Ja, mein Kind

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Ja, mein Kind

Ja, mein Kind, wir werden älter,
Hände und Zehen werden kälter,
Jedoch bleibt uns der Lebenswille
Bei feierabendlicher Stille.

Viele Jahre sind wir zusammen,
Ein halbes Jahrhundert ist vergangen
Mit Dick und Dünn, mit Schmal und Breit,
Doch alle Zeit liebesbereit.

Ja, mein Kind, wie kongenial,
So scheinbar leicht und ohne Zahl
Fanden wir uns im Worterschallen
Mit Plaudern und mit viel Gefallen.

Das ist und bleibt Schicksalsgeheimnis,
Dass die Beziehung ohne Versäumnis
Sich mit den Jahren festigen konnte,
Weil uns ein guter Stern besonnte.


©Hans Hartmut Karg
2025

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Informationen zum Gedicht: Ja, mein Kind

26 mal gelesen
13.03.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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