Denkzeiten

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Denkzeiten

Was war wird verdrängt und vergessen,
Vielleicht dramatisch noch nacherinnert,
Denn alles, was einmal gewesen,
Bleibt lastend, wenn es nachwimmert.

Was ist? Da sind wir zuhause,
Denn Gegenwart scheint alles zu geben,
Zeigte ohne Unterlass, ohne Pause
Chancen, um auf Wolke 7 zu schweben.

Nur die Zukunft bleibt uns ungewiss,
Da bleibt Neugier mit Furcht gepaart,
Weil man diese Sicherheit vermisst,
Dem Schicksal bleibt die aufgespart.

©Hans Hartmut Karg
2025

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Informationen zum Gedicht: Denkzeiten

17 mal gelesen
31.03.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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