein Foto aus alten Zeiten.
Aus den Zeiten, von denen du uns immer erzählt hast.
Erinnerst du dich? Ich schon. Wie könnte ich nicht?

Die Zeit, als du einberufen wurdest,
als du in den Krieg ziehen musstest.
Vom 17. Geburtstag weg hast du sie uns an jedem weiteren erzählt,
weil du in dem Alter schon so viel Schreckliches gesehen hattest.

Die Zeit, in der du deine große Liebe kennenglernt hast,
als du sie zum ersten Mal sahst,
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14 N'oublie jamais - Vergiss niemals
Vorschautext:
N’oublie jamais heißt so viel wie Vergiss niemals.
Doch diese zwei Worte können so vieles bedeuten.

Vergiss niemals woher du kommst,
was und wer dich zu dem gemacht hat, der du heute bist,
warum und wie du zu einem besseren Menschen wurdest.

Vergiss niemals deine Familie,
deine Wurzeln, deinen Ursprung.
Vergiss niemals, dass die Menschen, die dich lieben,
dir immer zur Seite stehen, auch in größter Not.

...
13 Das Leben spüren
Vorschautext:
Was genau ist der Sinn des Lebens?
Ich hab so viel über dieses Thema nachgedacht, als ich noch jünger war,
hab mir stundenlang, tagelang den Kopf darüber zerbrochen.

Nach vielen Gedanken und Beobachtungen
ist mir schlussendlich eines klar geworden.
Eigentlich sollte es bei jedem das Gleiche sein.
Nämlich leben.

Der Sinn des Lebens ist leben.
Das Leben zu genießen, es zu feiern und nichts zu versäumen.
Man lebt nur einmal
...
12 Einmal wieder Kind sein
Vorschautext:
Ich möchte einmal wieder Kind sein.
Die Probleme eines Kindes möcht ich noch haben,
sie wissen noch gar nicht,
welche Probleme sie wirklich nachts nicht mehr schlafen lassen,
die sie an sich selbst zweifeln lassen.

Ich möchte einmal wieder Kind sein.
Ich möchte wieder mit Puppen und Kuscheltieren spielen und
ich möchte wieder Disney-Filme anschauen, ohne zu denken,
ja ich bin zwanzig und schau mir immer noch alte Zeichentrickfilme an.

Ich möchte einmal wieder Kind sein.
...
11 Dieser eine Blick
Vorschautext:
Jeder hat einen bestimmten Blick, vor dem man Angst hat,
den kennt man am besten von sich selbst.
Jeder hat einen bestimmten Menschen,
bei dem man Angst hat diesen Blick an ihm zu sehen.

Du und ich. Wir beide – wir sind gleich.
Wir sind identisch, eine völlig andere Generation,
und trotzdem ist es als hätte man dich geklont,
nur eben mit dem stärkeren Geschlecht.

Wir haben denselben Mund,
dieselben Augen und den gleichen Gang beim Laufen.
...
10 Gedanken kreisen
Vorschautext:
Ich sitze hier auf der Treppe zum Haus meiner Großeltern.
Es ist direkt neben unserem.
Ich sitze hier mitten in der Nacht.
Ich lausche dem Regen und schau mich genau um.

Ich betrachte das Haus gegenüber, das gerade frisch gestrichen wurde.
Ich höre die Autos auf der Straße und bemerke,
dass die Arbeiter der Nachtschicht in der Fabrik
auf der anderen Seite der Straße gerade eine Rauchpause machen.

Dabei bekomme ich selbst Lust auf eine Zigarette,
obwohl ich gar nicht rauche.
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9 Sieh dem Menschen in die Augen
Vorschautext:
Die Augen.
Sie sind der Schlüssel.
Der Schlüssel zu allem.

Sieh einem Menschen in die Augen,
tief in die Augen und du siehst sein Inneres.

Sie sagen dir, was du wissen sollst,
sie lassen dich jemanden durchschauen,
sie lassen dich Einblick in die Persönlichkeit eines Menschen werfen.

Sieh einem Menschen in die Augen
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8 Wie betäubt
Vorschautext:
So viele Geräusche und Gerüche gehen umher.
Ich bin hingefallen und liege jetzt schon eine Weile hier,
ich könnte aufstehen, ich will aber nicht.
Ich bin so müde, so erschöpft,
hab nicht gut geschlafen und bin zu früh aufgestanden.

Ich liege hier und bin wie betäubt.
Die Sonne scheint hoch am strahlend blauen Himmel,
keine Wolke ist zu sehen
und der Himmel scheint so unglaublich weit.

Mein Hund liegt neben mir.
...
7 Geschwisterliebe
Vorschautext:
Die Liebe ist kompliziert.
Sie sollte es nicht sein,
doch meistens ist sie es.

Die Liebe zwischen zwei Menschen kann schwinden,
sie kann dich enttäuschen und verletzen.
Doch die Liebe zwischen zwei Geschwistern,
zwischen Schwestern und Brüdern,
diese Liebe kann man nicht beschreiben.

Die gemeinsame Vergangenheit,
die zusammen verbrachte Kindheit
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6 Bilder und Wörter
Vorschautext:
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Was wiegt mehr? Ein Bild oder ein Wort?

Aus Wörter entstehen Geschichten,
ob Fantasie oder Wahrheit,
es entstehen Gefühle, es entsteht Leben.

Ein Bild besteht aus Farben,
egal aus welchen, es entsteht ein Farbenspiel,
es entsteht Kunst.

Farbenspiel gegen Gefühle,
...
5 Mein Kartenhaus
Vorschautext:
Das Leben ist ein Kartenhaus.
Alles wird vorsichtig aufgebaut.
Karte für Karte. Stück für Stück.
Von Jahr zu Jahr wird es höher,
aber auch komplizierter und schwieriger es weiter zu bauen.

Kommt etwa ein Luftzug,
so kann das Kartenhaus zerstört werden
oder es hält es aus.
Egal ob es der kalte Nordost-
oder der föhnige Südwestwind ist.

...
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